Informationsmaterialien zur Aufklärung der wahren Umstände bearbeiten und sich dabei kultivieren und korrigieren

Die 6. schriftliche Fa-Konferenz für Falun Gong-Praktizierende in Festlandchina

(Minghui.de)

Ich grüße den Meister! Ich grüße alle Dafa-Jünger auf der ganzen Welt!

Es ist mir eine Ehre, an „der 6. schriftlichen Konferenz zum Erfahrungsaustausch für Falun Gong-Praktizierende in China” teilzunehmen. In der Phase, in der die Fa-Berichtigung in Richtung Erklärung der wahren Geschehnisse und Errettung der Lebewesen tendiert, führe ich mit vielen „Dafa-Jüngern in der Zeit der Fa-Berichtigung” die drei Dinge aus, die der Meister von uns fordert. Bei der Erklärung der wahren Umstände bin ich hauptsächlich für die Bearbeitung der lokalen Flugblätter und Informationsheftchen zuständig, von denen seit über drei Jahren schon fast hundert editiert wurden. Hier berichte ich über meine Kultivierungserfahrungen bei der Bearbeitung der Informationsmaterialien und möchte mich gemeinsam mit den Mitpraktizierenden darüber austauschen.

Heilige Mission

Am Anfang, als die Materialproduktionsstätte gegründet wurde, bemerkte ich in unserer Region ein Problem: Diejenigen, die die Nachrichten über die Verfolgung auf der Minghui-Webseite lesen können, sind noch in der Minderheit. Die meisten Mitpraktizierenden und zahlreiche normale Menschen sind nicht in der Lage, auf die Minghui-Webseite zu gehen und es ist sehr schwer für sie, rechtzeitig etwas über die Verfolgung von Falun Gong zu erfahren. Damit Mitpraktizierende möglichst bald über die aktuellen Verfolgungsfälle informiert werden und normale Menschen auch möglichst bald die wahren Umstände der Verfolgung in ihrer Umgebung erfahren können, fehlte es noch an einem Schritt, nämlich die Verfolgungsnachrichten von der Minghui-Webseite auf die Flugblätter zu setzen, damit sie schneller und weiter verbreitet werden können. Deshalb sortiere ich die Verfolgungsfälle der örtlichen Falun Gong-Praktizierenden und bearbeite die Flyer mit Informationen über die wahren Umstände. Ein Mitpraktizierender unterstützt mich dabei, jedes hochgeladene Heftchen zu überarbeiten, um den Mitpraktizierenden der Materialproduktionsstätte das Herunterladen und Ausdrucken zu erleichtern.

Im ganzen Prozess der Bearbeitung tauchten viele Wunder auf. Am Anfang waren meine Computerkenntnisse auf einem sehr niedrigen Niveau. Ich konnte gerade mal etwas in Word eintippen. (Früher lernte ich Doc und C-Programmierung, was mir jetzt überhaupt nicht nützlich war.) Ich ließ mich nicht davon abschrecken und bearbeitete die Flyer mit Word. Während dieser Tätigkeit wurde meine Weisheit geöffnet. Ohne große Anstrengung beherrschte ich die Bedienungsmethode. Durch das fast gleichzeitige Anwenden und Lernen erhöhte sich rasch das Bearbeitungsniveau. Sobald man es lernte, begriff man es schon.

Die Flyer, die ganz normal aussehen, wirken enorm auf die Erschütterung und Beseitigung des Bösen. Am Anfang meiner Tätigkeit verwendete ich einmal die Informationen von der Minghui-Webseite für den Flyer, dass sich ein lokales Krankenhaus an der Organtransplantation von Lebenden beteiligen würde, und veröffentlichte sie auf der Minghui-Webseite. Kurz danach behauptete das Krankenhaus, dass sie komplett konsolidieren und rücksichtslos die Handlungsweise des Arztes propagieren und auf Menschlichkeit basierend arbeiten würden. In Wirklichkeit war das Böse in den anderen Räumen ängstlich, denn je mehr es seine Verbrechen versteckte, umso weiter wurden sie verbreitet.

