Mit aufrichtigen Gedanken einem pensionierten Polizisten gegenübertreten und andere Begebenheiten

(Minghui.de) Eines Nachts im Jahre 1999, nicht lange nachdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) begonnen hatte, Falun Gong zu verfolgen, ging ich zu einem Markplatz, um dort Informationsplakate über Falun Gong aufzuhängen. Gerade als ich mit dem Anbringen eines Plakats fertig war und gehen wollte, kam ein älterer Mann in den Sechzigern auf mich zu. Er packte mich plötzlich am Handgelenk und sagte: „Sie haben Anti-KPCh-Plakate angebracht. Sie müssen mit mir zur Polizeiwache kommen.”

Ich dachte bei mir, nicht zur Polizeiwache mitzugehen, weil es da viele Polizisten gab. Ich war keine wortgewandte Person und würde nicht in der Lage sein, mit ihnen zu sprechen. Darüber hinaus würde es aussehen, als hätte ich ein Verbrechen begangen, obwohl ich mich in Wirklichkeit für Falun Gong ausgesprochen hatte und es nichts Falsches daran gab!

Ich entschied schnell, nicht mit ihm gehen zu müssen, weshalb ich laut zu dem alten Mann sagte: „Ich habe weder jemanden umgebracht noch Brandstiftung begangen, ich habe auch keine anderen kriminellen Taten begangen. Ich werde nicht mit Ihnen gehen.” Als der alte Mann sah, dass ich nicht bereit war, ihm zu folgen, schleppte er mich in Richtung Polizeiwache und sagte, ich sei gegen die KPCh. Ich versuchte mein Bestes, ihn abzuschütteln. Ich fuhr fort, laut zu sagen: „Ich habe kein Verbrechen begangen, ich werde nicht mit Ihnen zur Polizeiwache gehen.” Wir zogen und stießen uns gegenseitig. Nach einer Weile gelang es dem alten Mann nicht mehr, mich wegzuziehen. Er stoppte und griff mit der anderen Hand in meine Tasche. Er fand schließlich meinen Ausweis (ich hatte vergessen, ihn herauszunehmen). Der alte Mann sah ihn sich genau an und sagte: „Ich habe mir Ihre Daten gemerkt.”

Zu dieser Zeit versammelten sich sieben oder acht Passanten um uns herum. Einer von ihnen zeigte auf den alten Mann und erklärte mir: „Er ist ein pensionierter Polizist.” Ich hatte keine Angst, als ich das hörte. Ich wusste nur, dass auch dieser Polizist vernünftig sein und keine bösen Taten begehen sollte. Dieser bemerkte, dass sich viele Menschen um uns versammelt hatten und uns beobachteten. Er befürchtete, seine raue Art könnte seinem Ruf schädigen, und so wurde er umgänglicher. Aber er hielt weiterhin mein Handgelenk fest und weigerte sich, mich loszulassen. Er dachte eine Weile nach und sagte: „Lassen Sie es uns so machen: Solange Sie sagen, dass Sie von nun an kein Falun Gong mehr praktizieren, werde ich Sie loslassen.” Es war unmöglich für mich, meinen Glauben aufzugeben, aber ich dachte, wenn ich ihn belügen würde, könnte ich mich von ihm lösen. Ich dachte ernsthaft darüber nach und erkannte, dass ich gemäß den Prinzipien von Dafa handeln musste und nicht lügen sollte. Daher erzählte ich den Leuten um uns herum: „Falun Gong ist wirklich gut. Ich möchte weiterhin praktizieren.” Der Polizist sagte nichts und nach einer Weile gab er mir meinen Ausweis zurück. Dann meinte er, ich könne gehen. Ich erkenne jetzt, dass dies deshalb geschehen konnte, weil die alten Mächte keine Ausrede mehr hatten, mich zu verfolgen und der Meister seine grenzenlose Macht genutzt hatte, den pensionierten Polizisten zu veranlassen, mir den Ausweis zurückzugeben.

Durch dieses Ereignis verstand ich die folgenden Worte des Meisters viel tiefer:

„Wenn aufrichtiger Gedanke der Jünger ausreicht
Der Meister hat die Kraft, zum Himmel zurück zu führen

(Li Hongzhi, 01.02.2004. "Gnade von Meister und Jünger", aus "Hong Yin II")

Wegen meiner Lücken und der Anhaftung an mein Selbst wurde ich festgehalten, aber solange wir keine Angst und starke aufrichtige Gedanken haben, können sie uns Falun Gong-Praktizierenden nicht viel anhaben.

Zwei Geschichten über Wunder, die aufgrund aufrichtiger Gedanken geschahen

Während der vergangenen 14 Jahre meiner Kultivierung erlebte ich eine Menge nervenaufreibende Vorfälle, konnte den Schwierigkeiten jedoch in den kritischen Momenten unter dem Schutz des Meisters mit aufrichtigen Gedanken und Taten erfolgreich begegnen. Ich möchte von zwei Erlebnissen berichten, in denen durch meine aufrichtigen Gedanken und Taten Wunder geschahen, so dass ich Dafa bestätigen konnte.

Im zweiten Jahr meiner Kultivierung (im Jahre 1996) war ich eines Abends im Sommer unterwegs zum Übungsplatz und trug einen neu gekauften Wischmopp bei mir. Als ich gerade die Straße entlang ging, sah ich einen Wagen auf die Fußgänger zurasen. Niemand wusste, ob der Fahrer betrunken war oder die Kontrolle über den Wagen verloren hatte, aber der Wagen schleuderte mit zunehmender Geschwindigkeit von einer Seite zur anderen. Die Passanten waren geschockt und wussten nicht, was sie tun sollten. In einem Augenblick schien das Auto in schnellem Tempo in meine Richtung zu kommen. Ich zeigte mit meinem Wischmopp auf das Auto und rief laut: „Du bleibst hier stehen und bewegst dich nicht!” Als ich zu Ende gesprochen hatte, stoppte das Auto mit quietschenden Reifen und ein Unglück wurde verhindert. Nach diesem Ereignis erkannte ich, dass es unser großartiger Meister war, der die Menschen auf der Straße einschließlich mir beschützt hatte. Dieses Ereignis bezeugt ebenfalls die wunderbare Natur von Dafa.

Mein Glaube an den Meister wurde noch standhafter. Ich glaube an Wunder und ich glaube, dass es keine Widrigkeiten gibt, wenn wir immer aufrichtige Gedanken haben und aufrichtige Taten vollbringen. Im Jahre 2000, die Verfolgung hatte gerade ihren Höhepunkt erreicht, fuhr ich mit dem Zug in die Provinz Sichuan und musste in Peking umsteigen. Ich hatte Falun Gong-Bücher, Kassetten und einen Kassettenrekorder in einem großen Rucksack dabei. Auf dem Bahnhof in Peking wurde jeder durchsucht und fotografiert. Selbst mein Sohn, wegen dem ich unterwegs war, war erschrocken und sagte: „Vater, lass uns nicht weitergehen.” Als wir im Zug waren, bemerkten wir eine Reihe Polizisten, die mit Gewehren und Kampfgeräten bewaffnet waren. Sie ließen keinen aus und fragten jeden Reisenden nach ihrem Ausweis. Als sie zu mir kamen, sagte ich im Herzen zu mir: „Ich stehe nicht unter deiner Kontrolle, du wirst mich nicht überprüfen.” In diesem Moment schlug der Polizist sofort eine andere Richtung ein und überprüfte mich nicht.