Erinnerungen an den Unterricht des Lehrers in der Stadt Harbin

(Minghui.de) Ich habe vor 16 Jahren mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen. Wenn ich zurückblicke auf die Zeit, als der Lehrer uns unterrichtete, erscheint sein gütiges mächtiges Bild noch ganz klar in meinem Kopf. Wenn ich darüber nachdenke, was der Lehrer während seiner unermüdlichen Reisen durch das ganze Land hergegeben hat, um das Fa zu verbreiten und die Lebewesen zu erretten, wird mein Herz immer entschlossener bezüglich der Mission und der Verantwortung eines Dafa-Praktizierenden in der Zeit der Fa-Berichtigung.

1. Der Beginn der Kultivierungspraxis

Ich bin in einer waldreichen Region geboren und aufgewachsen und hatte seit meiner Geburt einen schwachen Körperbau. Da ich meinen Körper aufbauen und meine Gesundheit verbessern wollte, übte ich Qigong aus vielen verschiedenen Schulen. Ich reiste durch das Land und gab ziemlich viel Geld aus, aber meine körperliche Kondition veränderte sich nicht. Ich entdeckte auch, dass es vieles über Qigong gab, dass ich noch nicht verstand. Außerdem waren etliche vermeintliche „Qigong Meister” in Wirklichkeit Scharlatane, die nur versuchten, reich zu werden. Deshalb gab ich Qigong auf und fing an, den Buddhismus zu studieren. Ich war in vielen buddhistischen und daoistischen Tempeln und durchlitt auch einen gewissen Anteil an Trübsal. Nachdem ich mich eine Zeit lang kultiviert hatte, bemerkte ich, dass sogar diese Tempel nicht rein waren.

Zu dieser Zeit, als ich gerade so entmutigt war, traf ich im März 1994 einen Freund in der Stadt, der gerade auf der Durchreise war. Er hatte ein Exemplar des Buches „Falun Gong” bei sich und stellte es mir vor. Er sagte: „Dies ist eine gute Praxis. Es ist eine Praxis, die der Lehrer persönlich vermittelt, und die Kurse finden derzeit in vielen Gebieten des ganzen Landes statt. Es ist ein tugendhaftes Dafa und es ist offensichtlich sehr effektiv für die Verbesserung der Gesundheit. Es ist kein gewöhnliches Qigong.”

Noch in der gleichen Nacht las ich das Buch von Anfang bis Ende ohne Unterbrechung durch. Nach dem Lesen war ich sehr bewegt. Die Fragen, die von meinem bisherigen Qigong-Lernen geblieben waren, wurden alle durch ein paar einfache Worte des Lehrers beantwortet. Zu dem Zeitpunkt dachte ich: „Ich muss dieses Fa lernen.” So ging ich am darauf folgenden Tag zum Buchhändler und kaufte mir ein Exemplar des „Falun Gong”. Der Buchhändler sagte zu mir: „Dieses Buch ist in der ganzen Stadt ausverkauft; dieses hier ist das letzte.” Nachdem ich dies gehört hatte, war ich sehr bewegt.

Als ich nach Hause kam, las ich das Buch jeden Tag. Auch einige meiner Freunde vor Ort ließen das Buch zum Lesen reihum gehen. Sie waren alle der Meinung, dass es gut war. Wir wussten nur nicht, wann der Lehrer persönlich kommen würde, um hier zu unterrichten. Ich dachte jeden Tag daran und war begierig darauf, den Lehrer zu sehen.

2. Gebadet in der Gnade des Lehrers

Anfang August 1994 brachte mir ein Kollege meines Vaters ein Ticket mit, das er während einer Geschäftsreise in der Stadt dort gekauft hatte. Es war ein Ticket für das Seminar des Meisters. Er erzählte mir, dass er während eines Spaziergangs im Park zufällig jemanden getroffen hätte, der diese Tickets angeboten hatte. Da er wusste, dass ich dieses Buch las und dieses Fa lernte, ohne den Lehrer gesehen zu haben, hatte er ein Ticket für mich gekauft. Als ich das hörte, war ich sehr glücklich; nun konnte ich endlich den Lehrer persönlich sehen. Damals hatte ich Magenschmerzen, die nicht nachgelassen hatten, auch nicht, nachdem ich Medikamente eingenommen hatte. Aber nachdem ich das Ticket erhalten hatte, waren die Schmerzen in meinem Magen sofort verschwunden. Es schien Zufall zu sein, aber es war nicht so. Der Lehrer war bereits dabei, meinen Körper zu reinigen, aber ich wusste das zu jener Zeit noch nicht. Ich überbrachte die gute Nachricht meinen anderen Freunden und sechs von uns begaben sich am 5. August auf die Reise zum Seminar des Meisters in der Stadt Harbin.

