Dafa ist mit uns, wenn wir aufrichtige Gedanken haben

(Minghui.de) Ich habe letztens die „Fa Erklärung in Manhatten” erneut gelesen. Darin sagte der Meister:

„Natürlich seid ihr immerhin Dafa-Jünger, die früher ein Gelöbnis abgelegt haben. Euer Leben ist schließlich mit dem Dafa verbunden. Ein solch großes Fa ist da. Es existiert mit euch mit aufrichtigen Gedanken zusammen, welches die große Garantie gibt.” (Li Hongzhi, 26. März 2006, New York, USA)

Nachdem ich diesen Satz gelesen hatte, dachte ich über meinen Weg der Fa-Berichtigung in den letzten zehn Jahren nach. Ich erkannte, dass der Meister immer mit uns ist, auf uns aufpasst und uns hilft, die Drangsale zu überwinden.

Aufgrund der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) wurde ich einmal verhaftet und inhaftiert. Mein Ehemann befürchtete, dass ich wieder verfolgt würde und versuchte, meine Bemühungen, Menschen über Falun Gong aufzuklären, einzuschränken. Ich ließ mich nicht bewegen und war in der Lage, dies mit aufrichtigen Gedanken zu durchbrechen.

Im Winter 2004 ging ich zu einem benachbarten Dorf, um mit einem Mitpraktizierenden Informationsmaterial über die Tatsachen der Verfolgung zu verteilen. Als ich gegen 2:00 Uhr morgens nach Hause kam, konnte ich nicht ins Haus gehen, weil mein Mann bewusst alle Türen und Fenster verschlossen hatte. Folglich musste ich in dem kalten Klassenzimmer der von unserer Familie betriebenen Kindertagesstätte neben dem Hauptschlafzimmer schlafen. Zu der Zeit war der Ofen abgeschaltet, weil es gerade Winterferien waren. Ich fand draußen eine abgetragene Decke, um mich warm zu halten und schlief auf dem Tisch. Obwohl es draußen sehr kalt war und ich nur eine dünne Decke hatte, war mir überhaupt nicht kalt, im Gegenteil, ich schlief noch sehr gut und fühlte mich warm. Ich erkannte, dass der Meister auf seine Jünger achtet. Als ich aufwachte, hatte ich sofort Tränen der Dankbarkeit in meinen Augen.

Falls mein Mann dasselbe vorher getan hätte, wäre ich nicht in der Lage gewesen, meine Xinxing zu kontrollieren oder die Situation leicht zu nehmen. Jedoch an dem Tag ging ich nicht damit um, wie ich es normalerweise täte. Stattdessen erinnerte ich mich daran, was der Meister uns gesagt hatte:

„Während man das Häretische und Böse ausmerzt, vollendet man sich auch gleichzeitig und stärkt die Verkörperung des Dafa in der Menschenwelt.” (Li Hongzhi, „Vernunft”, 09.08.2000, aus Essentielles für weitere Fortschritte II)

”Barmherzigkeit lässt Frühling zwischen Himmel und Erde werden» (Li Hongzhi, „Fa berichtigt das Universum», 06.04.2002, aus HongYin II)

Mein Mann ist auch jemand, den ich erretten soll, also soll ich ihm helfen, die Wahrheit zu verstehen und ihn kein Karma erzeugen lassen. Er putzte sich gerade die Zähne, als ich ins Haus ging. Ich konnte erkennen, dass er bereit war, mit mir zu streiten. Zu seiner Überraschung jedoch lächelte ich ihn an. In dem Moment erkannte ich, dass er berührt war. Er lächelte zurück und fragte beschämt: „Ist dir kalt?” Ich antwortete: „Was denkst du? Was kann passieren, wenn jemand in einem kalten Raum während des kältesten Wintertages bleibt? Ich war 30 Jahre lang mit dir zusammen. Wie kannst du mich so behandeln? Ich bin eine gute Ehefrau und eine gute Mutter und davon abgesehen habe ich etwas Aufrichtiges getan. Falls du mich unterstützt hättest, hättest du De bekommen und wärst gesegnet worden!” Er fühlte sich schlecht und sagte, dass er es nie wieder tun würde. Ich wusste, dass der Meister die schlechten Substanzen in den anderen Räumen beseitigt hatte. Seit diesem Vorfall stört mein Ehemann mich nicht mehr. Stattdessen fragt er mich, wann immer ich das Informationsmaterial verteile: „Kommst du heute Abend zurück? Wenn du kommst, wird die Tür unverschlossen sein.” Er versteht die wahren Hintergründe und hat sich aus der KPCh zurückgezogen. Er liest auch oft über Falun Gong im Zusammenhang mit Flyern und DVDs. Die Ossein-Proliferation, unter der er litt, ist mittlerweile verschwunden.

