Die Telefonate aus dem Ausland zeigen in China gute Wirkung

(Minghui.de) Als die Kommunistische Partei Chinas im Jahre 1999 begann, Falun Gong zu verfolgen, betrog sie damit viele Chinesen. Um diese Lügen zu durchbrechen, erzählten die Chinesen aus Übersee den Festlandchinesen mittels Telefon die wahren Umstände der Verfolgung. Daraus resultierten viele berührende Geschichten. Obwohl hier nicht viel Platz ist, würde ich trotzdem gerne einige Begebenheiten mit euch teilen, die ich direkt, sozusagen aus erster Hand, erleben durfte.

1. Eine Versammlung rund um das Telefon

Der Verwandte einer Praktizierenden wurde Zeuge von folgendem Vorfall in ihrer Arbeitsstätte. Fünf oder sechs Arbeiter einer Getreide Company hörten das Läuten eines Telefons. Einer von ihnen nahm den Telefonhörer ab, horchte und rief dann sofort die anderen: „Kommt her und hört zu, es handelt sich um Falun Gong!”

Er drückte auf den Knopf des Lautsprechers und die Arbeiter versammelten sich rund um das Telefon, sie hörten zu und sprachen: „Hört, wie vernünftig diese Falun Gong-Praktizierenden klingen! Die KPCh wird wirklich bald zusammenbrechen!” Sofort entschieden sie sich, aus der KPCh auszutreten, denn so hatte es der Anrufer ihnen geraten.

2. Die Aufregung des Besitzers eines Lebensmittelgeschäfts

Als ich eines Tages in einem Lebensmittelgeschäft in meiner Nachbarschaft einkaufen ging, wollte ich mich mit der Besitzerin des Ladens über die Tatsachen von Falun Gong unterhalten. Sofort unterbrach sie mich und sagte: „Ich habe einen Telefonanruf von Falun Gong-Praktizierenden aus Übersee bekommen und die sagten dasselbe wie du.” Ich fragte sie, wie lange das Telefongespräch gedauert hätte, worauf sie mir antwortete: „ Sie rissen mich aus meinem Tiefschlaf, deswegen habe ich nicht auf die Uhr gesehen. Aber ich musste mir etwas überziehen, weil ich vor Kälte anfing zu zittern, habe mir jedoch alles angehört. Alles wurde perfekt erklärt.”

Ihr älterer Bruder war früher der Leiter der örtlichen Polizeistation gewesen. Im Jahre 2004 war er daran beteiligt gewesen, dass ich drei Jahre lang in einem Arbeitslager inhaftiert gewesen war. Nach der Haft bestand ich nur noch aus Haut und Knochen, ich wog nicht mehr als 35 Kilogramm. Am Ende meiner Haftzeit waren viele meiner Organe nicht mehr in Ordnung. Ich bekam sogar Nierenkrebs und war nicht mehr in der Lage, alleine zu gehen. Nach eineinhalb Jahren Arbeitslager wurde ich zur medizinischen Betreuung auf Bewährung freigelassen.

„Müsstest du meinen Bruder für das, was er dir angetan hat, nicht hassen?”, fragte mich die Verkäuferin mit einem Hauch von Reue. „Mein Lehrer hat mich gelehrt, keine Feinde zu haben”, antwortete ich ihr, „dein Bruder ist auch ein Opfer.” „Bitte könntest du den Namen meines Bruders auch auf die Liste derjenigen setzen, die aus der KPCh austreten wollen?”, war ihr dringender Wunsch.

Ich erklärte ihr jedoch, es läge an ihrem Bruder auszutreten, da ja er einst seine Faust erhoben und einen Schwur auf die Flagge abgegeben hätte, indem er versprochen hätte, der KPCh auch sein Leben zu opfern. Er selbst müsse aus der KPCh austreten und so seine Entscheidung bekräftigen.

„Ich verstehe”, meinte sie, „sobald mein Bruder zurückkommt - zurzeit arbeitet er als Abteilungschef in einer anderen Stadt - werde ich mit ihm von Angesicht zu Angesicht darüber sprechen.”

Ich riet ihr, ihm zu sagen, dass er von nun an die Dafa-Praktizierenden mit Höflichkeit und Respekt behandeln müsse, um auf diese Weise wieder gut zu machen, was er getan hatte. „Das werde ich”, war ihre Antwort. „Gerade vor ein paar Tagen ließ mein Bruder die Mutter eines Klassenkameraden seines Sohnes aus einer Haftanstalt frei.” (Diese Mutter war eine Dafa-Praktizierende).

3. Veränderungen in einem Arbeitslager

Im Jahre 2006 ging ich mit der Tochter meiner Schwester in ein Arbeitslager, um sie dort zu besuchen. Meine Schwester war zu eineinhalb Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Als ich sie mit ihrer Tochter besuchen kam, waren erst zwei Monate vergangen und Besuche waren zu dieser Zeit nicht erlaubt.

