Über die Fakten der Verfolgung in verschiedenen Umgebungen aufklären

Erfahrungsbericht auf der Europäischen Fa-Konferenz in Warschau

(Minghui.de) Grüße an den barmherzigen und großartigen Meister,

Grüße an die Mitpraktizierenden.

Im Folgenden möchte ich meine Erfahrungen mitteilen, wie ich Chinesen über die Hintergründe der Verfolgung aufgeklärt habe. Da meine Kultivierungsebene begrenzt ist, bitte ich darum, es mir mitzuteilen, wenn etwas nicht passend ist.

Vor der chinesischen Botschaft über die Fakten aufklären

Ich fing in April 2004 mit der Wache vor der chinesischen Botschaft an. In den zwei Jahren, bevor mein Mann und meine Kinder nach Irland kamen, ging ich fast jeden Tag zur chinesischen Botschaft, um den Menschen die wahren Umstände der Verfolgung zu erklären und aufrichtige Gedanken auszusenden. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, ob Wind oder Regen, mit Ausnahme von besonderen Tagen oder wenn besonders schlechtes Wetter war, ging ich jeden Tag vor und nach der Arbeit dorthin. Manchmal ging ich sogar noch an den Wochenenden hin. An meinen freien Tagen blieb ich von morgens bis spät abends dort - bis der letzte Bus fuhr. Vor der Botschaft lernte ich das Fa, machte die Übungen und sendete zu jeder vollen Stunde aufrichtige Gedanken aus. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich jeden Tag mit dem Fa verschmolz. Jedes Mal, wenn ich die Botschaft verließ, hatte ich das Empfinden, dass mein ganzer Körper gereinigt und entschlackt worden war. Ich kann die Freude über dieses erhabene Gefühl nicht beschreiben. Ich spürte, dass meine aufrichtigen Gedanken immer stärker und meine Eigensinne immer schwächer wurden.

Ich hatte die Erleuchtung, dass die Botschaft im Ausland der „Platz des Himmlischen Friedens" und die finstere Höhle des Bösen ist. Dafa-Jünger, die dort Fa lernten, aufrichtige Gedanken aussendeten und Übungen machten, eliminierten das Böse direkt und in nächster Nähe. Dies ist für die Praktizierenden auf dem Festland China eine große Unterstützung. Es ist hilfreich, jenes Böse auszulöschen, das westliche Regierungen, Medien und die westlichen Menschen davon abhält, die wahren Umstände der Verfolgung zu erfahren. Es ist auch hilfreich, die Elemente auszulöschen, die Dafa-Jünger daran hindern, miteinander zu kooperieren und sich als ein ganzer Körper zu erhöhen, was einen Einfluss darauf hat, Fortschritte der jeweiligen Region im Prozess der Fa-Berichtigung voran zu treiben.

Wenn wir vor der chinesischen Botschaft sind, kommt es oft vor, dass vorbeifahrende Autos ihr Tempo verlangsamen, um unsere Transparente zu sehen. Viele Passanten bleiben stehen und bitten um Informationsmaterialien. Manchmal hupen die Autofahrer, um uns ihre Unterstützung zu signalisieren. Einige heben ihre Daumen. Ab und zu kam jemand von der Presse und machte Fotos. Ich weiß, dass mich der Meister auf diese Weise ermutigt. Es gibt viele westliche Menschen, die aus touristischen oder geschäftlichen Gründen nach China reisen und zur Botschaft kommen. Auch viele Chinesen gehen dort hin. Sie können von uns Informationsmaterialien bekommen und manche von ihnen haben uns sogar gebeten, ihre Austrittserklärung aus der KPCh für sie zu veröffentlichen. Oft schon haben uns die Angestellten der Botschaft gegrüßt. Manche fragten: „Wann seid ihr heute gekommen? Es ist so kalt, bitte geht früher heim." Einmal war es tagelang sehr windig. Eines Tages verließen die Angestellten der Botschaft am Mittag ihre Arbeit. Sie lächelten mich alle an. Ein älterer Angestellter sagte: „Ich bewundere euch, ihr seid außerordentlich!" Ich war froh über sein Verständnis.

Als ich einmal ein Transparent mit der Aufschrift „Bestraft die vier Täter" aufhängte, schrie mich der damalige Botschafter an: „Was hängen Sie hier auf? Dies ist eine blutige Diffamierung anderer." Nach diesen Worten ging er in die Botschaft. Ich erkannte, dass nicht er selbst das gesagt hatte, sondern dass er von bösartigen Elementen kontrolliert wurde, um diese Verleumdung von sich zu geben. Ich sendete beständig aufrichtige Gedanken aus, um das Böse hinter ihm zu beseitigen. Als er zur Mittagszeit herauskam, lächelte ich ihn an. Er sagte nichts. Jedes Mal, wenn ich ihn sah, grüßte ich ihn. Später lächelte er mich auch an. Er veränderte sich. Ich habe erkannt, dass unsere aufrichtigen Gedanken vor der Botschaft für die Angestellten eine große Hilfe gewesen sind. Denn wir haben das Böse vernichtet, das sie davon abhält, die Fakten zu verstehen. Jeder hat eine klare Seite.

