Geistige Verwirrung aufgrund erlittener Misshandlungen

(Minghui.de) Frau Zhang Shoufen, eine Falun Gong-Praktizierende aus der Zone für Landwirtschaftliche Entwicklung in Jiansanjiang, Provinz Heilongjiang, wurde am Abend des 17. November 2009 von Familienangehörigen aus einer Gehirnwäsche-Einrichtung nach Hause getragen. Dort war sie einen Monat lang wiederholten Misshandlungen ausgesetzt gewesen, die zu körperlichen Beschwerden führten. Die Verantwortlichen geben keine Einzelheiten über ihre Misshandlungen bekannt.


Falun Gong-Praktizierende Frau Zhang Shoufen


Zhang Shoufen, 56, arbeitete in der Dritten Mittelschule auf der Qixing Farm. Sie war als zuverlässiger und guter, freundlicher Mensch bekannt. Doch nach Beginn der Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) hatten sie und ihre Familie nicht einen Tag Frieden. Mehrere Male wurde Zhang Shoufen in der Haftanstalt Qixing und in Gehirnwäsche-Einrichtungen eingesperrt. Das lokale "Büro 610" verurteilte sie im Jahre 2000 ohne rechtliche Grundlage zu zwei Jahren Zwangsarbeitslager und ließ sie anschließend in die Gehirnwäsche-Einrichtung der Qixing Farm bringen. Nach vier Jahren ungerechtfertigter Haft war sie danach nur zwei Monate in Freiheit und wurde dann im Dezember 2004 erneut in die Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht.

Am 16. Oktober nahmen Polizisten vom Sicherheitsbüro der Qixing Farm Zhang Shoufen ohne rechtliche Grundlage fest, während sie in der Nähe des Bahnhofs Jiansanjiang mit Passanten über Falun Gong sprach. Anschließend brachte man sie in das bürgerliche Ausbildungszentrum Jiansanjiang, bei dem es sich in Wirklichkeit um eine Gehirnwäsche-Einrichtung handelte. Ihre Familie beantragte ihre Freilassung, was jedoch ignoriert wurde. Am 17. November wurde die Familie angewiesen, Frau Zhangs aus der Einrichtung abzuholen. Bei ihrem Eintreffen stellten die Angehörigen bei ihr ein seltsames Verhalten fest. Sie saß auf einem Tisch und wollte nicht herunterkommen. Als sich ihre Familie ihr näherte, flüsterte sie ihnen zu: "Sie wollen mir Böses zufügen."

Seit ihrer Rückkehr nach Hause zeigt Zhang Shoufen ein sehr gestörtes Verhalten. Sie ist launisch und blockiert manchmal die Zimmertür, verstreut Reis und wirft ihre Kleider auf den Boden. Immer wieder sagt sie: "Es sind Überwachungsgeräte im Haus. Die Polizei kommt, um mich zu verhaften und mir den Kopf abzuschneiden." Wenn niemand sie sieht, verlässt sie das Haus und ihre Familienangehörigen müssen sie suchen.

Herr She Huaizhong, Frau Zhangs Ehemann, war Leiter der Abteilung der Armee Streitkräfte der Qixing Farm. Ende 1999 wurde er wegen seines unerschütterlichen Glaubens an die Prinzipien von Falun Gong, Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht, entlassen. Am 25. Januar 2000 verurteilte man ihn, ebenfalls ohne rechtliche Grundlage, zu einem Jahr Zwangsarbeit. Die Strafe wurde dann um weitere sechs Monaten verlängert. Am Ende seiner Gefangenschaft überführte man ihn in ein Untersuchungsgefängnis auf einen abgelegenen Hof. Im Februar 2002 verurteilte man ihn erneut ohne rechtliche Grundlage zu drei Jahren Zwangsarbeitslager in der Stadt Suihua, Provinz Heilongjiang. Derzeit ist She Huaizhong zu Hause und versorgt seine psychisch kranke Frau. Beide leiden unter massiven finanziellen Schwierigkeiten.