Meine Gedanken nach dem Lesen von An die erste indische Fa-Konferenz

(Minghui.de) Ich bin ein junger und längjähriger Praktizierender. Während den zehn Jahren meiner Kultivierung habe ich viele Drangsale erlebt, welche sowohl Fertigkeiten als auch Schwierigkeiten beinhalteten. Ungeachtet dessen, wie schwierig es erscheint, kultiviere ich mich entschlossen weiter. Ich habe bis heute mein Bestes gegeben, um meine Mission zu erfüllen.

Ich erkläre beständig anderen Menschen die wahren Umstände der Verfolgung. Ich bin sehr darin engagiert, Arbeitsmittel zu kaufen, Informationsmaterialien herzustellen und diese zu verteilen, das Beste aus persönlichen Gesprächen zu machen, neue Technologien zu erlernen, und mich mit Mitpraktizierenden zu treffen und mit ihnen zu kooperieren. Es gab eine Zeit, als ich in einer Woche zum gemeinsamen Fa-Lernen zu einem Ort ging und die Woche darauf zu einem anderen. Es schien, dass Mitpraktizierende mich überall willkommen hießen. Ich denke immer an Mitpraktizierende, die Hilfe benötigen und arbeite fleißig für Dafa.

Doch gerade als die Mitpraktizierenden begannen, sich auf mich zu verlassen, bekam ich Atembeschwerden und fühlte einen Druck in meiner Brust, der Herzschmerzen verursachte. Ich begann, nach innen zu schauen. Ich las jeden Tag eine Lektion aus dem "Zhuan Falun" [Hauptwerk von Falun Gong] und verpasste nur gelegentlich das tägliche Fa-Lernen. Ich lese nicht zu schnell, doch war ich oft nicht konzentriert. Ich stellte immer sicher, aufrichtige Gedanken auszusenden und manchmal machte ich das 6-mal am Tag. Allerdings praktizierte ich die Übungen nicht oft, mit der Ausrede, zu beschäftigt zu sein. Ich übte alle zwei oder drei Tage einmal. Am Anfang fand ich, dass ich für eine lange Zeit praktiziert hätte und fand auch, dass der Meister sich besonders um mich kümmern würde wegen der Arbeit, die ich machen musste (tatsächlich war dies mein aufgeblähtes Ego).

Doch die Brustbeschwerden verstärkten immer noch nicht meine Aufmerksamkeit, damit ich wirklich das Fa als den Lehrer behandelte und wirklich nach innen schaute. Alles lief weiter wie gewöhnlich. Allmählich wurde der Druck in der Brust größer und hielt länger an. Und ich rannte immer noch herum und versuchte aufrechtzuerhalten, dass ich ein Dafa-Praktizierender war und nicht nachlassen durfte!

Schließlich bemerkte ich eines Tages, dass mir jemand folgte, als ich Informationsmaterial verteilte. Nachdem ich ihn abgeschüttelt hatte, wollte ich meinen Mitpraktizierenden Bescheid geben, dass sie vorsichtig sein sollten. Doch als ich zur Wohnung eines Mitpraktizierenden kam, sah ich die Person, die mir gefolgt war. Sie war überrascht, als sie mich sah. Sofort ging ich weg und sendete aufrichtige Gedanken aus.

Danach fuhr ich beständig mit meinen Bemühungen fort, mit den Dingen Schritt zu halten, die ein Dafa-Praktizierender tun soll. Das Böse stiftete einige schlechte Menschen dazu an, an meine Tür zu schlagen, um mich zu belästigen, doch negierte ich es (ich weiß, dass ich nie in der Lage sein werde zu erzählen, wie viel der Meister für mich erlitten hat). Ich war nicht mehr in der Lage, es aufzuhalten und wenn ich arbeitete, konnte ich nicht mehr durchatmen. Manchmal musste ich mich selbst zwingen, tief durchzuatmen, um mich besser zu fühlen.

