Zwei Frauen in der Stadt Bangbu wurden in ein Zwangsarbeitslager eingewiesen

(Minghui.de) Frau Wang Ping und Frau Duan Genhua aus der Stadt Bangbu, Provinz Anhui, wurden von der örtlichen Polizeistation ohne rechtliche Grundlage festgenommen und in ein Zwangsarbeitslager gebracht, nur weil sie mit einem Taxifahrer ein Gespräch über Falun Dafa führten.

Am 13. Januar 2009 um 8.30 Uhr fuhren Frau Duan Genhua aus der Stadt Bangbu und Frau Wang Ping aus dem Landkreis Wuhe mit dem Taxi zu einer Freundin. Während der Fahrt sprachen sie mit dem Fahrer über Falun Dafa. Nachdem sie aus dem Taxi gestiegen waren, berichtete der Fahrer der Polizei von dem Gespräch. Kaum hatten sich die beiden Frauen in der Wohnung der Freundin gesetzt, kam bereits die Polizei. Die Frauen wurden dann zur Polizeistation in der Weixi Straße gebracht.

Auf der Polizeistation weigerten sich beide, ihre Namen zu nennen. Daraufhin schlug ein junger Polizist Frau Duan Genhua heftig ins Gesicht und räumte ein, dass "die Polizei gewalttätig ist." Anschließend wurden sie getrennt verhört. Ein Polizist mit Nachnamen Li verhielt sich während des gesamten Verhörs, das bis in die späte Nacht hinein dauerte, sehr obszön.

Später wurde Frau Duan Genhua in eine Haftanstalt gebracht. Nach einer Woche wies man sie in die Zweite Haftanstalt ein. Während dieser Zeit trat sie in einen Hungerstreik, um gegen ihre illegale Inhaftierung zu protestieren. Frau Wang Ping wurde ebenfalls in der Zweiten Haftanstalt festgehalten. Sie protestierte gegen ihre unrechtmäßige Inhaftierung, indem sie sich weigerte, Zwangsarbeit zu leisten und Gefängniskleidung zu tragen. Nach den zugeteilten Pausen außerhalb der Zelle weigerte sie sich, in ihre Zelle zurückzugehen. Darauf legte ihr der Wärter, Xia, Handschellen an. Zehn Tage später wurde Frau Wang zu eineinhalb Jahren Zwangsarbeit, und Frau Duan Genhua zu einem Jahr und drei Monaten Zwangsarbeit verurteilt. Zwischenzeitlich wurden beide in das Frauenzwangsarbeitslager der Provinz Anhui gebracht.

Da beide Frauen die körperliche Untersuchung nicht bestanden, lehnte das Zwangsarbeitslager ihre Aufnahme ab. Dennoch taten die beteiligten Polizisten alles Mögliche, um die Aufnahme in das Lager zu erzwingen. Später akzeptierte dann das Lager die Aufnahme von Frau Duan, aber Frau Wang lehnten die Lagerbeamten nach wie vor ab. Dann brachten die Polizisten Frau Wang in die Haftanstalt Bangbu, wo man sie ebenfalls nicht behalten wollte.

Nach einem langen Tag, der sich bis in die späte Nacht hineinzog, beschimpfte die Polizei Frau Wang, „Ärger zu verursachen”. Dann fesselten sie sie an einen Telefonmast, „so dass sie von einem Wolf aufgefressen würde”, wie eine Polizistin zugab. Später brachte man Frau Wang abermals zur Zweiten Haftanstalt, wo man ihre Aufnahme immer noch ablehnte. Mit Hilfe eines Freundes gelang es den Polizisten, sie in der Haftanstalt abzuliefern. Trotzdem war die Anstalt nur bereit, Frau Wang eine Nacht zu behalten und forderte die Polizisten auf, sie am nächsten Tag wieder abzuholen. Am nächsten Tag war das chinesische Neujahrsfest, und niemand war an der Betreuung von Frau Wang interessiert. Einen Monat später änderte man ihre Verurteilung in "Haft auf Bewährung." Sie wurde aus dem Gefängnis entlassen und kam nach Hause.