Zwangsernährung wird von der Kommunistischen Partei Chinas eingesetzt, um Menschen zu foltern und zu töten

(Minghui.de) Zwangsernährung wird in chinesischen Gefängnisseen zur Verfolgung von Falun Gong- Praktizierenden angewendet, obwohl die Beamten oft behaupten, dies geschehe aus humanitären Gründen. Der Täter wendet abwechselnd zwei verschiedene Methoden der Zwangsernährung an. Die Folter führt zu schwerwiegenden Schäden der Körper der Opfer und oft zum Tode.

1. Direkte Zwangsernährung durch den Mund: Die Wärter fesseln die Beine und Arme eines Praktizierenden fest an ein Bett und dann drücken sie den Körper und den Kopf der Person nach unten. Dann kneifen sie die Nase des Praktizierenden fest zusammen, so dass er oder sie nicht atmen kann. Anschließend stemmen sie den Mund mit einem scharfen Metallwerkzeug auf. Währenddessen werden die Münder einiger Praktizierender in Stücke zerrissen. Zuweilen fallen Zähne heraus und der Mund ist voller Blut und zerschnittenem Fleisch. Zu diesem Zeitpunk gießt der Wärter Substanzen in den Mund des Praktizierenden hinein.

2. Zwangsernährung durch den Gebrauch einer Nasensonde: Die Wärter fesseln die Beine und Arme eines Praktizierenden fest an ein Bett und dann drücken sie den Körper und den Kopf der Person nach unten. Um den Vorgang möglichst qualvoll zu gestalten, benutzen sie zielstrebig den dicksten Schlauch, der oftmals noch schmutzig von vorherigen Zwangsernährungen ist.

Die Nasensonde wird mit Gewalt durch die Nasenhöhle, Rachen, Kehlkopf und die Speiseröhre hineingeführt. Die Technik der Einführung des Schlauches ist schwer zu beherrschen. Die Praxis ist sehr gefährlich, weil es sehr leicht geschehen kann, dass versehentlich oder aber absichtlich der Schlauch in die Luftröhre gelangt, was durch Ersticken zum Tode führen kann oder zu schwerwiegenden Schäden der Lungen führt.

Sie benutzen mehrmals Schläuche, ohne zuvor die Einführung mit Öl oder Puder zu schmieren. Sie führen den Schlauch in ein Nasenloch ein, ziehen ihn heraus und führen ihn erneut in das andere Nasenloch hinein. Sie ziehen vorsätzlich an dem Schlauch, um starke Schmerzen zu bewirken. Das Nasenloch, die Speiseröhre und der Magen des Praktizierenden werden beschädigt, dies führt zu schweren Blutungen, Erbrechen und heftigem Husten. Nach der Zwangsernährung ist das Bett, in der die Folterung stattfand, voller Blutflecken. Die Szene ist zu blutrünstig, als dass man sich diese anschauen könnte.

3. Ersticken: In manchen Fällen, bei denen der Mund weit aufgesperrt ist und die Nasenlöcher fest zugedrückt sind, wird eine große Menge von Essen in den Mund des Praktizierenden hineingeschüttet. Die Wärter halten die Nase über einen langen Zeitraum geschlossen, was wiederum große Schmerzen verursacht und in einigen Fällen zum Tode führt.

4. Durch Zwangsernährung kann leicht eine Flüssigkeit in die Luftröhre gelangen, was zu der Beschädigung der Lungen und zu lebensbedrohenden Infektionen führt.

5. Die verwendeten Substanzen bei der Zwangsernährung sind oft giftig oder ätzend, wie beispielsweise extrem salzhaltige Flüssigkeiten, Pfefferwasser und Drogen, die dem Nervensystem Schaden zufügen.

6. Um die Zwangsernährung bei Praktizierenden über längere Zeiträume durchzuführen, werden die Praktizierenden an das Bett gefesselt und man belässt die Nasensonde im Körper. Die Arme und Beine der Praktizierenden schrumpfen und bewirken Nervenschäden. Dann werden die Praktizierenden gelähmt. Unterernährung kann leicht Lungenfehler und -infektionen verursachen, was zum Tode führen kann. Dies ist eine Haupttodesursache bei gelähmten Patienten. In den Gefängnissen werden oft gesunde Praktizierende gefoltert, bis sie ins Koma fallen. Man fesselt sie im Bett, sie dürfen sich noch nicht einmal umdrehen, sie werden mit Schläuchen zwangsernährt und manchmal werden sogar Katheter eingeführt.

7. Lang andauernde Zwangsernährung anstatt normales Essen kann leicht zu einer möglichen tödlichen elektrolytischen Fehlfunktion führen.