Als die ansässigen Mitpraktizierenden bei einer anderen Gelegenheit große Mengen Flyer verteilt hatten, wurden diejenigen, die sich hauptsächlich daran beteiligten, brutal entführt. Mitpraktizierende, die ihre Freilassung forderten, wurden ebenfalls entführt und barbarisch zwangsernährt. Damals war das Böse anmaßend aggressiv. Die Umgebung war von bösen Faktoren voll erfüllt. Bei mir kam Angst auf. Sollte ich zuerst einmal aufhören oder weitermachen? Dann erkannte ich, dass, je wahnsinniger das Böse ist, umso stärker die Entlarvung ist. Als ich die Flyer sowie die Aufkleber dafür bearbeitet und an Minghui geschickt hatte, fühlte ich, dass die bösen Faktoren in der Umgebung alle beseitigt wurden und dass die Faktoren der Fa-Berichtigung den ganzen Raum erfüllten.

Im Laufe der Bearbeitung erkannte ich immer mehr, dass der Weg der Fa-Bestätigung ein ehrenvoller ist. Der barmherzige Meister beauftragte mich mit dieser großartigen und heiligen Mission. Ich fühle mich geehrt und zufrieden. Ich bin entschlossen, weiterhin die örtlichen Flyer zur Aufklärung der wahren Begebenheiten und die Informations-Heftchen zu bearbeiten und auf diesem Weg bis zum Ende zu gehen. Ich weiß, erst wenn ich ständig meinen Egoismus mit dem Ziel, die Lebewesen zu erretten, beseitige, dann kann ich wirklich gut die Informationsmaterialien zur Erklärung der wahren Umständen bearbeiten. Erst wenn ich mit den Mitpraktizierenden gut kooperiere, können mehr Menschen errettet werden. Somit wird das vorgeschichtliche Gelübde erfüllt.

Das beständige Bearbeiten der Informationsmaterialien ist ein Prozess, die Eigensinne und den Egoismus zu beseitigen

Einige Zeit lang musste ich samstags und sonntags Überstunden machen. Zugleich bestand ein Familienangehöriger darauf, dass ich den Haushalt erledigte. Meine Freizeit ist kostbar. Die Zeit für die Bearbeitung ist ziemlich knapp, aber ich musste mir viel Zeit für die Arbeit und den Haushalt nehmen, was scheinbar nicht so nützlich ist. Am Anfang machte ich es ungern. Jedoch sollen die Dafa-Praktizierenden immer an andere denken und alle Seiten harmonisieren, anstatt nur die eigene Arbeit zu beachten, sonst ist der Ausgangspunkt ein egoistischer. Man darf die heilige Arbeit zur Errettung der Lebewesen nicht mit einem egoistischen Herzen ausführen. Deshalb versuchte ich mein Bestes - nach der Anforderung des Leiters Überstunden zu machen und in der knappen Zeit den Haushalt zu erledigen. In der übrigen Zeit bearbeitete ich dann die Infomaterialien. Obwohl diese Zeit sehr knapp war, erschien keine Ausgabe zu spät und meine Gesinnung erhöhte sich. Auch die Flyer und Heftchen hatten einen tiefer gehenden Inhalt als früher.

Als ich wieder einmal am Samstag und Sonntag arbeiten musste, begleitete ich mittags einen Kunden zum Essen. Nach dem Essen war ich sehr müde, musste aber am Nachmittag weiterarbeiten. Mit den Flyern durfte ich mich jedoch nicht verspäten. Ich nahm mir eine Stunde Zeit für die Bearbeitung und den Versand an Minghui. Ich fand selbst, dass die Bearbeitung recht grob und die Qualität nicht hoch genug war. Nach der Veröffentlichung auf Minghui bemerkte ich, dass man viele Stellen unter Beibehaltung des originalen Charakters nachgebessert hatte. Die Bearbeitung war noch besser als meine. Durch diese Sache sah ich die Kraft der Gesamtheit. Die Mitpraktizierenden von Minghui und ich sind „ein Körper”. Ich bin nicht allein.

