Die Polizei schrie: Lass sie lebenslang hinter Gittern bleiben! (Fotos)

(Minghui.de) Als Frau Zheng Xiuqin am 19. Juli 2010 in der Stadt Yanji nur aufgrund ihres Glaubens an Falun Gong von der lokalen Polizei festgenommen wurde, drohte ihr die Polizei mit einer lebenslangen Haft. Man nahm auch ihre Tochter und ihren jüngeren Bruder fest, die sie aus Sorge um ihr Leben besuchten. Über ihren Verbleib ist nichts bekannt.


Frau Zhengs Verletzungen durch die Folter der Polizei während des Verhörs im September 2005


Die Polizei hatte nach Frau Zheng gefahndet, nur weil sie Falun Gong-Praktizierende ist. Sie sah sich gezwungen, ihre Wohnung zu verlassen, und lebte in der Gemeinde Bajiazi, Stadt Helong in der Provinz Jilin. Mehrmals versuchte daraufhin die Polizeibehörde Bajiazi, sie festzunehmen, ohne Erfolg. Am 19. Juli 2010 informierte Frau Zheng in der Stadt Yanji die Passanten über die wahren Hintergründe der Verfolgung von Falun Gong. Dabei wurde sie von Zivilpolizisten beobachtet und verschleppt. Man brachte sie in das Untersuchungsgefängnis, wo sie laut Polizeiaussagen 15 Tage bleiben sollte. Nach ihrer Inhaftierung drohte ihr die Polizei, dass sie lebenslang hinter Gittern bleiben müsse, und schrie: „Lass sie lebenslang hinter Gittern bleiben!” Aus Protest gegen diese unrechtmäßige Behandlung trat Frau Zheng in einen Hungerstreik.

Auch ihre Tochter und ihr jüngerer Bruder wurden festgenommen, als sie aus Sorge um sie in ihrer Nähe blieben. Über ihren Verbleib ist nichts bekannt.

An ihrer Arbeitsstelle gilt Zheng Xiuqin als fleißige Mitarbeiterin und ist in ihrer Umgebung als ein hilfsbereiter Mensch bekannt. Ihr Vorgesetzter setzte sich zwar bei der Polizei für ihre Freilassung ein, doch ohne Erfolg.

Am 27. Juli besuchten sie ihre Tochter und ihr jüngerer Bruder im Gefängnis. Vom Hungerstreik gezeichnet war sie kaum wiederzuerkennen. Ihr Anblick schmerzte die Angehörigen und sie wollten sie herausholen, um ihr etwas zu essen zu geben. In dem Moment kamen zwei Polizeiwagen vom „Büro 610” angefahren, aus dem insgesamt sechs Polizisten ausstiegen und die schwache Frau Zheng gewaltsam festnahmen. Sie gaben vor, Frau Zheng ins Krankenhaus bringen zu wollen. Ihre Angehörigen reagierten ärgerlich auf die Behandlung der Polizei und drohten, sie zur Verantwortung zu ziehen, sollte ihr etwas zustoßen.

Aufgrund ihres Glaubens an Falun Gong war Frau Zheng schon mehrmals von der KPCh verfolgt worden. Am 31. August 2005 hatte sie ihre Tochter zur 3. Mittelschule nach Yanbian gebracht. Der Taxifahrer, den sie über die Hintergründe der Verfolgung von Falun Gong aufzuklären versucht hatte, zeigte sie an und ließ sie von der Polizei festnehmen. Bei den Verhören wurden sie und ihre Tochter gefoltert, so dass beide schwere Verletzungen davon trugen. Um sich der Verantwortung dafür zu entziehen, ließen die Polizisten sie frei. Anschließend sah sich Frau Zheng gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen.