Frau Liu Weishan wurde bis zur Lähmung und geistiger Behinderung gefoltert

(Minghui.de) Frau Liu Weishan ist 51 Jahre alt und aus der Stadt Xiangfan, Provinz Hubei. Sie wurde schwer misshandelt und ist jetzt gelähmt und bettlägerig. Ihre Muskeln sind verkümmert und ihre Unterschenkel haben alle Muskeln verloren, was dazu führte, dass ihre Beine z-förmig und deformiert sind. Sie ist geistig behindert und kann nur gelegentlich ein paar Sätze sprechen.”

Frau Liu war eine Lehrerin in der Hanjiang Maschinenfabrik (jetzt das Unternehmen für Sicherheitsgeräte für Luft- und Raumfahrt). Sie arbeitete dort viele Jahre fleißig und wurde von den Lehrern und den Schülern sehr respektiert. Sie war für ihre Freundlichkeit bekannt und wurde als vorbildliche Arbeitskraft der Stadt gewählt.

Trotz ihres guten Charakters und ihrer hohen Qualifikation als Lehrerin, wurde sie sieben Mal festgenommen, nur weil sie standhaft Falun Gong praktizierte. Ursprünglich wurde sie vier Jahre im Gefängnis eingesperrt. Nur weil sie nicht willens war, irgendwelche Verbrechen einzugestehen, wurde sie gefoltert, bis sie „gestand”. Daraufhin brachte man sie ins Wuhan Frauengefängnis. Als sie in einen Hungerstreik trat, injizierte man ihr unbekannte Substanzen und am nächsten Tag war sie geistig behindert.

Vor Jahren war Frau Liu sehr krank, sie fand das Leben wirklich hart und aussichtslos. Eines Tages fiel ihr zufälligerweise eine Ausgabe des Buches Zhuan Falun [Hauptwerk des Falun Dafa] in die Hände, welches alle ihre Fragen über das Leben beantwortete. Das Zhuan Falun gab ihr neue Hoffnung. Nachdem sie dann angefangen hatte, sich zu kultivieren, wurde sie kräftig und gesund. Sie erfuhr die Wunder von Falun Dafa und wollte diese anderen mitteilen und ihnen helfen.

Nach dem 20. Juli 1999 bemerkte sie, dass die Menschen um sie herum alle von den überwältigenden Lügen der Medien getäuscht worden waren. Sie erklärte den Menschen, dass sie diese Lügen nicht glauben sollten.

Am 14. September 2002 nahm die Polizei Frau Liu zum siebten Mal fest, als sie Informationsmaterialien über Falun Gong und die Verfolgung verteilte und man brachte sie in das erste Haftzentrum in der Stadt Xiangfan. Nachdem sie häufig Berufung eingelegt hatte, die alle nicht anerkannt wurden, trat sie in einen Hungerstreik. Die Polizei nahm dann eine Zwangsernährung bei ihr vor, was in China als heimtückische Folter angewandt wird. Einige starke Häftlinge hielten Frau Lius Kopf sowie Hände und Füße fest und schoben mit Gewalt einen Schlauch durch ihre Nase in ihren Magen. Die Polizisten befahlen den Häftlingen, sie zu kneifen, an ihren Haaren zu ziehen, sie zu schlagen und zu entkleiden. Sie taten dies zwei Mal am Tag 30 Tage lang, bis sich dann letztendlich ihre Gesundheit verschlechterte.

Während ihrer Haft sagte Hu Daixin, der Parteidirektor der Hanjiang Maschinenfabrik, dem Personal des „Büro 610”: „Lasst sie dieses Mal ja nicht nach Hause gehen. Ich werde euch so viel ihr braucht bezahlen (um sie dort zu behalten).”

Die bereits schwache Frau Liu wurde am 13. Oktober 2002 heimlich zu vier Jahren Gefängnis verurteilt und am 14. Oktober in das Wuhan Frauengefängnis gebracht.

