Kürzlich gemachte Erfahrungen beim Ticketverkauf

(Minghui.de) Zwischen Weihnachten und Neujahr während der Ferienzeit gab es starken Schneefall. Praktizierende aus unserer Gegend hatten aus diesem Grund viele Verkaufsstände aufgestellt. Jeden Tag überwanden wir Kälte, gefährliche Fahrsituationen und große Entfernungen, um Menschen zu erretten. Als Ergebnis waren im Vergleich zum letzten Jahr zur selben Zeit mehr Tickets verkauft. Obwohl noch nicht alle Tickets ausverkauft sind, sind wir doch zuversichtlich, dass wir alle verkaufen können.

Neues Jahr, neuer Beginn

Am Neujahrstag war nur ein Verkaufsstand in einem Einkaufzentrum offen. Ich ging mit zwei Praktizierenden hin. Es war ein verschneiter Morgen und nur wenige Autos fuhren auf der Autobahn. Ich dachte mir zu diesem Zeitpunkt: „Wie sonst hätten wir Praktizierenden solch eine gute Gelegenheit, dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen?”

Im Einkaufszentrum gab es nicht viele chinesische Kunden. Wir wünschten allen Menschen im Einkaufszentrum aufrichtig einen guten Rutsch ins neue Jahr. Die Menschen lächelten uns an. Sogar die Chinesen, die keinen Flyer von uns annehmen wollten, lächelten zurück; manche von ihnen blieben sogar stehen und hörten sich unsere Sonderangebote an. Mit jedem, der vorbei ging, sprachen wir und konnten auf diese Weise sechs Tickets zu je $ 70,00 verkaufen. Diejenigen, die diese Tickets gekauft hatten, meinten, dass die Tickets das beste Geschenk für das Neujahr wären.

Nur an die Rettung der Lebewesen denken

In unserer Gegend gibt es eine Praktizierende, die nicht sehr gesprächig ist. Aber egal, wo sie sich befand, war sie in der Lage, Tickets zu verkaufen. Einmal wurde sie einem Verkaufstand zugeordnet, an dem sehr wenige Menschen vorbei kamen. An jenem Tag verkaufte sie 10 Tickets. Ein Praktizierender fragte sie, wie sie das geschafft hätte. Sie erwiderte aufrichtig: „Ich denke nur an die Errettung der Menschen und den Ticketverkauf.”

Die Anzahl der verkauften Tickets hängt nicht davon ab, ob an dem Standort viele Menschen vorbei gehen oder der Praktizierende gesprächig ist, sondern davon, wie wir miteinander und mit jedem Lebewesen umgehen.

Sozialer Status spielt keine Rolle

Wir hatten einen Verkaufsstand in einem Gebiet, in dem viele Chinesen leben. Einige Wochen zuvor konnten wir dort keine Tickets verkaufen. Die Koordinatorin bat mich, den Platz zu besetzen. Sie meinte, wenn das Resultat weiterhin schlecht bliebe, sollten wir den Verkaufsstand schließen.

Weil sich der Verkaufsstand am Eingang eines Supermarktes befand, blies ein kalter Wind herein, sobald die Tür geöffnet wurde. Zu den Kunden zählten vor allem Inder und Afroamerikaner, es gab nur wenige Festlandchinesen. Ich sprach mit einigen von ihnen, aber sie sagten mir, dass sie kein Geld für Tickets hätten. Endlich wollte eine ältere Frau zwei Tickets für $ 50,00 kaufen. Als ich den Ticketschalter anrufen wollte, um die Tickets zu bestellen, meinte sie: „Entschuldigen Sie, ich habe einen Fehler gemacht, ich dachte, die Tickets würden je $ 15,00 kosten. Ein Ticket für $50,00 kann ich mir nicht leisten.” Aber schließlich nahm sie ein paar Flyer mit nach Hause und versprach, sie an ihre Freunde, die mehr Geld zur Verfügung hätten, weiterzugeben.

Ein anderer Praktizierender, der bei mir war, sprach fast jeden an. Aber alle gingen wieder und meinten, dass sie wegen der Kälte auf unserem Platz die Tickets daheim online kaufen würden.

Ich war ein bisschen enttäuscht und fragte mich, ob wir diesen Stand nicht besser schließen sollten. Aber der andere Praktizierende fuhr fort, die Show zu promoten. Einige Menschen sagten, dass sie am nächsten Tag wieder kommen wollten, um die Tickets zu kaufen. Ich hoffte fest, dass sie die Tickets wirklich kaufen würden.

