Mein Verständnis zum veröffentlichten Bericht eines Praktizierenden "Um die Verfolgung zu verneinen, müssen unsere Gedanken aufrichtig sein"

(Minghui.de) Ich möchte mein Verständnis zu dem veröffentlichten Bericht "Um die Verfolgung zu verneinen, müssen unsere Gedanken aufrichtig sein" eines Mitpraktizierenden darlegen. Dieser Artikel kann nachgelesen werden unter: http://www.minghui.de/data/article/615/a61540.html.

Nach dem Lesen zahlreicher Berichte von Praktizierenden und eigenem Erfahrungsaustausch mit anderen Praktizierenden habe ich erkannt, dass es falsch ist, nicht mit anderen Praktizierenden über meine bisherigen Erfahrungen zu sprechen. Dies ist ein Eigensinn des Egoismus, die mangelnde Initiative, das Fa so zu bestätigen, dass nicht alle die gleichen Fehler machen, damit die Lebewesen keine Verluste erleiden. Jetzt habe ich verstanden, dass es in meiner Verantwortung liegt, es besser zu machen, so dass ich beschlossen habe, meine Erfahrungen mitzuteilen.

Behörden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) nahmen während den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des ehemaligen Führers etliche Praktizierende in meinem Bezirk fest. Viele kamen für einen Monat in eine Gehirnwäscheeinrichtung. Ich wurde ebenfalls festgenommen, konnte aber zehn Tage später entkommen.

Es war Sommer und sehr heiß, als ich in eine Gehirnwäscheeinrichtung gebracht wurde. Gleich, als ich dort ankam, fühlte ich mich sowohl körperlich als auch geistig sehr unwohl und beschloss, nicht an diesem Ort zu bleiben.

Ein Praktizierender, der dort bereits mehrere Monate festgehalten worden war, schien seine Situation widerwillig angenommen zu haben, denn er hatte einen langfristigen Plan für den dortigen Aufenthalt. Als ich versuchte, mein Verständnis mit ihm zu teilen, gab er mir zu verstehen: "Dies ist ein guter Ort für die Kultivierung." Danach hatte ich kaum noch Gelegenheit, ihn darauf anzusprechen.

Einige Tage, bevor mir die Flucht gelang, hatte ich einen Traum, in dem ich mich und meine Familienangehörigen dabei sah, wie wir uns den Schmutz vom Leib wuschen. Ich verstand, dass dies ein Hinweis des Meisters war, diesen Ort zu verlassen, da es kein Ort für einen Praktizierenden ist. Während ich nach Gelegenheiten suchte zu fliehen, spürte ich deutlich ein starkes Energiefeld um mich herum sowie Wärme am ganzen Körper. Mit der Hilfe des Meisters entkam ich anschließend erfolgreich aus der Gehirnwäscheeinrichtung.

Daraufhin wurden zwei Mitarbeiter der Gehirnwäscheeinrichtung beauftragt, mich zu suchen und wieder zurückzubringen. Sie fragten überall nach meinem Verbleib und warteten Tag und Nacht in der Nähe meines Hauses. Ich musste in die Obdachlosigkeit flüchten, um nicht erneut verhaftet zu werden. Meine Flucht war der KPCh peinlich und trug tatsächlich dazu bei, die Situation der Praktizierenden zu verbessern. Um zu verhindern, dass mehr Praktizierenden flüchteten, mussten die Wachen Tag und Nacht Dienst machen. Andere Häftlinge wurden gezwungen, jede Zelle zu beobachten, ohne schlafen zu können. Praktizierenden war es erlaubt zu schlafen. Darüber stoppten sie auch eine Zeit lang die Gehirnwäschesitzungen und es wurden Praktizierende freigelassen, als die Geburtstagsfeierlichkeiten für den ehemaligen Führer der KPCh vorbei waren.

Während ich gezwungen war, ohne festen Wohnsitz umherzuwandern, übten die Behörden erheblichen Druck auf meine alten Eltern aus, um mich ausfindig zu machen. Ich nahm eine Ausgabe des Zhuan Falun (Li Hongzhi) [Hauptwerk von Falun Gong] mit mir und übernachtete bei Verwandten.

