Ich verstehe nun, warum Falun Dafa-Praktizierende auf ihren Glauben beharren

(Minghui.de) Li und ich arbeiten im selben Büro. Sie ist gütig und ehrlich und alle mögen sie. Sie wurde jedoch viermal eingesperrt und gefoltert, weil sie Falun Gong praktiziert. Nach einer Gehirnwäsche durch die KPCh (Kommunistische Partei Chinas) Propaganda und des Atheismus, konnte ich nicht begreifen, warum Li auf dem Praktizieren von Falun Gong beharrte und ich dachte, sie sei zu stur.

Einmal sprach Li mit mir über Falun Gong und den Austritt aus der KPCh und ihren angegliederten Organisationen. Ich sagte zu ihr: „Ich weiß, dass Falun Gong-Praktizierende gute Menschen sind. Jeder in diesem Büro stimmt mir zu und sagt, Du bist wohlwollend und gütig, doch zu närrisch und selbstsüchtig! Warum kannst Du nicht etwas anderes praktizieren? Jedes Mal wenn Du eingesperrt wirst, was glaubst Du, wie sich Dein Mann und Dein Kind fühlen? Du bist auch eine gute Person, selbst wenn Du nicht Falun Gong praktizierst!”

Li sagte: „Bevor ich zu praktizieren anfing, war ich zwar keine Kriminelle, doch hatte ich eine Menge schlechter Gedanken. Ich wurde oft wütend, war voller Groll und sehr materialistisch. Nur verbarg ich diese schlechten Charaktereigenschaften sehr gut. Nachdem ich die Lehren von Falun Gong gelernt hatte wusste ich, ich konnte sie nicht einfach verstecken, sondern musste sie beseitigen. Der Lehrer gab mir einen gesunden Körper und Prinzipien, denen ich von Herzen folgen kann.

Ob andere dies sehen können oder nicht, Praktizierende sollten keine schlechten Gedanken haben oder schlechte Dinge tun. Meine Gutherzigkeit und mein Wohlwollen kommen von meinem Lehrer. Der Schmerz und das Leiden, dem mein Mann und mein Kind ausgesetzt sind, kommt durch die KPCh! Meine Familie hat die meisten Vorteile davon, dass ich eine gute Person bin, weil ich eine gute Mutter und eine gute Frau bin. Ihr, als meine Kollegen, habt Vorteile durch mein Wohlwollen und meine Gutherzigkeit. Wenn ich mich nur darum kümmern würde, durch die Praktik gesund zu sein, den Menschen aber nicht erzählen würde, was Falun Gong geschieht und wenn ich wüsste, das Trübsal kommt, Menschen aber nicht warnen würde, wäre das nicht selbstsüchtig?”

Ich stimmte ihr zu, dachte aber immer noch, Li würde alles zu ernst nehmen. Ich versuchte, mit ihr nicht zu argumentieren und war damit einverstanden, aus der KPCh auszutreten, dachte aber nicht, dass dies irgendeinen Unterschied macht. Zum Schluss sagte Li zu mir, ich solle „Falun Dafa ist gut” rezitieren und so würde ich gesegnet sein.

Eines Tages hatte ich am Arbeitsplatz plötzlich das Gefühl zu ersticken und nicht atmen zu können. Ich erkannte, dass ich einen schweren Asthmaanfall hatte und dass ich wohl bald sterben würde, wenn ich nicht bald Hilfe bekäme. Wir waren fünf Leute im Büro, doch ich rief Li mit schwacher Stimme. Sie trug mich sofort ins Freie, brachte mich in ein Taxi, um ins Hospital zu fahren. Im Taxi hielt sie meine Hand und sagte sanft aber bestimmt zu mir: „Mach Dir keine Sorgen. Rezitiere jetzt einfach ,Falun Dafa ist gut' und es wird Dir besser gehen.”

Das tat ich. Als ich es zweimal rezitiert hatte, fühlte ich mich besser. Ich machte damit weiter und bald konnte ich wieder atmen. Als das Taxi vor dem Hospital anhielt, konnte ich selbst aus dem Taxi aussteigen und hineingehen. Der Arzt sagte, meine Situation sei sehr schlimm und ich könne von Glück sagen, noch am Leben zu sein. Drei Stunden später ging ich nach Hause.

Ich wurde Zeuge eines Wunders von Dafa. Nun verstehe ich, warum Falun Gong-Praktizierende, trotz Verfolgung, Folter, Gefangenschaft, Verlust der Familie und des Arbeitsplatzes und des Organraubs während der vergangenen zehn Jahre unbeirrbar blieben, in ihrem Glauben und dem Versprechen, die Wahrheit über die Verfolgung zu erklären.

Ich weiß, warum Li ihren Lehrer respektiert. Ich weiß, dass die barmherzigen Praktizierenden versuchen Menschen zu erretten, wenn sie ihnen die Wahrheit erklären. Sie sind die selbstlosesten Menschen auf der Erde. Ich erzählte meine Geschichte meinem Mann und meinen Verwandten und auch, wie wunderbar Falun Dafa ist. Als meine Familie und ich Li danken wollten, sagte sie: „Dankt meinem Lehrer. Er hat dich gerettet.”

Ich möchte hiermit Meister Li, der mein Leben gerettet hat, meinen aufrichtigsten Dank übermitteln. Nun sind alle, die meine Geschichte kennen, viel eher bereit, mit Li zu reden und sie anzuhören, als ob ihnen dies viel Glück bescheren würde.