Ich suchte den Hauptoffizier auf und erklärte ihm, warum ich gekommen war. Er meinte: „Der Befehlshaber ist hier für die gefangenen Falun Gong-Praktizierenden verantwortlich. Er kennt dich.”

„Ich habe ihn noch nie getroffen”, antwortete ich. „Kennt er mich deshalb, weil ich während meiner Haftzeit in einen Hungerstreik getreten war, als eine Umfrage gemacht wurde, die Falun Dafa verleumdete? Hat mich dieser Vorfall berühmt gemacht?” Der Chef lachte.

Weil der Befehlshaber von seinem Chef angerufen worden war, kam er gerade in diesem Moment in den Raum. In dem Moment, als er den Raum betrat, zeigte er auf mich und sagte mit einem Lächeln: „Schau! Sieht sie wie eine kranke Person aus?” Nur sechs Monate zuvor war ich wegen meines sehr schlechten Allgemeinzustandes aus dem Arbeitslager entlassen worden, damit ich mich medizinisch behandeln lassen konnte. Nun war ich wieder gesund und voller Energie.

„Ja, wie könnten denn Falun Dafa-Praktizierende krank sein?” „Sie werden nur krank, wenn ihr sie belästigt und verfolgt. Wenn ihr alle Falun Dafa-Praktizierenden freilassen würdet, damit sie das Fa lernen und die Übungen praktizieren könnten, wären sie in wenigen Tagen wieder gesund.”

Der Befehlshaber lächelte. „Weil wir euch verfolgen? Wir sind nicht diejenigen, die euch einsperren. Wir behalten euch nur hier.”

„Sie behalten uns hier?”, wiederholte ich ungläubig. „Eure Art, sie hier zu behalten, macht sie krank, das bringt gütige Menschen an den Rand des Todes und in manchen Fällen werden sie sogar getötet!”

Der Befehlshaber wechselte das Thema: „Wovon sprichst du? Als du zur medizinischen Betreuung freigelassen wurdest, hatte es die Landesregierung nicht bewilligt und doch schickten wir dich heim!” „Dann habt ihr eine gute Tat getan und somit große Tugend angesammelt”, erwiderte ich. „Wenn ihr gewartet hättet, bis ihr die Bewilligung von der Landesregierung bekommen hättet, wäre ich wahrscheinlich als Asche heimgeschickt worden. Selbst wenn meine eigene Familie euch nicht böse gewesen wäre, das Gesetz des Universums hätte euch niemals verziehen: Gott wird immer Gutes mit Gutem vergelten und Böses mit Bösem.”

„Lass es jetzt sein”, sagte der Befehlshaber, „du kannst deine Schwester jetzt besuchen.”

„Wie kann ich in Zukunft mit euch in Kontakt treten?”, fragte ich ihn.

„Ruf uns an”, meinte der Chef.

„Ich kenne die Nummer nicht.”

„Was heißt, du kennst sie nicht?”, fragte der Befehlshaber. „Das Telefon hat wegen euch Leuten ununterbrochen geläutet. Wir mussten sogar Anrufe aus Übersee entgegen nehmen.”

Da wurde mir bewusst, dass diese angenehme und freundliche Atmosphäre nur den Bemühungen und dem Einfallsreichtum unserer Praktizierenden aus Übersee zu verdanken war.

Mir rannen Tränen übers Gesicht, als ich zu den beiden Beamten sagte: „Die Praktizierenden aus Übersee haben erklärt, was tatsächlich passiert und euch damit sogar von der anderen Seite des Ozeans eine gute Zukunft gebracht.” „Sie verlangen nichts und wollen auch keine Gegenleistung, sie wünschen euch und eurer Familie nur das Beste und hoffen, dass ihr gut durch die kommenden Schwierigkeiten durchkommt. Solange ihr wisst, dass Falun Dafa gut ist, wählt ihr eine wunderbare Zukunft für euch. Ihr solltet diese Gelegenheit zu schätzen wissen.”

Mit sehr ernster und tiefer Stimme erwiderte der Chef: „Das wissen wir. Schnell, besuche deine Schwester! Wir haben bald Feierabend. Ich rufe das Besucherzimmer gleich an. Geh jetzt dorthin!”

Später erfuhr ich, dass in diesem Arbeitslager wahrnehmbare Veränderungen stattgefunden hatten. Die Gesetze wurden weniger streng gehandhabt, die Praktizierenden wurden von der Polizei weniger oft geschlagen, man gab den Praktizierenden mehr Gelegenheiten, miteinander zu kommunizieren, die Brötchen in der Kantine waren nicht mehr so scheußlich wie früher und die Preise im Geschäft des Arbeitslagers wurden den Preisen von draußen angepasst.

Aufgrund der gut koordinierten Rettungsmaßnahmen der Praktizierenden inner- und außerhalb von China wurde meine Schwester schon nach achteinhalb Monaten heimgeschickt. Ich möchte noch einmal den Praktizierenden in Übersee für ihre Hilfe danken.

23. August 2009