Ich hielt das Fa-Lernen aufrecht und gelangte durch die Worte des Meisters zu hoher Erkenntnis:

"Wenn dieses Gebiet erschlossen wird, müssen die Anschauungen der gewöhnlichen Menschen von Grund auf geändert werden. Sonst bleibt das wahre Antlitz des Kosmos für immer ein Mythos für die Menschheit, und die gewöhnlichen Menschen kriechen für immer innerhalb des durch ihre eigene Ignoranz gekennzeichneten Rahmens herum. (Li Hongzhi, Zhuan Falun 1995, Lunyu)

"Ich erzähle euch ein Beispiel: Das heißt, daß wir nicht aufs Baden verzichten sollen, weil es Ungeziefer gibt; wir müssen auch nicht draußen einen Platz zum Wohnen suchen, weil es im Zimmer Mücken gibt ... Menschen müssen Lebensraum und Bedingungen für ihre Existenz haben, die auch erhalten werden müssen, Menschen sollen ihr Leben und die normale Lebensart beibehalten." (Li Hongzhi, Zhuan Falun, Lektion 7: Über das Töten)

"Ihr wißt, daß bei einem, der wirklich krank wird, die Krankheit zu 70% an seiner Psyche und zu 30% an der Krankheit selbst liegt." (Li Hongzhi, Zhuan Falun, Lektion 6: Kultivierungswahnsinn)

Ich begann zu verstehen, dass die Manifestation des Drucks von den alten Mächten durch meine Angst verursacht wurde und sich auf meine Angst richtete. Um diese Störung aufzulösen, musste ich meine Angst beseitigen. Um den Anforderungen des Fa zu entsprechen, sollte ich nach Hause zurückkehren, arbeiten, leben und mich in normaler Weise kultivieren, statt aus Angst vor Verfolgung obdachlos zu sein. Dies ist vergleichbar mit dem Fa-Grundsatz, der erörtert, aufs Baden zu verzichten aus Angst davor, Insekten zu töten. Wenn meine Angst auftauchte, dachte ich: "Ich bin aus der Gehirnwäscheeinrichtung entflohen. Wenn ich wieder nach Hause gehe, werden sie mich fangen und zurückbringen."

Ich sagte mir, dass es nichts Falsches daran gebe, dass ich Falun Gong kultiviere. Die KPCh war diejenige, die ein Verbrechen beging, indem sie mich verhaftete. Meine Flucht aus der Gehirnwäscheeinrichtung war erfolgt, um die Verfolgung zu verneinen. Es gab nichts, was dabei nicht in Ordnung war.

Als ich meine Einstellung korrigierte, beschloss ich, nach Hause zurückzukehren. Am nächsten Tag kehrte ich in einer ruhigen Gemütsverfassung an meinen Arbeitsplatz zurück. Ein Polizeibeamter kam zu mir und sagte: "Sie sind zurück. Machen Sie Ihre Arbeit gut und verschwinden Sie nicht wieder!" Ich antwortete: "Ich habe meine Arbeit hier immer gemacht, bis Sie mich verhaftet hatten. Es seid ihr gewesen, die Unrechtes getan haben." Darauf ging er, ohne ein Wort zu sagen. Es schien, dass sie wegen meiner Rückkehr zur Arbeit erleichtert waren.

Später hörte ich, dass der Leiter der Gehirnwäscheeinrichtung mich wieder verhaften wollte, aber seine Absicht wurde bald durch die aufrichtigen Gedanken der Dafa-Jünger zerstört.

Ich war aus der Gehirnwäscheeinrichtung entkommen, weil ich diese Verfolgung nicht bestätigt hatte. Dies war barmherzig gegenüber den Wachen, die Praktizierende verfolgen, da Dafa-Jünger nicht verfolgt werden sollten.

Das ist mein Verständnis und ich bitte meine Mitpraktizierenden, mich aufrichtig darauf hinzuweisen, falls etwas unangemessen ist.