Ich erzählte den Mitpraktizierenden, dass ich gestört und verfolgt wurde. Die Praktizierenden ermutigten mich, durch diese Illusion nicht verwirrt zu werden. Ich erklärte den Praktizierenden, dass ich nicht mehr zu den verschiedenen Fa-Lerngruppen rennen und mich stattdessen wirklich selbst kultivieren wollte. Die Mitpraktizierenden waren nicht begeistert darüber, dass ich sie nicht mehr täglich treffen würde. Eigentlich tauschte ich mich mit meinen Mitpraktizierenden nicht über meinen Zustand aus, denn er beschämte mich. Ich wollte mein Gesicht und meine Reputation unter den Praktizierenden nicht verlieren.

Später konnte ich aufgrund meiner Atembeschwerden noch nicht einmal mehr flach liegen, sondern nur noch auf der Seite. Als Mitpraktizierende mich um Hilfe bei technischen Problemen baten, stand ich in der Nacht auf, um ihnen zu helfen, damit ich mein Gesicht nicht verlor. Erneut kamen böse Menschen, um mich zu belästigen, doch arrangierte es der Meister, dass ich nicht zu Hause war, um diese Verfolgung zu vermeiden.

Ich zog an einen anderen Ort, dennoch wurde ich nicht kräftiger. Ich praktizierte die Übungen weniger und weniger, da ich keine Kraft mehr hatte. Ich brachte einem Mitpraktizierenden bei, technische Themen zu handhaben, sodass ich selbst mehr Zeit zum Fa-Lernen und Aussenden aufrichtiger Gedanken hatte. Doch hatte ich nun weniger Zeit, um die Wahrheit über Dafa und dessen Verfolgung zu erklären. Später hörte eine Fa-Lerngruppe nach der anderen auf. Ich hatte nicht die Kraft zu helfen und wurde hinsichtlich dieser Situation gefühllos. Bald danach wurde ein sehr fleißiger Praktizierender verhaftet. Dann wurden mehr und mehr Praktizierende verhaftet. Ich quälte mich und wusste nicht, was zu tun war. Ich ging zu Mitpraktizierenden, um mit ihnen zu sprechen, doch waren alle besorgt, mich zu sehen. Das einzige, was ich tun konnte, war, aufrichtige Gedanken auszusenden.

Warum geschah all dies? Wir hatten nicht viele Praktizierende, um damit zu beginnen. Was verursachte all dies?

Vor zwei Wochen öffnete ich mein Herz und begann, fleißig das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren. Ich lud die Fa-Erklärungen des Meisters von der Website herunter. Jeden Abend gegen 21:50 Uhr machte ich die Übungen. Als ich das Fa sorgfältig Wort für Wort las, weinte ich. Als ein langjähriger Praktizierender war es das erste Mal, dass ich die Vorträge des Meisters mit ganzem Herzen las. Ich setzte meinen gesamten Verstand ein und die Fa-Prinzipien erleuchteten mich. Durch das Fa erwachte ich erneut. Meister, ich habe schließlich verstanden, dass all dies geschah, weil ich nicht genug Aufmerksamkeit auf meine eigene Kultivierung gelegt hatte.

In den letzten zwei Wochen hat mich der Meister ermutigt. In meiner Brust ist kein Druck und kein Schmerz mehr. Eines Nachts kam in einem Traum eine Schlange aus meinem rechten Arm. In einer anderen Nacht kamen Ungeziefer, ein Wurm und ein Tausendfüßler aus meinem linken Bein. Später sah ich in meinem Traum rote Korrekturmarken auf meinem Prüfungsblatt. In einem anderen Traum erkannte ich einige Probleme einer Mitpraktizierenden. Am nächsten Tag ging ich zu ihr hin und erzählte ihr von meinem Traum. Sie sagte, dass mein Traum genau ihren gegenwärtigen Zustand beschreiben würde. Sie war seit über einem Monat nicht mehr in der Lage, ruhig das Fa zu lernen. Zu Beginn unseres Austauschs waren wir beide der Meinung, dass wir uns alle schätzen und uns fragen sollten, ob wir wirklich das Fa gelernt hatten.

Der Meister hat klar gesagt:

„... das Fa gut lernen, noch mehr lernen und öfter lernen, so dass sie wahre Dafa-Kultivierende werden und die Verantwortung, das Fa zu verbreiten und alle Wesen zu erretten, tragen.” (Li Hongzhi, „An die erste indische Fa-Konferenz", 26.12.2009”)

Dies ist mein persönliches Verständnis. Bitte zeigt mir alles Unangemessene auf.