Bericht von einem Nichtpraktizierenden: Auf der Menschenwelt gibt es wirklich noch gute Menschen

(Minghui.de) Ich bin ein ganz normaler junger Mann und habe gerade meine Ausbildung hinter mir. Bisher hatte ich noch nie daran gezweifelt, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) etwas fälschen könnte und dass die Propaganda gegen Falun Gong, so wie es im Fernsehen gezeigt wird, Lügen sind. Ich hatte keine Ahnung, was Falun Gong ist. Aber ein Unfall brachte mir Falun Gong näher und zeigte mir dessen Schönheit.

Am 2. Juli 2010 gegen die Mittagszeit fuhr ich gegen ein Mofa einer Dame mittleren Alters. Sie wurde am Kopf verletzt und blutete sehr stark, ihre Kleidung und Schuhe waren voller Blut. In dem Moment war mein Kopf leer, ich war sehr erschrocken und hatte Angst. Ich half ihr, vom Boden aufzustehen und sah, dass sie viel ruhiger war als ich. Sie sagte: „Nichts passiert, mir ist nichts passiert.” Aber ich brachte sie trotzdem ins Krankenhaus. Der Arzt wollte gerade seine Mittagspause machen, er verband einfach ihre Wunde und drückte uns einen Untersuchungszettel zur Computertomographie für den Nachmittag in die Hand. Ich hatte die Behandlungsgebühr schon bezahlt und wartete mit ihr auf die Untersuchung nach der Mittagspause.

Als wir im Eingansbereich warteten, kam eine 40-jährige Frau. Ihr Arm war von einem Auto verletzt worden, doch blutete er nicht und war auch nicht angeschwollen. Dennoch hatte diese Frau vor, sich untersuchen zu lassen und wollte Geld von dem Autofahrer verlangen. Ich hatte in dem Moment Angst und dachte: „Jetzt ist alles aus. Ich habe ein halbes Jahr hart gearbeitet, jetzt muss ich das ganze Geld auf einmal für diesen Unfall ausgeben und es reicht vielleicht noch nicht mal.”

Ich war ganz überrascht, als die von mir verletzte Dame weder Untersuchungen noch Schadensersatz wollte. Sogar die von mir bezahlte Gebühr von über 400 Yuan bekam ich zurück. Sie sagte zu mir: „Geldverdienen ist nicht so einfach, mir ist nichts passiert.”

Der Arzt sagte zu ihr, dass sie Antibiotikum einnehmen und eine Spritze zur Vorbeugung von Tetanus bekommen sollte. Beides lehnte die Dame ab. Der Arzt ließ sie unterschreiben, dass sie selbst für ihre Entscheidung verantwortlich sei. So verabschiedete sie sich.

Aber ich hatte immer noch Angst, dass sich ihre Wunde entzünden könnte und wollte sie überzeugen, Medikamente zu kaufen und sich doch die Spritze geben zu lassen. Das lehnte sie ab. Am zweiten Tag kaufte ich gutes Essen als Geschenk für sie und besuchte sie. Bevor ich ging, ließ sie mich das Essen mitnehmen und sagte, dass ich ihr nichts bringen müsse. Ich bemerkte, dass sie anders war als andere. Ihr Verhalten war ganz anders.

Als ich sie am dritten Tag wieder besuchte, war ihr Verband am Kopf schon weg. Nach einigen Tagen war die Wunde schon verheilt und es war keine Narbe zu sehen. Sie erzählte mir, dass sie eine Falun Gong-Praktizierende sei; sie habe nach den Anforderungen ihres Meisters gehandelt: ein guter Mensch und ein noch besserer Mensch zu sein und zuerst an andere zu denken. Sie hat das in ihrem Handeln wirklich umgesetzt.

Ihre Worte und ihr Verhalten haben mir meine Frage im Herzen beantwortet, was Falun Gong ist. Wie schön ist es, nach „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht” zu leben. Ich habe die Schönheit von Falun Gong entdeckt. Jetzt möchte ich die Internetblockade durchbrechen und Falun Gong näher kennen lernen. Vielleicht ist es eine Wende in meinem Leben.