Einmal besuchte ein hochrangiger KPCh-Funktionär Irland, und die irischen Dafa-Jünger reichten gegen ihn eine Klage ein. An diesem Tag hörte ich um 21:00 Uhr mit der Arbeit auf und ging zur Botschaft, um dort aufrichtige Gedanken auszusenden. Plötzlich kam ein Polizeibeamter auf mich zu und sagte, dass er gekommen sei, um mich zu schützen. Ich antwortete, dass ich eine Dafa-Jüngerin sei und keine Angst hätte. Ich bat ihn, nach Hause zu gehen. Zwei Stunden lang blieb er neben mir, bis ich nach Hause ging. Es war ein sehr kalter Winter. Manchmal konnte ich das Polizeiauto sehen, das in einiger Entfernung geparkt war. Wenn ich ging, dann gingen sie auch alle.

Später fuhr ich nach Hause. Wegen eines starken Eigensinns auf Bequemlichkeit, welcher nicht mein wahres Selbst war, ging ich eine Zeit lang nicht sehr oft zur Botschaft. Später schlug ein Praktizierender vor, dass ich mit ihm zusammen zur Botschaft gehen sollte, um dort Wache zu halten. Wir fingen vor ungefähr fünf Monaten damit an. Er konnte an seinem Arbeitsplatz eine Zeit lang das Fa lernen. Ich fahre um 07:30 Uhr an seinem Arbeitsplatz vorbei und dann gehen wir gemeinsam zur Botschaft. Manchmal hole ich noch eine weibliche Praktizierende ab. Zwei Wochen lang machten wir dies von Montag bis Freitag und seine aufrichtigen Gedanken wurden immer stärker. Manchmal kam ich zu spät und er ging schon alleine hin. Manchmal ermutigte er seine Frau, mitzukommen und ihr nur einige Monate altes Baby mitzubringen. In den vergangenen fünf Monaten bestand er darauf, das Fa fast an jedem Wochentag vor der Botschaft zu bestätigen. Sein Kultivierungszustand hat sich immer mehr verbessert und er ermutigte auch noch andere Praktizierende, mitzumachen. Ich hoffe, dass dieser Praktizierende von jetzt an alle Schwierigkeiten meistern kann und sich bis zum Ende der Fa-Berichtigung mit anderen zusammen fleißig kultivieren kann.

Wenn ich mich vor dem Tor der Botschaft befinde, kommen viele Gefühle auf. So habe ich meine schmutzigen Eigensinne bemerkt, mich selbst zu bestätigen, anzugeben, es bequem zu haben, meine Angst vor Müdigkeit, vor Ängsten usw. Ich habe den Eindruck, dass mich diese Umgebung dazu gebracht hat, einen großen Schritt in meiner Kultivierung in der Zeit der Fa-Berichtigung nach vorne zu machen.

Einrichtung des Servicezentrums für Austrittserklärungen aus der KPCh, die Chinesen vom dreifachen Austritt überzeugen

Als die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei” veröffentlicht wurden, trat die Fa-Berichtigung in ein neues Stadium. Wir richteten ein lokales Servicezentrum für Austrittserklärungen aus den drei kommunistischen Organisationen ein. Oft gehen wir in die Innenstadt von Dublin, wo es viele Chinesen gibt. Dort verteilen wir Zeitungen und DVDs mit den „Neun Kommentaren”. Wir lassen die Chinesen CDs mit den „Neun Kommentaren” hören, um sie über die wahren Umstände aufzuklären und sie davon zu überzeugen, aus den drei kommunistischen Organisationen auszutreten. Wir haben herausgefunden, dass die meisten dieser Chinesen Studenten sind. Viele von ihnen meinen, dass sie nie in die Kommunistische Partei Chinas eingetreten seien. Sie denken, dass sie als Mitglieder der Kommunistischen Jugendliga oder der Kommunistischen Jungpioniere automatisch durch das Erreichen einer bestimmten Altersgrenze ausgeschieden seien. Oder sie denken, dass der Austritt aus den drei Organisationen gar nichts mit ihnen zu tun habe. Als wir über diese konkrete Situation in unserem lokalen chinesischen Kreis nachdachten, tauschten wir uns darüber aus und entwarfen eine spezielle Broschüre, die Antworten auf die Fragen dieser Chinesen gibt.

