Den Eigensinn der Selbstbestätigung beseitigen, barmherzig sein und einen starken gemeinsamen Körper bilden

(Minghui.de)

1. Geltungssucht und Selbstzufriedenheit beseitigen

Der Meister sagt:

„Weil wir uns unter den gewöhnlichen Menschen kultivieren, können viele unserer Lernenden vieles von ihrem Eigensinn nicht loslassen, mancher Eigensinn ist ihnen schon zur zweiten Natur geworden und sie merken ihn auch nicht. Die Geltungssucht kann sich überall zeigen, auch bei guten Taten kann sie sich zeigen. Wenn einer im Alltag ein bisschen Vorteile bekommt, bei denen es um Ruhm oder Reichtum geht, posaunt er das herum und hängt es an die große Glocke: Ich bin tüchtig, ein Starker.” („Geltungssucht”, Zhuan Falun, Lektion 6)

„Geltungssucht und Selbstzufriedenheit werden am leichtesten von der Dämon-Natur benutzt.” („Feststellung», 01.07.1997, in Essentielles für weitere Fortschritte)

Normalerweise achte ich mehr auf meine Denkweise, doch es ist noch immer schwierig, meine Eigensinne zu beseitigen, und sie tauchen wieder auf.

Einmal ging ich hinaus, um die Menschen von Angesicht zu Angesicht über die wahren Umstände aufzuklären. Mein einziger Gedanke war, die Lebewesen zu erretten, und ich dachte überhaupt nicht an mich selbst. Nachdem ich die Informationsmaterialien verteilt hatte, begegnete ich zwei Frauen, die Gemüse verkauften. Als ich ihnen die Hintergründe erklärt hatte, waren sie tief bewegt und wollten mir umsonst etwas Gemüse geben. Ich wollte nichts kostenlos haben und versuchte, ihnen Geld zu geben, aber sie lehnten es ab.

Als ich fortging, freute ich mich ziemlich, doch bald erkannte ich, dass ich dieses Gefühl nicht haben sollte. Ich schaute sofort nach innen und verstand, dass dies kein wahrhaftiges Gefühl war, und beseitigte es. Ich fragte mich selbst: „Warum habe ich die Mentalität der Geltungssucht und der Selbstzufriedenheit? Unser großartiger Meister hat mich aus der Hölle herausgezogen und so viel Karma für mich ertragen. Der Meister machte alles für mich. Alles, was ich tat, war, meine menschlichen Gedanken loszulassen und barmherzig zu sein. Ich denke, dass ich mich jener Ebene des Fa angeglichen habe und mir die mächtige Kraft des Fa gezeigt wurde. Eigentlich war es eine Demonstration der Kraft und der mächtigen Tugend des Dafa und nicht von mir.”

Ich erkannte, dass ich ohne die Gnade des Meisters und der Erlösung durch Dafa nichts bin - so wie ein einziger Tropfen im Ozean. Als ich den Fa-Grundsatz verstanden hatte, lösten sich meine menschlichen Gedanken sofort auf.

Der Meister sagt:

„Anschauungen gewandelt, Verdorbenes vernichtet» („Neue Geburt», 07.09.1998, in Hong Yin)

2. Den Eigensinn der Selbstbestätigung beseitigen

Jeder Schritt meiner Kultivierung steht unter der barmherzigen Fürsorge und dem Schutz des Meisters. Am Anfang konnte ich mich selbst nicht finden. Als ich mir des „Selbst» gewahr wurde, wurde ich eigensinnig darauf, bis ich schließlich das Selbst losließ. Lange Zeit verbrachte ich in einer Schleife aus Eigensinnen des Egos und manchmal nahm ich sogar die Eigensinne von anderen an. Ich war sehr besorgt und wusste nicht, wie ich diese Eigensinne beseitigen sollte. Der Meister arrangiert jede Gelegenheit für uns, unsere Xinxing zu erhöhen, und lässt uns während der Beseitigung unserer Eigensinne zur Erkenntnis kommen. Solange wir nach innen schauen, können wir unsere Xinxing erhöhen.