Das Seminar fand in einem Eishockeystadion im 8. Bezirk der Stadt Harbin statt. Das Stadion hatte eine Kapazität von 4.000 Plätzen. Weil, abgesehen von den Ortsansässigen, noch viele andere Menschen aus dem ganzen Land kamen, konnten manche kein Ticket mehr erhalten. Damit mehr Zugereiste die Lektionen des Lehrers hören konnten, wurden Tickets für zusätzliche Plätze verkauft, sodass über 5.000 Menschen anwesend sein konnten.

Der Platz des Lehrers war im Zentrum des Seminarortes. Es war ein einfacher Tisch mit einem Stuhl. Jeden Tag nahm der Lehrer für seinen Vortrag einen Konzeptzettel aus seiner Tasche. Jeden Tag trat der Lehrer durch den Haupteingang zum Seminarort. Da ich an der nördlichen Seite saß, konnte ich den Lehrer nicht deutlich sehen. Am 2. Tag saß ich neben einem meiner Freunde an einem Durchgang und konnte so einen klaren Blick auf den Lehrer bekommen. Der Lehrer hatte einen hochgewachsenen Körperbau, ein freundliches Gesicht und er trug jeden Tag ein weißes Hemd. Obwohl die Tage sehr heiß waren und das Stadion vollgedrängt mit Menschen war, gab es nie eine Spur von Schweiß oder Flecken auf seinem Hemdkragen. Das Hemd, das der Lehrer trug, war immer sehr sauber und schlicht.

Aufgrund meines mangelnden Verständnisses zu jener Zeit machte ich jeden Tag Fotos, wenn der Lehrer an mir vorbeiging. Jedes Mal hob der Lehrer freundlich und sanft seine Hand ein wenig, um sein Gesicht zu bedecken. Trotzdem kam ich immer noch nicht zur Erleuchtung und fuhr fort, Fotos zu machen. Als ich zu Hause die Bilder entwickelte, waren sie alle überbelichtet. Ich verstand später, dass es respektlos gegenüber dem Lehrer und dem Fa gewesen war und dass ich sie nicht hätte machen sollen. Ich bedauerte, dass ich das zu jener Zeit nicht verstanden hatte.

Das Ereignis, an das ich mich am meisten erinnere, war, als ich vor dem Unterricht außerhalb der Konferenzhalle zu Fuß unterwegs war und plötzlich den Lehrer durch den Haupteingang kommen sah. Zu der Zeit hüpfte mein Herz, als ich aufgeregt zum Lehrer ging und ihm mit beiden Händen die Hand schüttelte. Ich rief: „Lehrer!” Dann war mein Kopf plötzlich leer, und ich wusste nicht mehr, was ich sagen sollte. Der Lehrer schaute mich an und mit sanfter Stimme sagte er: „Du solltest das nicht tun.” Ich stand da und sah zu, wie der Lehrer ins Stadion ging. Wann immer ich an diese Worte des Lehrers denke, fällt es mir schwer, mein Herz unbewegt zu lassen. Ich verstand zutiefst, welche Härte der Lehrer ertragen musste, um Lebewesen zu erretten. Ich glaube, der Lehrer wollte seinen Schülern sagen: „Ihr müsst vernünftig sein. Folgt nicht einfach einem Impuls, aber seid entschlossen in der Kultivierung und schätzt diese seltene und ewige Gelegenheit.”