In diesem Frauengefängnis wurden Praktizierende mit sehr hinterhältigen Methoden misshandelt, und die Häftlinge wurden genötigt, sie zu foltern. In der Abteilung II steckte der Polizist Li Feng unbeugsame Praktizierende in Einzelzellen. Er fesselte ihre Hände mit Handschellen auf ihren Rücken und ließ sie tagelang ohne Essen und Schlaf alleine. Währenddessen tat der Beamte so, als wisse er von alle dem nichts.

Praktizierende gingen in einen Hungerstreik, um gegen die Behandlung zu protestieren. Die Polizisten leerten die Überbleibsel der Mahlzeiten von den Häftlingen in einen Eimer und benutzten altes, verdorbenes Essen und Suppe, um die Praktizierenden mit Gewalt zu ernähren. Unter diesem Druck erlitten viele Praktizierende geistige Störungen oder starben sogar. Eine Doktorin der Philosophie der Universität Peking erlitt sogar einen geistigen Zusammenbruch. Letztendlich kam es soweit, dass sie ständig die Böden im Gefängnis kehrte.

Um Frau Liu dazu zu bringen, ihre Kultivierung aufzugeben, injizierten sie ihr unbekannte Substanzen und gossen ihr gewaltsam unbekannte Drogen in den Magen, was zur Verletzung ihrer Speiseröhre führte. Nur einige Monate nachdem Frau Liu ins Wuhan Frauengefängnis eingeliefert worden war, erwies sie sich als geistig behindert. Ihre Menstruation hörte auf, ihre Arme und Beine zitterten, ihre Muskeln verkümmerten und sie konnte sich nicht länger selbst versorgen. Die Gefängnisbeamten weigerten sich, sie frei zulassen. Stattdessen brachten sie sie ständig in eine Klinik, in der sie intravenöse Injektionen erhielt. Ihr Leben befand sich in großer Gefahr.

Damit sie nicht für ihren eventuellen Tod verantwortlich gemacht würden, brachten die Gefängnisbeamten die schwer kranke Frau Liu in der Nacht des 31. Januar 2006 heimlich ins Luft- und Raumfahrt- Krankenhaus 364 in der Stadt Xiangfan. Sie registrierten auch nicht ihren Namen im Krankenhaus und ließen sie von zwei Personen rund um die Uhr bewachen. Nach Aussagen von Personen, die sie zu der Zeit besuchten, war Frau Liu so dünn wie ein Skelett. Ihr ganzer Körper war verkrampft und deformiert und ihre Augen waren trübe.

Personen, die sie am 11. Februar 2006 besuchten, bemerkten ein Schild an der Zimmertür: „Schwer krank, keine Besuche”. Sie wurden aufgehalten und verhört. Lokale Praktizierende schafften es schließlich, sie zu besuchen und brachten ihr einen MP3-Player mit, damit sie Dafa-Musik anhören konnte. Danach fühlte sie sich etwas besser, aber die Oberschwester ging dazwischen und brachte den MP3-Player fort.

Warum behandelten sie Frau Liu so barsch? Es wird behauptet, dass der Parteidirektor des Krankenhauses, Fan Zhiyong, der ehemalige Direktor des „Büro 610” der Hanjian Maschinenfabrik gewesen sei, der die Verfolgung von Frau Liu verschuldet hatte.

Momentan ist Frau Liu gelähmt und bettlägerig. Ihre Muskeln sind verkümmert und sie ist geistig verwirrt. Gelegentlich murmelt sie einige Worte. Beamte des „Büro 610” benachrichtigten ihre Familienangehörigen, sie nach Hause zu holen. Ihre Familienangehörigen wiesen darauf hin, dass die einst gesunde Frau Liu gefoltert worden war, bis sie gelähmt und geistig behindert war und sie weigerten sich, sie nach Hause zu holen.

Frau Liu, eine vollkommen gesunde, aufrichtige Schullehrerin, wurde das erste Mal ohne ersichtlichen Grund drei Jahre lang im Gefängnis festgehalten. Dann, als sie sich weigerte zuzugeben, dass sie schuldig sei, wurde sie von der Gefängnispolizei des ersten Haftzentrums in der Stadt Xianfan und dem Wuhan Frauengefängnis so lange gefoltert, bis sie einen geistigen Zusammenbruch erlitt und ihr Leben sich nun in großer Gefahr befindet.