Früher schaute ich jeden Tag die Nachrichten auf Minghui an und dazu noch andere Webseiten. So entwickelte ich unbemerkt einen Eigensinn. Ich war eigensinnig nach der Technik auf dem Forum und lud mir Fotos herunter, die mir gefielen. Später entwickelte ich ein Herz nach den Udumbara-Blumen. Im Heftchen erschienen viele Berichte über diese Blumen, sodass vom Hauptzweck des Heftes, nämlich über die wahren Begebenheiten von Falun Gong, die Entlarvung der Verfolgung sowie über den Austritt aus den drei Organisationen der Kommunistischen Partei zu informieren, abgewichen wurde. In unserem Ort wurde dadurch der Eigensinn nach den Udumbara-Blumen hervorgehoben, die Kraft der Errettung der Lebewesen jedoch abgeschwächt. Diese Lektion gab uns sehr zu denken.

Gemeinsam kooperieren, um die Menschen die wahren Umstände wirklich verstehen zu lassen

Früher überlegte ich mir bei der Bearbeitung immer, wie ich die wahren Umstände gut und mit welcher Methode erklären könnte. Einmal erzählte ich einem gewöhnlichen Menschen die wahren Geschehnisse und es entwickelte sich ein gutes Gespräch. Mein Gegenüber fragte mich jedoch, was das „Büro 610” sei. Erst da erkannte ich, dass viele normale Menschen über die wahren Umstände von Falun Gong gar nicht viel wissen, dass sogar die allgemeinen Bezeichnungen unbekannt sind. Die Erklärung der Wahrheit muss der Aufnahmefähigkeit der gewöhnlichen Menschen angepasst sein und sollte zum Ziel haben, dass sie diese Wahrheit auch verstehen. In der nächsten Bearbeitung ließ ich den eigenen Standpunkt los und versuchte, mit den einfachsten Faktoren vom Standpunkt der gewöhnlichen Menschen aus zu erklären. In die Informationsmaterialien fügte ich hinzu, was Falun Gong ist und was das „Büro 610” bedeutet usw.

Weil der Sicherheitsgrad für diese Arbeit hoch ist, befinde ich mich grundsätzlich in einem verschlossenen Kultivierungszustand. Anfangs fühlte ich mich wie ein Einzelkämpfer. Allmählich merke ich, obwohl ich fast keine Kontakte mit den ansässigen Mitpraktizierenden habe, dass alle bei der Erklärung der wahren Umständen „ein Körper” sind. Ich bin nicht allein. Das erkannte ich bei der Formulierung eines langen Artikels, der die Verfolgung enthüllt. Denn wenn wir nur mit einer kurzen Nachricht über die Verfolgung berichten, reicht es gar nicht aus. Sollen die Flugblätter und die Heftchen noch intensiver die Verfolgung entlarven, dann müssen wir auf einen Fundus mit tiefgehenden Artikeln zurückgreifen können. Ich fing an, die Verfolgungsfälle der ansässigen Praktizierenden vollständig zu sortieren, aus verschiedenen Blickwinkeln lange Artikel zu formulieren und dann an Minghui zu schicken. Aber am Anfang war mein Standpunkt nicht die Errettung der Menschen. Dreimal war nichts daraus geworden, was mich jedoch nicht entmutigte.

Während ich die Erlebnisse der ansässigen Praktizierenden sortierte, die der Folter durch die verräterische Partei ausgesetzt waren, war ich total entsetzt. Diese Tatsache bewegte mein Herz tief. Ich wollte wirklich der Welt die Verbrechen der Folter bekannt machen, damit die Menschen das wahre Gesicht der Kommunistischen Partei Chinas klar erkennen, und somit sofort von diesem Dämon ablassen. Ich bearbeitete die gesammelten Folterfälle und formulierte sie zu einem langen Artikel, den ich dann an Minghui schickte. Dort wurde er ganz schnell veröffentlicht. Als ich ihn auf der Webseite sah, freute ich mich: „Mein Artikel war veröffentlicht worden!” In jenem Moment fand ich zwar, dass dieser Gedanke nicht in Ordnung war, dachte aber nicht eingehend darüber nach. Gleich bearbeitete ich den Artikel für das Heftchen und schickte es an Minghui.

