Das unausgeglichene Herz beseitigen

(Minghui.de) Der Praktizierende A erzählte mir darüber, wie die Praktizierende B während der Herstellung von Informationsmaterialien gestört wurde, und sie damit begann, Spiele zu spielen und das Leben einer gewöhnlichen Person zu führen, anstatt nach innen zu schauen. Als der Praktizierende A mit ihr über ihren Kultivierungszustand sprach, argumentierte sie: „Warum treibst du mich so an, während es gleichzeitig so viele Praktizierende gibt, die sich in einer guten Umgebung befinden und dennoch nichts tun?” (Die familiäre Umgebung der Praktizierenden B war ziemlich besonders) Praktizierender A antwortete ihr: „Die Herstellung von Informationsmaterialien machst du nicht für den Lehrer und auch nicht für die Mitpraktizierenden, sondern für dich selbst. Du erschaffst dir damit deine eigene mächtige Tugend.”

Nachdem ich dem Praktizierenden A zugehört hatte, errötete ich. Als ich mich beruhigt hatte und nochmals über die Worte des Praktizierenden A nachdachte, spürte ich zutiefst, dass der barmherzige Meister einen Mitpraktizierenden benutzte, um mich etwas erkennen zu lassen, und dass es keineswegs zufällig gewesen war, dem Praktizierenden A zuzuhören.

Obwohl das Gespräch zwischen den Praktizierenden A und B nichts mit mir zu tun hatte, bemerkte ich dennoch diese Einstellung auch bei mir und erkannte, dass ich mich des Öfteren ebenso verhalten hatte. Wenn ich etwas zu tun hatte - selbst als ein Praktizierender in der Zeit der Fa-Berichtigung identifizierte ich mich nicht immer mit meinen Handlungen -, tauchte immer wieder meine unausgeglichene Einstellung auf und ich beklagte mich häufig bei mir selbst, warum andere Praktizierender nicht mehr Arbeit übernahmen. Besonders im Fall der Praktizierenden B, bei der all ihre Familienmitglieder Falun Dafa praktizierten und dennoch alle immer noch starke egozentrische Eigensinne hatten.

Ich kann nicht beschreiben, was der Meister mir durch die Kultivierung alles gegeben hat und ich bin oft von der Barmherzigkeit des Meisters zu Tränen gerührt. So lange ich das Herz habe, etwas für Dafa zu tun, gibt mir der Meister Gelegenheiten: „Kultivierung hängt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab .” (Li Hongzhi, „Zhuan Falun”)

Ich verstehe, dass alles vom Lehrer selbst getan wird, doch warum tauchen meine Eigensinne trotzdem noch auf? Ich spüre jetzt die mühevollen Anstrengungen des Meisters noch mehr. Warum sollte ich mich also immer noch unausgeglichen fühlen?

Der Meister errettete eine Person wie mich, die zuvor ein jämmerliches Leben mit viel Krankheitskarma geführt hatte. In dieser Hölle gab der Meister mir Gelegenheiten, wieder meine mächtige Tugend zu errichten. Doch anstatt die Gelegenheiten zu schätzen, die mir gegeben wurden, reagierte ich mit einer mürrischen Einstellung, bei der sogar göttliche Wesen wegschauten.

Auch wenn einige Praktizierende bessere Lebensbedingungen haben, müssen dennoch gewisse Dinge von Praktizierenden getan werden. Deren Kultivierungswege wurden sicherlich so vom Meister arrangiert, aber wie ist es in diesem Punkt bei mir, einem von außen Zuschauenden, der sich dabei so unausgeglichen fühlt?

Wenn wir wirklich etwas zu Gunsten unserer Mitpraktizierenden und deren Erhöhung tun bzw. zum Nutzen unseres einen Körpers, dann sollten wir nicht mit einem unausgeglichenen Herzen an unsere Mitpraktizierenden denken, denn dieses unausgeglichene Herz besitzt verborgene selbstsüchtige Dinge.

Wäre diese Arbeit von Mitpraktizierenden gemacht worden, hätte ich weniger Schwierigkeiten ertragen müssen (dies ist das Trachten nach Bequemlichkeit) oder ich wäre weniger Gefahren ausgesetzt gewesen (der Eigensinn der Angst); zusätzlich offenbart sich noch der Neid auf die Praktizierenden, die Arbeiten sehr gut erledigen können oder eine harmonische familiäre Umgebung haben. Und all dies läuft einfach auf menschliche Eigensinne hinaus.

Das Schreiben dieses Artikels soll mein unausgeglichenes Herz und andere diesbezügliche Eigensinne aufdecken und sie von der Wurzel her vollständig beseitigen.