Nach 8-jähriger gesetzwidriger Haft wurde der Ingenieur Zhang Beiqi aus Yanbian erneut entführt

(Minghui.de) Am 27. Februar 2010 wurde der Falun Gong-Praktizierende Zhang Beiqi aus der Stadt Antu des Bezirkes Yanbian der Provinz Jilin in seiner Heimatstadt Pingdu der Provinz Shandong von den Polizisten aus Yanbian entführt und gesetzwidrig in dem Untersuchungsgefängnis in Pingdu eingesperrt. In den letzten zehn Jahren war er zu Unrecht nacheinander im Yanji Arbeitslager, Jiutai Arbeitslager, Tonghua Arbeitslager, Tiebei Gefängnis in Changchun und Jilin Gefängnis inhaftiert. Acht Jahre lang war er insgesamt in Haft, jetzt wurde er erneut entführt.

Der 48-jährige Herr Zhang Beiqi ist Ingenieur. Er kommt aus Pingdu, Stadt Qingdao, Provinz Shandong und ist wohnhaft in der Stadt Antu der Provinz Jilin. Im Jahre 1990 zog er nach Antu. Er war in der Baubranche tätig und war einst Manager in der 2. Baufirma der Stadt Antu. Im Jahre 1996 begann er, Falun Gong zu praktizieren. Nach Beginn der Verfolgung von Falun Gong durch die Jiang Zemin-Gruppe ging er im Jahre 2000 nach Peking, um Beschwerde einzureichen. Daher wurde er am Dalian Flughafen entführt und für einen Monat lang inhaftiert. Danach verurteilte man ihn unrechtmäßig zu zwei Jahren Arbeitslager und sperrte ihn im Yanbian Arbeitslager ein, wo er nach drei Monaten gegen Kaution freigelassen wurde. Daraufhin setzte man ihn mehrmals ohne rechtliche Handhabe im Untersuchungsgefängnis in Antu fest.

Nachdem Herr Zhang Beiqi am 1. Januar 2001 noch einmal nach Peking zur Petition gegangen war, wurde er abermals zu Arbeitslager verurteilt. Nacheinander wurde er im Yanji Arbeitslager, Jiutai Arbeitslager und Tonghau Arbeitslager inhaftiert. Erst im Jahre 2003 wurde er freigelassen.

Im Jahre 2004 entführten ihn Polizisten der Stadt Antu erneut und brachten ihn heimlich in der Haigou Goldmine in Autu unter. Dort wurde er sieben Tage lang ununterbrochen brutal gefoltert, sodass sein Unterkörper gelähmt war. Später verurteilte man ihn zu fünf Jahren Gefängnis und brachte ihn zum Tiebei Gefängnis in Changchun. Die Gefängnispolizisten verweigerten seine Aufnahme. Die Polizisten von Antu logen, dass sie noch andere Dinge zu erlegen hätten, ließen den gelähmten Zhang Beiqi einfach vor der Tür liegen und fuhren weg.

Er wurde ins Krankenhaus zur Behandlung gebracht. Die Ärzte sagten, dass er ohne Medikamente und Behandlung nicht geheilt werden könne. Dank seinem festen Glauben an das Dafa stand er jedoch langsam auf, bis er wieder gehen konnte. Er bewies noch einmal die Außergewöhnlichkeit von Dafa. Der Krankenhausdirektor und die Ärzte konnten alle das Wunder von Dafa bezeugen.

Später wurde Herr Zhang ins Jilin Gefängnis gebracht. Dort half er den Häftlingen, die eine ansteckende Krankheit hatten. Er hatte eine gute Beziehung zu allen Häftlingen dort. Sie nannten ihn herzlich „großer Bruder”. Er konnte es nicht übers Herz bringen, zu sehen, dass andere Dafa-Jünger im Gefängnis gefoltert wurden. Als er hörte, dass das Gefängnis eine Gehirnwäscheprozedur abhalten würde oder irgendein Dafa-Jünger gefoltert wurde, ging er zum Gefängnisdirektor oder versuchte, die verfolgten Dafa-Jünger auf seine eigene Weise zu retten, obwohl er sich selbst in einer bösartigen Umgebung befand und vor brutaler Folter stand.

Im März 2009 kam Herr Zhang aus dem Gefängnis heraus. Er war insgesamt 8 Jahre lang gesetzwidrig in Haft gewesen. Während der 8-jährigen Verfolgung musste er Folter wie Elektroschock, Totenbett, Einzelzelle usw. erleiden. Die Brutalität der körperlichen und seelischen Verfolgung ist unvorstellbar.

Am 27. Februar 2010 wurde er in seiner Heimatstadt Pingdu erneut von den Polizisten aus Yianbian entführt. Jetzt befindet er sich im Untersuchungsgefängnis in Pingdu.