Die nachfolgenden Personen sind nur einige wenige Falun Gong-Praktizierende, die bei der Zwangsernährung getötet wurden:

Herr Gao Xianmin, 41, war ein Professor an der Jinan Universität in der Stadt Guangzhou. Im Januar 2000 wurde er durch die Polizei der Stadt Guangzhou im Haftzentrum der Region Tianhe bei der Zwangsernährung mit hochkonzentriertem Salzwasser getötet. Seine Familienangehörigen wurden am 18. Januar 2000 über seinen Tod informiert.

Herr Liu Xuguo, 29, war ein Ingenieur der Düngemittelfabrik in der Stadt Zoucheng der Provinz Shandong. Er wurde am 10. Februar 2000 bei der Zwangsernährung getötet, da der Schlauch in seine Luftröhre gelangte und fatalen Schaden bewirkte.

Frau Mei Yulan, 44, war eine Praktizierende aus Peking. Am 23. Mai 2000 wurde sie bei der Zwangsernährung mit konzentriertem Salzwasser und Sojamilch getötet.

Frau Zhao Dongmei, 28, kam aus der Stadt Linfen in der Provinz Shanxi. Am 27. Dezember 2000 wurde sie bei der Zwangsernährung in der Haftanstalt in Linfen getötet, als man Substanzen gewaltsam in ihre Luftröhre einführte.

Frau Sun Guilan, 46, war aus der Stadt Baoji der Provinz Shanxi. Sie wurde am 9. Oktober 2001 bei der Zwangsernährung im Militärkrankenhaus Nr. 60 in der Stadt Baoji getötet, als ein Schlauch in die Luftröhre eingeführt wurde.

Frau Liu Xiaoling, 37, kam aus der Stadt Zhaodong der Provinz Heilongjiang. Sie wurde durch Zwangsernährung in der Haftanstalt in der Stadt Zhaodong getötet.

Herr Wu Baowang, 36, kam aus der Stadt Shuangcheng der Provinz Heilongjiang. Am 17. Mai 2002 verlor er sein Bewusstsein nach der Zwangsernährung mit starkem Salzwasser in der Haftanstalt Shuangcheng. Er verstarb an diesem Tag.

Frau Liu Guiying, 43, sie lebte in der Stadt Mishan der Provinz Heilongjiang. Sie wurde am 24. Oktober 2002 durch Zwangsernährung getötet; dies geschah in der Haftanstalt der Stadt Mishan.

Herr Li Huiwen, 32, war ein Arzt bei der Yangquan Mineralverwaltung der Provinz Shanxi. Er wurde am 28. Februar 2003 bei der Zwangsernährung im Xindian Zwangsarbeitslager in der Stadt Taiyuan getötet.

Herr Tan Chengqiang, 43, lebte in der Stadt Shuangcheng der Provinz Heilongjiang. Er wurde am 19. Juli 2003 durch Angestellte der 2. Haftanstalt in Shuangcheng zwangsernährt und verstarb aufgrund der Verletzungen der Lunge.

Frau Li Weihong kam aus Schanghai. Sie wurde am Ende des Jahres 2000 von der Polizei in der Stadt Wenzhou der Provinz Zhejiang mit heißem Pfefferwasser zwangsernährt. Sie krümmte sich vor Schmerzen auf dem Boden. Ihre Speiseröhre, die Leber, der Darm und der Magen waren alle schwer beschädigt. Sie wurde zu einem Jahr Gefängnisstrafe verurteilt, aber man ließ sie auf Kaution frei, um eine medizinische Behandlung durchzuführen. Sie wurde in das Jingan Region Central Krankenhaus in Shanghai gebracht. Der Arzt stellte schwere Verletzungen der Organe fest. Li Weihong verstarb am 19. April 2003.

Herr Chen Naifa, ein Falun Gong-Praktizierender in den Vierzigern, stammte aus der Stadt Wenzhou der Provinz Zhejiang. Er wurde im Zhejiang Provinz Gefängnis Nr. 4 gefangen gehalten. Die Polizisten des Gefängnisses schnitten seine Kehle auf, um ihn zwangszuernähren. Er verstarb am 11. April 2004.

Herr Sun Xiaojun, 32, kam aus der Stadt Fuyang der Provinz Zhejiang. Er befand sich bereits infolge der Folter durch Zwangsernährung im Zhejiang Provinz Gefängnis Nr. 4 kurz vor dem Tod. Er kehrte am 30. Juni 2009 nach Hause zurück und war nicht in der Lage, irgendetwas zu essen. Nach einem Schluck Wasser musste er sich übergeben. Er war inkontinent und hatte fortwährend Krämpfe. Am 15. Juli 2009 starb er gegen 11:00 Uhr.

Laut bestätigten Angaben wurden mindestens 358 Falun Gong-Praktizierende in China durch Zwangsernährung getötet. Die tatsächliche Anzahl liegt vermutlich weit höher.