60-Jährige aus Hunan von ihrem Sohn in Psychiatrie gebracht und dort mit unbekannten Medikamenten behandelt

(Minghui.de) Xie Shuihua ist 60 Jahre alt. Sie begann 1997 mit dem Praktizieren von Falun Dafa und wurde seit dem 20. Juli 1999 verfolgt, weil sie standhaft in ihrem Glauben blieb. Unter der Anweisung des „Büro 610” (1) überwachte sie das öffentliche Büro Guiyang streng. Es befahl ihrem zweiten Sohn, Zheng Chunyou, Xie Shuihua rund um die Uhr im Auge zu behalten und sie davon abzuhalten hinauszugehen. Ihr ältester Sohn und ihre Schwiegertochter arbeiteten beide in der Bezirkspolizeistation, sie alle arbeiteten bei der Verfolgung ihrer Mutter zusammen.

Anfang 2000 wurde Xie Shuihua verhaftet und in das Zwangsarbeitslager Baimalong in der Stadt Zhuzhou gebracht. Dort hielt man sie 15 Monate lang gefangen, drei Monate länger als das ursprüngliche Urteil lautete. Nach ihrer Entlassung wurde sie noch strenger überwacht, sie verlor vollständig ihre Freiheit. Ende 2003 wurde sie erneut von der nationalen Sicherheitseinheit Guiyang verhaftet und zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, die sie im Frauengefängnis Changsha in der Provinz Hunan verbüßen musste.

Die Wachen in Changsha befahlen der Gefangenen Liu Qin die Praktizierenden grausam zu verfolgen, mit dem Ziel, dass sie dadurch ihren Glauben an Falun Gong aufgaben. Als Xie Shuihua dort ankam, weigerte sie sich, mit den Wachen zu kooperieren und Gefangenenkleidung zu tragen. Sie wurde daraufhin von den Gefangenen ausgezogen und unter ihre Kontrolle gestellt. Wache Li Chunhui ließ Liu Qin Fotos mit einer Digitalkamera von Xie Shuihua machen und den anderen Praktizierenden zeigen. Die Wachen verbreiteten die Lüge, dass Xie Shuihua aufgrund ihrer Schamlosigkeit nackt wäre. Sie arbeiteten mit dem Psychiater Dr. Huang zusammen, der im Gefängnis die psychiatrische Überwachung einiger Gruppen durchführte. Dieser bestätigte, dass Xie Shuihua an einer psychischen Störung leide. Dies benutzten sie, um Falun Gong anzugreifen.

Unter der Anweisung der Wachen misshandelte die Gefangene Zhang Genlin aus der Stadt Lianyuan Xie Shuihua rücksichtslos körperlich und geistig. Einmal, als Xie Shuihua zur Gehirnwäscheabteilung im Gefängnis geschickt wurde, stieß Zhang sie so heftig gegen das Geländer in der Halle, dass Xie Shuihua danach lange Zeit nicht richtig atmen konnte. Zhang sagte drohend zu ihr: „Weißt du, wer ich bin? Ich bin aus der Unterwelt.” Xie Shuihua war auch viele Male in Einzelhaft.

Als ihre Haftzeit endete, wurde sie 2007 entlassen. Ihr Sohn ließ sie gegen ihren Willen in die Psychiatrie bringen, wo ihr unbekannte Medikamente injiziert wurden und sie unter ständiger Beobachtung gehalten wurde. Sie wurde sogar überwacht, wenn sie auf die Toilette ging. Die Behandlung verursachte bei ihr partielle Amnesie und sie verlor viele Male das Bewusstsein. Zwei Monate nach ihrer Entlassung aus der Psychiatrie wurde sie in ihre Heimatstadt Liuhe im Bezirk Guiyang zurückgeschickt.

Li Feng, Direktor des „Büro 610” Guiyang: 86-735-4426903 (Privat), 86-13975593868 (Mobil)
Hu Yunguo, stellvertretender Direktor: 86-735-44421285, 86-13975533726 (Mobil)

Xiao Rengzhong, Captain der nationalen Sicherheitseinheit des Bezirks: 86-735-4422457, 86-13873515111 (Mobil)

Anmerkung:
(1) „Büro 610”: Das „Büro 610” ist ein staatliches Organ, das eigens für die systematische Verfolgung von Falun Gong geschaffen wurde. Es untersteht direkt dem Komitee für Politik und Recht des Zentralkomitees der KP Chinas und besitzt uneingeschränkte Vollmacht gegenüber allen Verwaltungsbehörden und Justizorganen.