Als einige Praktizierende aus unserer Region verhaftet wurden, veranstalteten die lokalen Koordinatoren häufiger Treffen zum Erfahrungsaustausch. Einmal hielt ich nach den Koordinatoren Ausschau (die in verschiedenen Fa-Lerngruppen waren), um zu besprechen, wie wir die verhafteten Praktizierenden retten konnten. An diesem Morgen traf ich viele Praktizierende; und jeder von ihnen hatte andere Gedanken. Manche wollten nicht an der Diskussion teilnehmen, manche beschwerten sich bei den Koordinatoren, etc. Als ich nach Hause ging, begegnete ich zwei Koordinatoren. Sie sagten mir, dass ich nicht so viele Praktizierende davon wissen lassen sollte. Wir brauchten nur etwa zehn Praktizierende. Doch auch sie hatten verschiedene Meinungen zu dieser Sache. Deshalb konnte ich das nicht weiter mitteilen.

Später fand ein bestimmter Praktizierender heraus, dass ich ihm nichts von diesem Treffen erzählt hatte. Er war sehr verärgert und sagte einem weiteren Praktizierenden, dass er mein Equipment, das ich für die Herstellung von Informationsmaterialien benutze, wegwerfen wollte. Andere Praktizierende tauschten sich mit ihm aus und lernten mit ihm das Fa, bis er sich beruhigt hatte.

Zur gleichen Zeit hatten die Praktizierenden vom Land Angst, herzukommen, um sich die Informationsmaterialien abzuholen. Am nächsten Tag brachten ein Praktizierender und ich die Materialien zu ihnen. Wir hatten ein Austauschtreffen und ich traf jemanden, der mit meinem Mann zusammenarbeitete. Er erzählte mir einige Dinge über meinen Mann, die ich nicht gewusst hatte. Nachdem ich ihn hatte ausreden lassen, dachte ich: „Ich bin eine aufrichtige Praktizierende und werde mich nicht von menschlichen Gedanken bewegen lassen.” Als ich später nach Hause kam, traf ich zufällig eine andere Praktizierende. Sie sagte, dass jemand bei ihr zu Hause über mich geredet hätte. Wieder dachte ich: „Ich werde kein Teil davon sein und mich nicht davon bewegen lassen.” Ich lächelte einfach.

An diesem Abend ging ich zum Fa-Lernen in die Gruppe und tauschte meine Erfahrungen mit ihnen aus. Als ich anfing zu sprechen, sagten sie, dass sie bereits wüssten, was ich sagen wollte. Einer von ihnen sagte zu mir: „Du solltest nach innen schauen.” Als ich wieder zu Hause war, schaute ich nach innen und suchte nach dem, was ich falsch gemacht hatte. Ich hatte so viele Schwierigkeiten und die Menschen hatten mich missverstanden, aber diese Dinge bewegten mich nicht. Warum sollte ich nach innen suchen? Plötzlich erkannte ich: Ich versuchte, mich selbst zu bestätigen. Mein Herz war ganz unrein! Das musste ich beseitigen.

Der Meister sagt:

„Wenn du dabei bist, das Fa zu bestätigen, dann wird dein Herz unbewegt bleiben, egal was die anderen dir sagen. Wenn andere deine Meinung in Frage stellen und dich vor den Kopf stoßen, dann fühlst du dich unwohl. Wenn andere einen Einwand gegen deine Meinung haben oder sie mit deiner Meinung nicht einverstanden sind, sodass du dich unwohl fühlst und wenn du dann anfängst, ihnen zu widersprechen oder dich zu rechtfertigen, dem Thema ausweichst ohne Rücksicht zu nehmen, dann bist du dabei, dich selbst zu bestätigen, auch wenn du aus barmherzigstem Willen dich rechtfertigst. (Beifall) Denn du hast das Dafa nicht an die erste Stelle gesetzt. Das was du zu jener Zeit am wenigsten loslassen kannst, ist dich selbst.” („Fa-Erklärung auf der internationalen Fa-Konferenz in New York 2004 (Fragen und Antworten) (Änderung am 01.12.2005)”, 21.11.2004)