3. Die Heilung der Krankheit meines Vaters

Als ein Seminar in der Stadt Harbin abgehalten wurde, hielt der Lehrer auch eine Vortragsreihe im Arbeiter Verwaltungszentrum. Um noch mehr Menschen mit Schicksalsverbindung das Fa hören zu lassen, sagte der Lehrer: „Diejenigen, die schon am Unterricht teilgenommen haben, sollen nicht kommen. Gebt diese Gelegenheit denjenigen, die das Fa noch nicht erhalten haben.” Deshalb hatte ich nicht geplant zu gehen, aber da ich an diesem Tag nichts zu tun hatte, ging ich am Zentrum vorbei. Dabei kam ich zufällig an einer Frau mittleren Alters vorbei, die Tickets verkaufte. Der Vortrag fing gerade an und so kaufte ich ein Ticket und trat ein. Wieder war ich in der Lage, dem Vortrag des Lehrers zuzuhören. Zu dieser Zeit heilte der Lehrer gerade die Körper der Anwesenden. Diejenigen, deren Körper schon geheilt worden waren, dachten an ihre Familienangehörigen, so dass diese auch geheilt werden konnten. Mein Körper ist schon gereinigt worden und so dachte ich: „Ich bin zu so vielen Orten gereist, um Qigong zu lernen, aber meine Eltern sind aus Sorge um mich krank geworden. Ich sollte etwas für sie tun, wenn ich kann.” Ich dachte an die Stelle rund um den Kopf meines Vaters, um ihn von seiner Krankheit zu heilen (mein Vater hatte schwere Anfälle von Schwindel, Taubheitsgefühle in seinem Arm und in seiner Hand. Er befürchtete, er würde einen Schlaganfall bekommen). Dann rief der Lehrer: „Eins, zwei, drei, alle mit den Füßen stampfen!” Während dieser Versammlung heilte der Lehrer meinen Vater von seiner Krankheit im Kopf.

Mein Vater hat bis zum heutigen Tag keine Probleme mehr mit seinem Kopf. Im Jahre 2002 ging ich mit meinem Vater zu einer Schlaganfall-Untersuchung ins Krankenhaus von Shenyang. Die CT-Untersuchung ergab keine Anzeichen von Krankheiten, was ein weiterer Beweis für die mächtige Gnade des Lehrers war.

4. Dem Lehrer folgen, um das Fa in der Stadt Yanji zu hören

Nach dem Unterricht in Harbin folgte ich dem Lehrer zu einem Vortrag am 20. August in die Stadt Yanji. Während der Vorlesung gab es einige heftige Stürme. An einer Stelle fiel der Regen bis zu einem halben Meter. Einige Bäume wurden durch Blitzschläge gespalten. Die Hauptstraßen der Stadt waren überflutet. Wie auch immer, nichts davon beeinträchtigte die Studenten, an dem Unterricht teilzunehmen. Die Studenten mit geöffnetem Himmelsauge sahen, dass es das Böse war, das in anderen Dimensionen versuchte, den Lehrer bei der Verbreitung des Fa zu stören. Der Lehrer bereinigte das Böse und ebenso die Umgebung der Stadt Yanji.

Nach dem letzten Tag der Frage- und Antwortsitzung zeigte uns der Lehrer auf Anfrage der Schüler die großen Handgesten. Am Ende sammelte er das Geld für den Unterricht ein und in einem Akt der Nächstenliebe spendete er den Betrag dem nahegelegenen Rotkreuz-Zentrum. Als alle die Nachricht vernommen hatten, erfüllte ein donnernder Applaus die ganze Halle. Bevor er endete, stand der Lehrer in der Mitte der Konferenzhalle und zeigte die großen Handgesten noch einmal. Obwohl ich die Bedeutung der Handgesten nicht verstehen konnte, wurde ich bis ins Innerste erschüttert und konnte die große und mächtige Gnade des Lehrers spüren. Ich hatte Tränen in den Augen. Als ich auf den Lehrer blickte, wollte ich ihn nicht verlassen.

Alles, was der Lehrer uns und den Lebewesen gegeben hat, können wir niemals zurückzahlen. Wir müssen versuchen, weiterhin Fortschritte zu machen; unser Bestes zu tun, um die „drei Dinge” auszuführen; dem Lehrer zu helfen, das Fa zu bestätigen und unsere großartige historische Mission zu erfüllen.