Normalerweise ist unser Servicezentrum für Austrittserklärungen aus der KPCh auf der Straße mit einem Transparent gekennzeichnet, auf dem steht: „Irland, unterstütze 24 Millionen Chinesen beim Austritt aus den chinesischen kommunistischen Organisationen!”. Wir spielen das Lied „Austritt aus der KPCh” und andere Lieder, die von Dafa-Jüngern komponiert wurden. Später konnten die Angestellten eines Restaurants und Handwerker, die das Restaurant renovierten, dieses Lied auswendig. Wir senden auch Fragen und Antworten über den Austritt aus den kommunistischen Organisationen. Gleichzeitig stehen andere Praktizierende an den Fußgängerwegen und verteilen Materialien an vorbeigehende Chinesen und sprechen sie wegen des Austritts an. Wenn ich mit den Chinesen spreche, rede ich über die Korruption der KPCh, die Prophezeiungen, dass die KPCh fallen wird, und vergleiche die KPCh mit der Sowjetunion. Dann erzähle ich ihnen, dass ich für sie eine Austrittserklärung veröffentlichen könne.

Mein Verständnis ist, dass wir bei der Erklärung der Fakten keinen Eigensinn haben sollten, wie viele Chinesen wir dazu bringen können, der KPCh den Rücken zu kehren. Wir legen Wert auf den Prozess und nicht auf das Resultat. Ich achte besonders darauf, den Zustand meines Herzens zu kontrollieren, damit ich von der Haltung der Chinesen nicht sofort bewegt werde. Es ist ein Kultivierungsprozess. Anfangs wusste ich nicht, wie ich es anfangen und was ich sagen sollte. Ich machte eine Entwicklung durch, indem ich zu Beginn nur einen oder zwei Sätze sagte, dann ein paar Sätze mehr, bis ich richtig gut im Sprechen wurde. Jetzt spüre ich, wie die Weisheit während des Sprechens kommt und so bin ich immer gewillter zu reden. Daher bitte ich euch, keine Angst davor zu haben, den Mund zu öffnen. Solange ihr sprecht, kann schon ein Satz, den ihr sagt, das kommunistische Gift im Denken dieses Menschen auslöschen. Es gibt Menschen, die sofort einem Austritt zustimmen und andere wieder treten nicht aus, nehmen jedoch Informationsmaterial mit. So kann es sein, dass sie beim nächsten Mal bei einem anderen Praktizierenden austreten, wenn sie die Informationen zu Hause gelesen haben.

Ich ermutige auch alle Chinesen, mit ihren Freunden und Verwandten über den Austritt aus den kommunistischen Organisationen zu sprechen. Einmal brachte mir ein Mädchen aus meiner Heimatprovinz eine Liste mit achtzehn Namen und bat mich darum, die Austrittserklärungen dieser Personen zu veröffentlichen.

Am Arbeitsplatz und an anderen Orten über die wahren Umstände aufklären

Ich arbeite in einem Kaufhaus in der Nähe der Botschaft. Oft sehe ich Chinesen, die einkaufen. Darunter sind auch Angestellte der Botschaft. Manchmal bezahlen sie an meiner Kasse. Ich weiß, dass sie alle gekommen sind, um die Wahrheit zu erfahren, egal, welche soziale Position sie innehaben. Sie alle haben Schicksalsverbindungen. Daher nutze ich die kurze Zeit an meiner Kasse, um sie über die Fakten aufzuklären und sie zu ermutigen, dem Kommunismus den Rücken zu kehren. Einige willigten sofort ein, dass ich ihre Austrittserklärung veröffentlichte. Ein paar schrieben sich die Adresse der Webseite für die Austrittserklärung auf und wieder andere sagten, dass sie darüber nachdenken würden.

Im Alltagsleben, in Bussen, am Flughafen, im Flugzeug, auf der Straße und auf Fußgängerwegen usw. sind alle Chinesen, auf die wir treffen, Gegenstand unserer Bemühungen zur Erklärung der Fakten. Sie alle haben Schicksalsverbindungen und warten darauf, dass wir ihnen die Tatsachen aufzeigen. Ich habe normalerweise immer Informationsmaterial in meiner Handtasche. Wenn es die Zeit erlaubt, dann grüße ich die Person und unterhalte mich ein wenig mit ihr, bevor ich das Thema wechsle und über den Austritt aus den kommunistischen Organisationen spreche. Ich rede auch über Falun Gong und den Organraub an Falun Gong-Praktizierenden.

Ich habe hier von meinen Erfahrungen während meiner Kultivierung erzählt. Das was ich bisher gemacht habe, reicht immer noch nicht aus und es gibt immer noch einen großen Unterschied zwischen mir und fleißigen Praktizierenden. Wenn irgend etwas falsch ist, bitte ich darum, mich barmherzig darauf hinzuweisen. Am Ende möchte ich ein Gedicht des Meisters vorlesen, um uns alle zusammen zu ermutigen:


Der Welt zu Hilfe kommen (Änderung am 03. Juli 2006)

Wahre Umstände erklären, morsche Gespenster vertreiben
Neun Kommentare weit verbreiten, die üble Partei weicht zurück
Menschen auf der Welt mit aufrichtigen Gedanken erretten
Zweifellos, Gewissen kann wieder erweckt werden

Li Hongzhi
15.06.2006 in Philadelphia

Ich danke dem Meister, ich danke allen.

Rubrik: Fa-Konferenzen