Li Shuxian (71) stirbt an den Folgen der Verfolgung in der Provinz Liaoning

(Minghui.de) Li Shuxian, 71, lebte in der Stadt Liaoyuan, Provinz Liaoning. Sie litt unter vielen Krankheiten wie z.B. Herzkrankheiten, Magenprobleme, Arthritis, Bronchitis, Migräne, etc. Nachdem sie 1997 mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, verschwanden innerhalb von sechs Monaten alle ihre Krankheiten. Sie profitierte von dem Praktizieren und wollte den Menschen die wahren Hintergründe über Falun Dafa erklären, wurde jedoch von den Polizisten brutal gefoltert.

Weil sie nach Beginn der Verfolgung im Juli 1999 damit begann, den Menschen die Wahrheit über die Verfolgung von Falun Dafa zu erzählen, versuchten Polizeibeamte aus der Xiyao Polizeidienststelle, sie zu verhaften und beschlagnahmten ihre Bücher. Im Jahr 2000 verließ Li Shuxian die Stadt, um zu vermeiden, festgenommen zu werden. Der Polizeibeamte Li Jiu folgte ihr von ihrer Wohnung bis zu der Wohnung ihrer Verwandten. Im Oktober 2000 kamen Polizisten in die Wohnung ihrer Tochter in der Region Jianping, wo sie sich gerade versteckt hielt. Deshalb musste sie die Wohnung ihrer Tochter verlassen, um eine Festnahme zu vermeiden.

Im Jahr 2002 wurde sie bei der Polizei angezeigt, als sie ein Zimmer im Familienwohnungstrakt der Maschinenfabrik anmietete. Der Polizist Yu Dongguang aus der Mohudian Polizeidienststelle verhaftete sie, schlug sie brutal nieder und schockte sie mit einem elektrischen Schlagstock. Die Polizisten trampelten darüber hinaus mit ihren Stiefeln auf ihren Füßen herum, was zu schweren Quetschungen führte. Sie wurde an einem Handgelenk aufgehängt und dann geschlagen. Die Polizisten rissen sie an ihren Haaren und schlugen sie erneut. Sie wurde drei Monate lang gefoltert und entlassen, als ihre früheren Krankheiten wieder auftraten.

Am 22. Juni 2005 meldete der KPCh-Sekretär Li Qiang aus dem Wafangdian Team Li Shuxian und eine andere 70-jährige Praktizierende namens Wen Xiuzhi an die Polizei, weil sie die Wahrheit über die Verfolgung von Falun Dafa erklärten. Die älteren Frauen wurden festgenommen und in dem ersten Untersuchungsgefängnis der Stadt Lingyuan inhaftiert. Die Polizisten stellten Haftbescheinigungen für die Frauen aus; sie wurden wegen „Subversion" angeklagt. Ihren Familien wurde nicht erlaubt, sie zu besuchen. Die Frauen traten daraufhin in einen Hungerstreik, um dagegen zu protestieren und wurden brutal zwangsernährt.

Im Oktober 2005 wurden Wen Xiuzhi und Li Shuxian jeweils zu vier Jahren Haft verurteilt und im Gefängnis der Stadt Shenyang inhaftiert. Li Shuxian erlebte viele Arten von Folter, einschließlich Gehirnwäsche; Misshandlung; Verbot, die Toilette zu benutzen; Sprechverbot; Einkerkerung in einer kleinen Zelle (1); gezwungen werden, für lange Zeit auf einem Hocker zu sitzen usw. Sogar als sie sehr krank war, musste sie noch körperliche Arbeit verrichten. Sie litt an Urämie, hatte einen Tumor in ihrer Blase, Blut in ihrem Stuhlgang usw. Das Tumor-Krankenhaus der Stadt Shenyang diagnostizierte ihren Zustand und das Gefängnis entließ sie im Mai 2007. Die Verwaltung der Dabei Gefängnisverwaltung kontrollierte 2-mal, um sicherzustellen, dass sie wirklich zu krank war, um ins Gefängnis zurückzukehren. Sie starb am 9. Mai 2009.


Anmerkung:
(1) „Kleine Zelle”: Ddie Inhaftierte ist allein, beschränkt in einer sehr kleinen Zelle. Die Wachen legen hinter ihrem Rücken Handschellen an, in einer sehr festen Position , sodass sie sich weder bewegen können, noch hinlegen können. Die kleine Zelle ist sehr feucht und es kommt kein Sonnenschein in sie hinein. Ein Eimer in der Zelle dient als der Toilette. Jeden Tag bekommt sie nur die Hälfte einer regelmäßigen Mahlzeit serviert. Während der Nacht rennen Ratten herum. Der Gestank in der kleinen Zelle ist so schlecht, dass es schwierig ist, zu atmen.