Eines Morgens im Sommer 2009 transportierte ich ungefähr 150 kg Korn vom Speicher zum Boden, damit es schneller trocknete. Dann ging ich zu einem benachbarten Dorf, um Informationsmaterial zu verteilen und an die Menschen die Wahrheit über Falun Gong zu verbreiten. Zur Mittagszeit veränderte sich plötzlich das Wetter und es wurde sehr dunkel und bewölkt. Zu der Zeit war ich etwa einen Kilometer von zu Hause entfernt. Ich erinnerte mich an das Korn und rannte schnell nach Hause. Obwohl ich über 60 Jahre alt bin, habe ich mit dem Laufen überhaupt keine Probleme. Tatsächlich fühlte ich mich, während ich lief, so, als würde mich jemand von hinten anschieben. Ich hörte den Donner immer lauter werden und die Wolken hingen sehr tief. Jedoch fiel der Regen noch nicht. Nachdem ich zu Hause ankam, schaufelte ich das gesamte Korn zurück in den Speicher. Als ich beinahe fertig war, setzten sintflutartige Regenfälle ein. Ich war von der Hilfe des Meisters sehr berührt.

Am Tag vor dem 10. Jahrestag der Verfolgung von Falun Gong bereitete ich Material zum Verteilen vor. Bevor ich aus dem Haus ging, lernte ich zuerst das Fa. Jedoch spürte ich einen stechenden Schmerz in meinem unteren Rücken und mein Mann musste mir ins Bett helfen. Ich konnte mich weder umdrehen noch aufsetzen. Dann begann ich, das Fa und die Gedichte aus "Hong Yin" zu rezitieren. Ich erkannte, dass es die Verfolgung der alten Mächte war, die versuchten, mich von der Verbreitung der wahren Begebenheiten abzuhalten. Ich sandte auch aufrichtige Gedanken aus und erlaubte dem Bösen nicht zu stören. Der Meister sagte in der „Fa-Erklärung in der Fa-Konferenz in Chicago 2004”: „Natürlich, alles was von den alten Mächten arrangiert ist, erkennen wir nicht an. Ich als Meister erkenne es nicht an, natürlich erkennen die Dafa-Jünger es auch nicht an.” (Li Hongzhi, 23.05.2004)

Gegen Mitternacht verspürte ich immer noch Schmerzen, entschied mich aber hinauszugehen und das Fa zu bestätigen. Ich setzte mich langsam auf und stieg vorsichtig aus dem Bett. Den Schmerz ertragend nahm ich das Informationsmaterial, nutzte die Wand als Stütze und ging aus der Tür hinaus. Nicht lange, nachdem ich das Haus verlassen hatte, verschwand der Schmerz in meinem Rücken. Ich war in der Lage, alles zu tun, was ich tun musste und nichts musste verschoben werden.

Wenn wir unseren Weg aufrichtig gehen, kann der Meister alles für uns tun. Als Teilchen des Dafa koexistieren unsere Leben mit dem Fa. Wir sollten fleißiger sein, unser Bestes versuchen, um mehr Menschen zu erretten und unsere letzten Schritte gut tun und den Meister nicht enttäuschen.