Die Prüfung des Krankheitskarmas überwunden

(Minghui.de) Ich bin eine ältere Praktizierende. Sobald ich 1997 mit dem Praktizieren von Falun Gong angefangen hatte, erkannte ich, dass dies etwas war, wovon ich mein ganzes Leben lang geträumt hatte. Als ich das Fa-Lernen, das Praktizieren der Übungen und die Kultivierung engagiert betrieb, verschwanden all meine hartnäckigen Krankheiten. Auch als die Verfolgung 1999 anfing, veränderte sich meine Entschlossenheit zum Praktizieren von Falun Gong nicht. Doch als Folge des raschen Fortschreitens der Fa-Berichtigung entspannte sich meine persönliche Umgebung ein wenig. Ich war nicht mehr so gewissenhaft wie zuvor. Wenn ich die Dafa-Bücher las oder aufrichtige Gedanken aussendete, schlief ich manchmal ein, war mir aber meines Nachlassens nicht bewusst.

Eines Tages im März 2009 bekam ich plötzlich eine vaginale Blutung, die von einem stechenden Schmerz begleitet war. Mein Zustand verschlechterte sich und meine Familie geriet in Panik. Ich verlor meine Haltung und vergaß, dass ich eine Kultivierende bin. Ich überlegte, ob ich ins Krankenhaus gehen sollte, was ich dann auch tat. Gleich darauf wurde die Blutung noch stärker. Die Krankenhaus-Diagnose ergab, dass ich unter einem fortgeschrittenen Gebärmutterhalskrebs litt. In den nächsten drei Monaten erhielt ich drei Bluttransfusionen, doch mein Zustand verbesserte sich nicht. Die die Krankheitsursache über die menschliche Ebene hinausging, waren gewöhnliche Methoden unwirksam.

Bei meiner dritten Bluttransfusion berichtete mir ein Arzt, dass ich verunreinigtes Blut erhalten hatte. Ich erkannte, dass dies eine Botschaft des Meisters durch den Mund des Arztes sein musste. Ich war geschockt. Ich bin eine Kultivierende und das Blut eines Kultivierenden ist äußerst wertvoll. Wie konnte ich schmutziges Blut von anderen bekommen? Zu Hause erklärte ich gegenüber meinen Familienangehörigen, dass ich als Falun Gong-Praktizierende nie wieder in das Krankenhaus zurückgehen würde. Mein Zustand verbesserte sich jedoch nicht und meine Lage war ernst.

Ich bat den Meister inständig, mich zu retten. Mehrere Praktizierende kamen vorbei, um mit mir das Fa zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und aufrichtige Gedanken auszusenden. Sie sagten zu mir: „Die Blutungen und der Gebärmutterhalskrebs sind nur Illusionen. Der Meister sagte zu uns, dass Praktizierende keine Krankheiten haben. Dies ist das Ergebnis der Einmischung der alten Mächte. Sie nutzten unsere Mängel aus und zwangen uns diese Verfolgung auf. Sie hatten geplant, uns zu töten, unsere Anstrengungen zur Berichtigung des Fa zu beeinträchtigen und uns davon abzuhalten, unsere vorgeschichtlichen Gelübde zu erfüllen und die Lebewesen zu erretten. Unser erster Gedanke muss es sein, dieses Arrangement vollkommen abzulehnen.“ Im Anschluss an dieses Gespräch fügte ich jedes Mal bei den täglichen aufrichtigen Gedanken folgenden Gedanken hinzu: „Ich bin eine Jüngerin des Meisters Li Hongzhi und ich werde mein Leben den drei Dingen widmen, so wie es der Meister gefordert hat. Alle anderen Arrangements, einschließlich meines eigenen Gelübdes und des Arrangements der alten Mächte, sind vollkommen nichtig.“

Der Meister sagte 2002 in seiner Fa-Erklärung auf einer Rundreise in Nordamerika zu uns:

… egal auf was man stößt, soll man zuerst bei sich selbst nachschauen, das ist die größte Besonderheit, um Dafa-Jünger von gewöhnlichen Menschen zu unterscheiden. Wenn das Problem wirklich nicht bei uns selbst liegt, dann ist das bestimmt die Verfolgung der Dafa-Jünger durch jenes Böse. Besonders in der jetzigen Zeit der Fa-Berichtigung ist das Karma der Dafa-Jünger schon kein Problem mehr. Man muss klar im Kopf sein und die Verfolgung durch das Böse erkennen, sie tun wirklich Schlechtes. Dafa-Jünger sollen am besten ihren eigenen Weg aufrichtig gehen, lasst das Böse keine Ausrede für die Verfolgung haben. (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf einer Rundreise in Nordamerika, März 2002)

Mehrere Praktizierende putzten mit mir zusammen mein Haus. Wir entfernten einige Bilder von der Wand und fanden übrig gebliebene Mao-Anstecker aus alten Tagen, die wir vernichteten. Eine Zeit lang kamen Praktizierende täglich zu mir nach Hause, um mit mir Dafa-Bücher zu lesen. Die alten Mächte und mein Gedankenkarma verursachten anfangs eine Menge Störungen. Ich ließ beim Lesen oft Zeilen aus, mein Sehvermögen wurde verschwommen, ich konnte aufgrund der Schmerzen kaum die Übungen machen. Die Blutungen bestanden weiterhin. Mein Herz pochte so laut in meiner Brust, dass ich weder schlafen noch aus dem Bett aufstehen konnte. Doch ich wusste, dass diese Symptome nicht mein Leiden sein sollten, sie waren Störungen. Ich würde den Arrangements des Meisters folgen, ganz egal, was geschah.

Die Mitpraktizierenden halfen mir auch dabei, meine Eigensinne zu finden. Sie sagten, dass ich die Krankheit herausgefordert hatte, weil ich ins Krankenhaus gegangen war. Als ich die Mao-Anstecker als Souvenirs behalten hatte, forderte ich die Verfolgung und die Probleme heraus. Ich fand auch einige andere Eigensinne.

Der Meister schrieb in „Sei nicht traurig“:

„Ruhig überlegen wie viele eigensinnige Dinge noch da
Menschliches Herz abgelegt, Böses vernichtet sich selbst“

(Li Hongzhi, Sei nicht traurig, 13.01.2004, in: Hong Yin II)

Allmählich nahmen die Störungen beim Lesen der Falun Dafa-Bücher ab und ich konnte ein besseres Verständnis für die Bedeutung hinter den Worten aufbringen. Ich nahm auch wieder alle fünf Übungen auf. Eines Nachts verspürte ich im Halbschlaf einen elektrischen Schock durch meinen gesamten Körper ziehen. Ich wurde in die Luft gezogen und fiel wieder herunter. Dies geschah mehrere Male hintereinander. Ich war so aufgeregt, dass mir die Tränen übers Gesicht rannen. Dies war ganz klar die Ermutigung des Meisters für diese armselige Jüngerin.

Innerhalb eines Monats kam eine sterbende, vom Tod gezeichnete Krebspatientin aus der Hölle zurück. All meine Symptome verschwanden. Für einen wahren Dafa-Jünger ist Krankheitskarma wirklich nichts. Ich konnte gar keine richtigen Worte finden, um meine Dankbarkeit für den Meister auszudrücken, dass er mich zurückgeholt hatte und mir ein neues Leben gegeben hatte. Ich werde meine Kultivierung fortsetzen und zu meinem ursprünglichen Zuhause unter dem barmherzigen Schutz des Meisters zurückkehren.