Reflexion über das bedingungslose nach innen Schauen

(Minghui.de) Der Meister hat mich vor sieben Jahren zu Falun Dafa gebracht und damit endete meine 45 Jahre lange Suche nach der Frage, warum ich auf diese Erde gekommen bin. Ich hatte viele Vorahnungen von etwas Großartigem, in Bezug auf das Leben auf der Erde und dass es einen Zweck gab, der erfüllt werden musste. Jedoch hatte ich vor Dafa niemals irgendeinen Weg mit Herz und tiefer Bedeutung gefunden, obwohl ich endlos suchte und immer von den bereits vorhandenen Wegen enttäuscht worden bin.

Da ich in diesen 45 Jahren viel Karma erzeugt hatte, bin ich dem Meister sehr dankbar für seine Barmherzigkeit und das Arrangement, dass ich das Fa erhalten und lernen konnte. Wenn ich jetzt jeden Tag die Fa-Prinzipien lerne, spüre ich auf meiner Ebene wirklich den Unterschied zwischen den Zeiten, in denen ich mich kultiviere und in denen ich mich nicht kultiviere. Es ist genauso wie der Meister sagte, dass wir langsam die Wahrheit auf hohen Ebenen erfahren werden und wir dann wissen, wie wir uns kultivieren müssen.

Ich bin völlig umgeben von Nicht-Praktizierenden, da ich in einer kleinen Stadt wohne, und habe akzeptiert, dass dies meine wertvolle Kultivierungsumgebung ist. Ich habe verstanden, dass das nach innen Schauen der Weg der Kultivierung ist - wenn ich Dinge im Außen beobachte, kann ich ganz deutlich erkennen, was es in mir gibt, das beseitigt werden muss. Die Trübsal, die ich in meiner Umgebung sehe, ist ein direktes Spiegelbild meiner Eigensinne.

Eines Tages las ich Lektion 2 im „Zhuan Falun”, Die Kultivierungsfähigkeit der Fernsicht. Darin sagte der Meister: „Im Raum dieses Feldes gibt es an der Stirn des Menschen einen Spiegel, bei denen, die nicht praktizieren, ist er weggedreht; bei den Praktizierenden dreht er sich um. Wenn die Kultivierungsfähigkeit der Fernsicht eines Menschen gerade auftaucht, schwenkt er hin und her.”

„Das heißt, er reflektiert die Dinge in deinem Raumfeld und zeigt sie dir, und die Dinge in diesem Raumfeld sind aus dem Makrokosmos widergespiegelt.”

„Dieser Spiegel in deinem Raumfeld ist so groß wie dein gesamtes Raumfeld, deshalb kann er von überall her reflektieren, wenn er sich darin hin und her dreht. Er kann alles im Bereich deines Raumfeldes reflektieren, solange es aus dem Kosmos widergespiegelt ist.”

Warum können wir immer die Probleme anderer erkennen, aber niemals unsere eigenen?

Der Meister sagte, dass wir, wenn wir Zeuge eines Streits werden oder ein Problem entsteht, dabei immer etwas lernen können oder wir etwas loslassen müssen. Also sollten wir immer bedingungslos nach innen schauen, um herauszufinden, was wir loslassen müssen. Dieser Spiegel reflektiert mir, was meinen externen Körpern im Kosmos entspricht. Wenn ich also ein Problem bei anderen Praktizierenden sehe, sehe ich es deshalb, weil ich erkenne, dass ich dasselbe Problem in unterschiedlichem Ausmaß in mir selbst habe.

Also erkannte ich nicht nur, wie wichtig es ist, nach innen zu schauen, sondern dass mir aufgrund des Spiegels, der sich ständig hin und her dreht, direkt gezeigt wird, was ich loslassen muss. Es ist ein Fa-Werkzeug, das wir benutzen können, um unsere eigenen, doch oftmals undeutlichen Eigensinne, genau ins Visier zu nehmen.

Der Meister hat dieses Jahr so viel über die Medien gesprochen. Mit so vielen Fa-Erklärungen bezüglich dieses Themas, frage ich mich, warum wir dann immer noch Probleme mit unseren Medienprojekten haben? Wenn wir wirklich die Worte des Meisters hören und nach ihnen handeln, werden wir uns bestimmt verbessern.

Der Meister lehrt uns, dass wir besser miteinander kooperieren und koordinieren sollen. Jetzt liegt es nur an uns. Wir können damit anfangen, den aufrichtigen Wunsch zu haben, Dafa und die Errettung von Lebewesen an die erste Stelle zu setzen. Wenn wir Probleme bei einem anderen Praktizierenden oder Nicht-Praktizierenden erkennen, dann können wir ganz bestimmt eingestehen, dass wir die gleichen Eigensinne haben, die wir loslassen müssen. Wenn wir uns nach innen kultivieren und die Wurzel des Problems finden und es vernünftig loslassen, kann es dann immer noch Probleme mit anderen Praktizierenden oder im Management unserer Medien geben?

Seit ich diese Prinzipien auf meiner Ebene verstanden habe, ist meine Kultivierung in meiner Dafa-Arbeit und meinem täglichen Leben viel einfacher geworden.