Was Frau Shufeng Xu während drei Jahren Zwangsarbeitslager erleiden musste

(Minghui.de) Frau Shufen Xu, 50, eine Falun Gong Praktizierende aus dem Stadteil Echeng in Harbin, wurde im August 2004 von der Polizei festgenommen und in ein Zwangsarbeitslager gesperrt. In den Zwangsarbeitslagern Wanjia und Qianjin wurde sie insgesamt drei Jahr lang ununterbrochen verfolgt.

Im August 2004 wurde Frau Xu mit mehreren Praktizierenden beim Verteilen von Informationsmaterialien über die Verfolgung von Falun Gong festgenommen und zum "Büro 610" in Echeng gebracht. Ein Polizist schlug ihr mehrmals ins Gesicht. Später wurde sie in das Haftgefängnis 1 von Echeng verbracht. Während dieser Zeit durchsuchte man ihre Wohnräume. Nach über einem Monat Verfolgung im 1. Haftgefängnis brachte man Frau Xu für über drei Monate ins Haftgefängnis 2. Dort wurde Frau Xu körperlich immer schwächer und litt an einem schweren Herzleiden und anderen Krankheiten. Bald konnte sie kaum laufen. Trotz ihres Zustandes wollten die Aufseher des Gefängnisses sie in das Wanjia Zwangsarbeitslager schicken. Die Angehörigen baten um ihre Entlassung. Die Beamten logen: „Wir werden sie im Krankenhaus untersuchen lassen. Wenn sie wirklich krank ist, werden wir sie frei lassen.” Ihr Mann glaubte ihnen und trug seine Frau noch ins Auto. Doch statt ins Krankenhaus wurde sie auf direktem Weg in ein Zwangsarbeitslager gebracht, wo man sie wegen ihres schlechten gesundheitlichen Zustandes nicht aufnehmen wollte. Erst als die Aufseher des Gefängnisses die dortigen Beamten mit Geschenken bestachen, wurde sie aufgenommen.

Frau Xu konnte nicht laufen und wurde die Treppen bis zum dritten Stock hochgezerrt. Die Aufseherin zog sie an den Haaren hoch und der Beamte Yao trat auf sie ein. Man wollte sie dann zwingen, die drei Erklärungen zu unterschreiben, worin sie Falun Gong abschwören sollte. Als sie sich weigerte, wurde sie mit der Methode „Großes Aufhängen” gefoltert. Danach unterschrieb sie gegen ihren Willen die Erklärungen. Anschließend wurde sie in der Disziplinarabteilung zwei Monate lang verfolgt, erhielt nie genug zu essen und musste mit giftigen, körperlich schädigenden Stoffen arbeiten. Nach zwei Jahren wurde sie in das Arbeitslager von Qianjin überführt.

Nach drei Jahren schwerem Leid wurde Frau Xu schließlich entlassen. Der Beamte Dong der Bezirkspolizei Echeng brachte sie ins "Büro 610", wo sie eine Absichtserklärung unterzeichnen musste.

Nach ihrer Entlassung wurde sie weiter verfolgt. Die Polizei hielt sie unter Aufsicht und stellte Mitarbeiter zu ihrer Überwachung ab. Xiaotang Li von der Polizeistation von Xicheng verfolgte sie auf Schritt und Tritt und schikanierte sie fortwährend, bis er von den Angehörigen 1.000 Yuan erhielt, damit er die Schikanen einstellte.

Während der Frau Xus Verfolgung verschuldete sich ihr Ehemann mit 30.000 Yuan, um ihr helfen zu können. Als er durch die täglichen Schikanen große Ängste ausstehen musste, verkaufte er sein Haus und ließ sich von Frau Xu scheiden. Frau Xu ist jetzt, um einer weiteren Verfolgung zu entgehen, heimatlos.