Kurz bevor wir unserem Verkaufsstand schließen wollten, kam ein chinesisches Ehepaar vorbei, das für $ 120,00 Tickets kaufen wollte. Sie ließen mir ihre Telefonnummer da und meinten, dass sie am nächsten Tag die Tickets kaufen würden. Ich hoffte erneut, dass sie am nächsten Tag kommen würden, um die Tickets abzuholen. Es spielt keine Rolle, welchen gesellschaftlichen Status eine Person hat. Wir müssen, um Menschen zu erretten, uns von unseren menschlichen Vorstellungen lösen.

Ein Energiefeld bilden

In einem chinesischen Restaurant hatten wir eine ältere Praktizierende, die einen Verkaufsstand betreute. Über eine sehr lange Zeit konnte sie keine Tickets verkaufen. Die örtliche Koordinatorin beschloss, es selbst zu versuchen. Sie sprach jeden, der vorbei ging, an und konnte auf diese Weise ein starkes Energiefeld aufbauen. Ziemlich schnell wurden dort so viele Tickets verkauft, dass es sogar für zwei Praktizierende schwer war, es zu schaffen. Die Koordinatorin sagte: „Ich weiß, der Meister hat uns ermutigt!”

Wir hatten auch einen Verkaufsstand in einem Shopping Center, der von Nicht-Chinesen stark frequentiert wurde. Anfangs war unser Stand am Eingang des Einkaufszentrums platziert. Während der Weihnachtszeit wurde unser Stand nach oben in die Nähe einer Parfümerie verschoben. Die Praktizierenden A und B betreuten den Verkaufsstand. Zuerst gingen die Leute in die Parfümerie und kauften dort ein, ohne uns eines Blickes zu würdigen oder einen Flyer mitzunehmen. An einem Tag konnten sie von Beginn des Tages bis ungefähr 14:00 Uhr am Nachmittag kein einziges Ticket verkaufen. Ein Praktizierender beschloss, aufrichtige Gedanken in der Nähe des Standes auszusenden.

Als der Praktizierende A ging, um aufrichtige Gedanken auszusenden, traf er den Manager des Einkaufszentrums. Der Praktizierende A begann, mit ihm zu plaudern. Der Manager beschwerte sich bei ihm über seine harte Arbeit und die langen Arbeitszeiten während der Weihnachtszeit. Der Praktizierende erzählte ihm von Falun Dafa, woraufhin der Manager beschloss, die Übungen zu lernen. Zuerst meint er, dass er nur 10 Minuten Zeit hätte. Sobald er mit den Übungen begann, knackte es in seiner Wirbelsäule, die in der Vergangenheit verletzt worden war. Danach fühlte er sich großartig und meinte, dass er am nächsten Tag fortfahren würde, die Übungen zu praktizieren.

Nach zehn Minuten kam der Praktizierende A zum Verkaufsstand zurück und sah den Praktizierenden B viele Tickets verkaufen. Sie hatten bis 17:55 Uhr nachmittags, kurz bevor das Einkaufszentrum schloss, viel zu tun. An diesem Nachmittag verkauften sie 26 Tickets.

Den Praktizierenden wurde klar, dass wenn sie frei von Anschauungen sind und eine reine Gesinnung haben, sie ein starkes Energiefeld aufbauen können.

Als diese Zeilen geschrieben wurden, mussten noch über 2000 Tickets für die bevorstehende Show in Hamilton und Mississauga verkauft werden. Uns stehen nur noch ein Dutzend Tage dafür zur Verfügung. Lasst uns noch härter arbeiten, um die zu errettenden Menschen, die eine Schicksalsverbindung mit uns haben, zu erreichen. Ich erinnere mich noch an die Show, die um das Mitherbstfest stattfand. Damals traten alle Praktizierenden hervor, um die Tickets zu promoten. Sogar die Praktizierenden, die gewöhnlich sehr viel zu tun hatten, kamen und verteilten Flyer. Dadurch stieg der Kartenverkauf um mindestens 15%. Praktizierende in Huston machten ähnliche Erfahrungen. In Huston, eine Woche vor der Show, war erst die Hälfte der Tickets verkauft. Aber als sich alle Praktizierenden einbrachten, konnten schlussendlich fast alle Tickets verkauft werden.

25. 01. 2010