Am nächsten Tag fühlte ich mich plötzlich am ganzen Körper kalt, als ob ich schwer erkältet wäre. Auch alle Knochen taten mir weh. Anfangs dachte ich noch, weil ich mit so einer großen Angelegenheit zur Entlarvung der Verfolgung beschäftigt war, würden die entsprechenden Hindernisse folgen. Das sei gegenseitige Förderung und Hemmung. Aber dann dachte ich: „Ist das nicht die Anerkennung der Verfolgung?” Ich sendete aufrichtigen Gedanken aus und beseitigte die Störung. Als ich sie immer noch nicht entwurzeln konnte, begann ich nach innen zu suchen. Ich erkannte mein Geltungsbedürfnis und das egoistische Herz nach der Veröffentlichung meines Artikels.

Eigentlich berichtete der Artikel über die Tatsache, dass die Mitpraktizierenden Dafa bestätigten und sich mit den aufrichtigen Gedanken entschieden gegen die böse Verfolgung wandten. Die Mitpraktizierenden entlarvten unter Druck die Verfolgung und sendeten dies an Minghui. Ich sortierte bloß diese Tatsachen. Was gehörte mir denn? Ist es nicht so, dass die Mitpraktizierenden mit ihren aufrichtigen Gedanken und aufrichtigen Handlungen alles schafften? Ich jedoch betrachtete diesen Bericht als „meinen Artikel”. Wie egoistisch! Konnte mit solch einem egoistischen Herzen die Lücke nicht vom Bösen ausgenutzt werden? Nachdem ich das herausgefunden hatte, verschwand das Erkältungs-Symptom.

Durch dieses Erlebnis erkannte ich, dass die Dafa-Praktizierenden „ein Körper” sind. Während des Prozesses, die örtlichen Flyer und Heftchen zu benutzen, um die Lebewesen zu erretten, sind alle daran beteiligten Dafa-Jünger „ein Körper”. Wird ein Praktizierender verfolgt, geben die Mitpraktizierenden aus der Umgebung die Informationen darüber weiter und die Mitpraktizierenden bei der Materialproduktionsstätte entlarven die Verfolgung und senden den Bericht nach der Bearbeitung als lokale Informationsmaterialien an Minghui. Die Minghui-Redaktion überarbeitet die Informationsmaterialien, damit sie noch reiner und aufrichtiger werden. Die Praktizierenden an der Materialproduktionsstätte laden sie herunter und drucken sie aus. Die ansässigen Praktizierenden verteilen sie draußen an die gewöhnlichen Menschen. Selbstlos, ohne das „Ich”, kann man die eigene Arbeit erst gut machen. Und mit der Gesamtheit zu kooperieren, führt noch zu einem besseren Ergebnis. Die Kraft der gesamten Gruppe kann am stärksten sein und somit die größte Wirkung ausüben, um die Lebewesen zu erretten.

Der Meister sagte in der „Fa-Erklärung auf der internationalen Fa-Konferenz des Großraums New York 2009”, Li Hongzhi, 7. Juni 2009, (Änderung am 7. November 2009): „Nehmt eine Faust als Beispiel, erst wenn alle Finger geballt sind, steckt wirklich Kraft dahinter.”

Ich weiß, im Vergleich zu den Dafa-Praktizierenden, die es gut machen, habe ich noch einen großen Abstand. In der Kultivierung komme ich nicht fleißig genug voran und bin eigensinnig nach den Gefühlen der gewöhnlichen Menschen. Der Eigensinn nach Ruhm und Reichtum ist noch nicht ganz beseitigt. Den Pass, dass ich nicht kritisiert werden möchte, überwinde ich manchmal gut und manchmal schlecht. Aber ich erkannte, dass ich mich in der wenigen Zeit der Fa-Berichtigung, die uns noch verbleibt, anstrengen muss, mir bei den drei Dingen Mühe geben muss und mit den Mitpraktizierenden gut kooperieren muss, um wahrlich dem Meister zu helfen, das Fa zu berichtigen.