3. Den Eigensinn, Menschen zu beurteilen, beseitigen

Ein Koordinator erzählte mir, dass, als er das Projekt übernahm, er den Praktizierenden A nicht gemieden, es aber dem Praktizierenden B nicht erzählt hätte. Ich war der Meinung, dass dies nicht richtig sei, aber es war schwierig für mich, ihm das aufzuzeigen. Am darauffolgenden Tag erzählte er mir, dass er einen Traum gehabt hätte, in dem er völlig kahlköpfig gewesen sei. Zu dem Zeitpunkt sagte ich nichts. Später merkte ich, dass es sehr egoistisch von mir war, meine Gedanken für mich zu behalten; so sagte ich: „Als du mir von deinem Projekt erzählt hast, dachte ich, dass der Meister für uns bestimmt hat, zusammenzuarbeiten. Ob der Praktizierende B beteiligt ist oder nicht, ist ebenso von unserem Meister arrangiert worden. Wir sollten nicht den Eigensinn haben, Menschen zu beurteilen. Wenn der Praktizierende B nicht darauf achtet, den Mund zu kultivieren, dann sollten wir ihm das gutherzig aufzeigen. So können wir ein unschlagbares Team bilden.”

Als der Praktizierende mich später sah, sagte er: „Deinetwegen habe ich mich verbessert; ich fühle mich, als wenn ich mich auf eine andere Ebene erhöht hätte.” Daraufhin erkannte ich, dass sich dieser Vorfall nicht ohne Grund ereignet hatte - auch ich sollte nach innen schauen.

Der Meister sagt:

„Während ich das Fa erkläre, habe ich doch euch allen erklärt, während zwei Menschen eine
Auseinandersetzung haben und ein Dritter es gesehen hat, soll er auch an sich selber denken: Hubs, sie haben eine Auseinandersetzung und warum habe ich es zu sehen bekommen, habe ich nicht etwa irgendwelchen Eigensinn, habe ich nicht etwa auch die gleichen Probleme?” („Die Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Australien”, 02./03.05.1999)

Deshalb sollte ich nach innen schauen.

Der Meister sagt:

„Im Raum dieses Feldes gibt es an der Stirn des Menschen einen Spiegel, bei denen, die nicht praktizieren, ist er weggedreht; bei den Praktizierenden dreht er sich um. Wenn die Kultivierungsfähigkeit der Fernsicht eines Menschen gerade auftaucht, schwenkt er hin und her. Ihr wisst, dass bei den Filmen 24 Bilder pro Sekunde abgespielt werden, um kontinuierliche Bewegungen zu erzeugen; wenn weniger als 24 Bilder pro Sekunde abgespielt werden, springen die Bilder. Der Spiegel dreht sich schneller als 24 mal pro Sekunde, er druckt die reflektierten Dinge auf die Spiegelfläche und dreht sich um, damit du die Bilder sehen kannst, dann dreht er sich wieder zurück und löscht die Bilder. Er reflektiert wieder, dreht sich wieder um, löscht die Bilder wieder, der Spiegel dreht sich ständig, so dass du sich bewegende Bilder siehst. Das heißt, er reflektiert die Dinge in deinem Raumfeld und zeigt sie dir, und die Dinge in diesem Raumfeld sind aus dem Makrokosmos widergespiegelt.” („Die Kultivierungsfähigkeit der Fernsicht”, Zhuan Falun, Lektion 2)

Die Fa-Erklärung des Meisters erleuchtete mich. Wenn ich den Eigensinn der Mitpraktizierenden sehe, sehe ich, dass auch ich diesen Eigensinn habe, als ob er von einem Spiegel in mein Raumfeld reflektiert werden würde, um ihn mir zu zeigen. Der Meister ließ es mich sehen.

Im Laufe der Kultivierung habe ich stets aus verschiedenen Blickwinkeln nach innen geschaut, aber ich habe nicht nach meiner eigenen Natur gesucht. Es ist sehr gefährlich, der Kultivierung menschliche Gedanken hinzuzufügen. Die menschliche Denkweise ist die Wurzel der Eigensinne. Der Meister sagt:

„Gottheit: Das sind schon außerordentlich ernsthafte Probleme. Es wäre gut, wenn sie das, was sie bei anderen gesehen haben, umdrehen, um in sich selbst nachzusehen.” („Ein Dialog mit der Zeit», 03.07.1997, in Essentielles für weitere Fortschritte)