Die Verfolgung von Gu Mingcong und seiner Familie (Fotos)

(Minghui.de)

Herr Gu Mingcong
Herrn Gus Mutter und seine beiden Söhne


Gu Mingcong ist behindert und geht mit zwei Stöcken. Er verdient seinen Lebensunterhalt mit der Reparatur von Mobiltelefonen. Weil er die Menschen über die Hintergründe von Falun Gong aufgeklärt hatte, wurde er festgenommen und am 12. Januar 2009 zu vier Jahren verurteilt. Sein Vater starb aufgrund des Stresses, bedingt durch die Sorge um seinen Sohn.

1. Durch das Praktizieren von Falun Gong wieder gesund

Als Gu Mingcong 19 Monate alt war, diagnostizierte man bei ihm Kinderlähmung. Nach drei Operationen im Kindesalter konnte er kaum mit zwei Stöcken gehen. Die Grundschule, die er besuchte, war nur ein paar hundert Meter von seiner Wohnung entfernt, doch er konnte nur sehr langsam dorthin gehen. Die Mittelschule war weit weg und sein Vater trug ihn jeden Montag auf seinem Rücken zur Schule und jeden Samstag wieder zurück nach Hause.

Nach dem Abschluss der Mittelschule wollte Gu Mingcong keine Last mehr für seine Familie sein, so ging er nicht mehr weiter zur Schule und lernte das Reparieren von Haushaltsgeräten. Doch sein Gesundheitszustand verschlechterte sich. Er konnte nachts nicht schlafen und war oft krank. Sein Körper war wegen einer geringen Anzahl an Blutplättchen mit roten Punkten übersät. Er begann, alle Arten von Qi Gong zu praktizieren, doch erfuhr er kaum eine gesundheitliche Verbesserung.

1997 hörte Gu Mingcong, dass Falun Gong wundersame Wirkungen bei der Behandlung von Krankheiten und Verbesserung der Gesundheit hätte und so begann er mit dem Praktizieren von Falun Gong. Er versuchte, sein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht auszurichten und sein Gesundheitszustand verbesserte sich erheblich. Bald konnte er mit einem Stock gehen und bei der Hausarbeit mithelfen. Er war anderen gegenüber gütig und immer bereit, ihnen zu helfen.

2. Verhaftung und Verurteilung wegen der Aufklärung über Falun Gong

Am Morgen des 30. Juli 2008 wurde Gu Mingcong angezeigt, weil er während seiner Arbeit in einem Reparaturladen einer Telekommunikationsfirma die Kunden über die wahren Umstände von Falun Gong aufgeklärt hatte. Die Beamten Jiang Fengliang und Wang Xinghua von der Kreisstaatssicherheit verhafteten ihn und durchsuchten seine Wohnung. Sie konfiszierten seinen Computer, sein DVD-Aufnahmegerät, Falun Gong-Bücher und Materialien und mehr als 100 leere DVS sowie andere persönliche Gegenstände und brachten ihn in Untersuchungshaft.

Während seiner Haft ging Gu Mingcongs Mutter mehrmals zur Staatssicherheit und forderte seine Freilassung. Der Beamte Wang Zifa sagte zu Gu Mingcong: „Da du deinen Computer seit ungefähr einem Jahr hast, schätzen wir, dass du 210 DVDs über Falun Gong verteilt hast. Wenn du denkst, dass das stimmt, dann unterschreibe dieses vorbereitete Dokument.” Gu Mingcong weigerte sich. Daraufhin sagte der Beamte Jiang Fengliang: „Wenn du unterschreibst, dann werden wir wegen deiner guten Haltung mild mit dir umgehen. Ansonsten werden wir dich mehrere Jahre einsperren. Bis dahin wird dich deine Frau verlassen haben. Was kannst du machen? Warum unterschreibst du nicht und wir gehen milde mit dir um.” Seine Mutter war erpicht darauf, ihren Sohn zu retten und glaubte, dass sie durch die Unterschrift auf dem Dokument ihren Sohn vor dem Gefängnis bewahren konnte. So unterschrieb Gu Mingcongs Mutter das Dokument und bat ihren Sohn, das auch zu tun. Er unterschrieb. Die Polizei versprach, dass er freigelassen würde, sobald die Olympischen Spiele in Peking vorüber wären. Doch er wurde bis zum heutigen Tag nicht freigelassen.

Am 4. September 2008 kamen die Beamten Pu Menghua und Huang Liping von der Staatssicherheitsabteilung mit einem Haftbefehl zur Wohnung von Gu Mingcong und forderten seinen Vater auf, diesen zu unterschreiben. Pu Menghua log den Vater an: „Wenn Sie dieses Dokument unterzeichnen, dann wird Ihr Sohn innerhalb von zwei Monaten freigelassen.” Auch Huang Liping log ihn an: „Wenn Sie unterschreiben, dann wird er begnadigt und kommt bald nach Hause.” In Sorge um seinen Sohn wurde Gu Mingcongs Vater krank und musste ins Krankenhaus. Seine medizinischen Rechnungen beliefen sich auf über 15.000 Yuan. Seine Mutter ging zur Staatssicherheit, um wieder um die Freilassung ihres Sohnes zu bitten. Ein Beamter sagte zu ihr: „Der Fall Ihres Sohnes ist schwerwiegend und wurde der Staatsanwaltschaft vorgelegt. Es liegt nicht mehr in unserer Hand. Sie müssen mit der Staatsanwaltschaft reden.” Damals erkannte Gu Mingcongs Mutter, dass sie die ganze Zeit über von der Staatsicherheit angelogen worden war. Ihr Sohn wurde mit gefälschten und erzwungenen Dokumenten verurteilt.

Am 8. Januar 2009 verurteilte das Kreisgericht Huili Gu Mingcong. Anwalt Li Peirui plädierte für Gu Mingcong auf nicht schuldig und argumentierte, dass die Verteilung von DVDs über die Aufführung von Shen Yun niemandem schade und auch keine negativen Auswirkungen hätte. Daher sollte dies nicht als Beweis herangezogen werden. Am Ende vertagte Richter Qiu Yunting die Verhandlung.

Am 12. Januar 2009 wurde Gu Mingcong zu vier Jahren Haftstrafe verurteilt und in das Wumaping Gefängnis gebracht; sein Vater starb am 16. Januar 2009.

Gu Mingcongs Mutter blieb mit der Verantwortung für zwei kleine Enkelkinder im Alter von 10 und 3 Jahren sowie drei Morgen Land und Schulden in Höhe von 20.000 Yuan zurück.

Wumaping Gefängnis, Stadtbereich Qingxi, Kreis Jianwei, Stadt Leshan, Provinz Sichuan. Postleitzahl: 614404. Telefon: 86-833-4652324