Gefoltert und unrechtmäßig zu Xinjianger Arbeitslager verurteilt

(Minghui.de) Frau Xiaoying Wang, 31, Falun Dafa-Praktizierende aus Shihezi, Provinz Xinjiang, wurde geschlagen, gefoltert und in das Wujiaqu Frauenarbeitslager, Changji gebracht. Ihre 3-jährige Tochter ruft täglich nach der Mutter.

Frau Wang ist ein sehr freundlicher Mensch, der immer jedem beisteht. Sie wird von den Nachbarn und Kollegen sehr geachtet. Sogar die Reinigungskräfte an ihrer Arbeitsstelle loben sie.

Am 26. Juli 2009 verteilte Frau Wang Karten über Falun Dafa an Reisende des Busses von Kuitun nach Gaoquan in Wusu. Sie wurde der Polizei gemeldet und ihrem Heim festgenommen. Die Beamten wiesen sich nicht aus und hatten keinerlei gesetzmäßiges Schreiben dabei, das ihnen eine Inhaftierung gestattete. Sie überschritten die Türschwelle und durchsuchten einfach das Haus. Ein Haftdokument wurde erst im August vorgelegt.

Auf dem Polizeirevier Nr. 124 wurde Frau Wang vom Leiter Qing Xu geschlagen und ihre Hände von ihm für über drei Stunden auf dem Rücken in Handschellen gelegt. Frau Wang erläuterte den Beamten beständig die Hintergründe über Falun Dafa und rief „Falun Dafa ist gut!” Viele Passanten, die draußen vorbeikamen hörten sie und bildeten eine Menschentraube. Frau Wang redete den Beamten gut zu, nichts Schlechtes zu verüben, doch Qing Xu schlug danach sogar noch unbarmherziger zu. Die Arme von Frau Wang wurden durch die Handschellen verletzt und bis heute kann sie sie nicht frei bewegen.

Tags darauf wurde Frau Wang von Qing Xu, bevor sie nach Kuitun verbrachte wurde, sehr eng mit Handschellen gefesselt. Xu weigerte sich, den Schlüssel für die Handschellen an die Aufsichtspersonen weiter zu geben. Während der Fahrt bat Frau Wang die Aufsichtspersonen mehrfach, die engen Handschellen etwas zu lockern. Doch konnten diese ohne Schlüssel bis zur Ankunft in Kuitun nichts tun. Die Folge war, dass Frau Wang ein Nervenschaden an der linken Hand davontrug und der linke Daumen weiterhin gefühllos ist.

Während sie im Kuituner Haftgefängnis inhaftiert war, versuchten die Beamten Xiaohui Ding und Xiao Peng des Kener Bezirks, Kuitun zwei Wochen lang ein „Geständnis” von Frau Wang zu erzwingen. Während ihrer Inhaftierung dort wurde sie illegal zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt. Sie wurde direkt in das Wujiaqu Frauenarbeitslager in Changji gebracht, ohne dass ihre Familienmitglieder darüber informiert wurden (laut Gesetz sollte das innerhalb 24 Stunden nach dem Urteil passieren).

Frau Wang wurde im Arbeitslager von den Aufsehern geschlagen. Aus Protest gegen die Musshandlungen trat sie in einen Hungerstreik.

Frau Wang hat nun Berufung gegen ihren Fall eingelegt.

Persönlich in die Verfolgung involviert::
Polizeirevier Gaoquan: 86-992-8961210
Polizeibeamter Xiaoling Yin, Polizeirevier Gaoquan: 86-13677501299 (Mobil)
Öffentliche Sicherheit der Produktions- und Bauabteilung der 7. Landwirtschaftsbehörde Xinjiang: 86-992-6867700

Xiaohui Ding, Leiter des Kuituner Polizeireviers für öffentliche Sicherheit: 86-15199969155 (Mobil)