Frau Zhang Zhaozhi aus der Stadt Tianjin starb infolge der Verfolgung

(Minghui.de) Die Falun Gong-Praktizierende Frau Zhang Zhaozhi aus dem Kreis Beichen der Stadt Tianjin starb infolge der langjährigen Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas im Oktober 2009. Sie war 1,5 Jahre gesetzwidrig im Arbeitslager inhaftiert gewesen und bekam danach noch weitere drei Jahre Haft.

Laut Informationen wurden Anfang 2001 in Beichen über 100 Falun Gong-Praktizierende von der Behörde für Öffentliche Sicherheit verhaftet, wovon über 50 Personen zu Arbeitslager verurteilt wurden. Der Name des Behördenleiters lautet Xing Jun. Frau Zhang, eine von den 50 Personen, wurde vom Leiter des Untersuchungsgefängnisses Beichen, Xu Youbing, und dem Polizisten Liu Feng ebenfalls verfolgt. Sie wurde zu 1,5 Jahren Arbeitslager verurteilt.

Im Frauenarbeitslager Ban Qiao wurde sie grausam gefoltert und verfolgt: Sie musste lange Zeit stehen, langwierige Zwangsarbeiten verrichten, durfte nicht schlafen und musste lange Zeit in einer bestimmten Position auf einem kleinen Hocker sitzen. Zudem stand sie unter der Beobachtung von zwei Personen und durfte mit niemandem sprechen. Wenn sie Bekannten begegnete, durfte sie sie nicht begrüßen, ansonsten wäre sie entweder beschimpft oder geschlagen worden.

Nachdem die Haftzeit im Arbeitslager beendet war, kam der Leiter des Untersuchungsgefängnisses und des „Büro 610”, Wang Baorong, mehrmals ins Arbeitslager, um mit dem Verantwortlichen dort über die Verlängerung der Haftzeit für Frau Zhang zu sprechen.

Schließlich bekam Frau Zhang eine Haftverlängerung von drei Jahren. Während dieser drei Jahre hielt sie an ihrem Glauben fest und wurde deshalb im Arbeitslager besonders schwerer Folter ausgesetzt. Damals, als man sie ins Arbeitslager gebracht hatte, war Frau Zhang noch gesund. Aufgrund der langjährigen Folterungen bekam sie hohen Blutdruck und eine Nierenschädigung. Zudem war ihr Gesicht rot und geschwollen und ihre Füße und Beine derart geschwollen, dass sie ihre Schuhe kaum anziehen konnte. Trotzdem wurde sie nicht aus dem Arbeitslager entlassen. Nachdem Frau Zhang einmal vom Gefängnisarzt untersucht worden war, riet der zuständige Arzt den Beamten im Arbeitslager, sie sofort zu entlassen, was daraufhin auch geschah.

Frau Zhangs Angehörige holten sie vom Arbeitslager ab und brachten sie ins Krankenhaus. Dort wurde festgestellt, dass sie einen schwankenden Blutdruck von 120 bis 250 mmHg hatte und eine ihrer Nieren sehr schwer geschädigt war. Der Arzt im Krankenhaus räumte ihr kaum Überlebenschancen ein. Die Angehörigen bemühten sich überall um Heilung für Frau Zhang, jedoch vergebens.

Nach der Entlassung sprachen sich Mitarbeiter des „Büro 610” mit entsprechenden Behörden ab, Frau Zhang keine volle Rente auszuzahlen, sodass sie monatlich nur umgerechnet ca. 63 Euro bekam. Da sie nach ihrer Scheidung mit ihrer Tochter allein lebte und keine feste Arbeit hatte, wurde sie von ihrer Familie betreut. Frau Zhangs Vater wurde mehrmals von Mitarbeitern des Untersuchungsgefängnisses Beicang und vom Untersuchungsgefängnis in seiner Nähe schikaniert.

Frau Zhang wurde mehrmals von Mitarbeitern des Arbeitslagers zur Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert, da sie sie erneut inhaftieren wollten. Diesen Plan mussten sie jedoch aufgeben, da die Diagnose jedes Mal schlecht ausfiel.

Schließlich kam Frau Zhang wieder nach Beichen und wurde dort weiterhin jahrelang vom „Büro 610”, von Beamten des Untersuchungsgefängnisses und vom Nachbarschaftskomitee ohne Unterlass schikaniert und überwacht. Im Oktober 2009 starb sie nach langjähriger Verfolgung.