Suche ernsthaft im Innern nach Versäumnissen, die die Verfolgung ermöglicht haben

(Minghui.de) Kürzlich gelangte ich zu einem Verständnis, nachdem ich einige Berichte von Mitpraktizierenden gelesen hatte. Diese Artikel handelten alle davon, wie die Praktizierenden aus der Hölle des Bösen ausbrachen und die Verfolgung aufzeigten, die sie in der Haft erfahren hatten. Die Berichte hatten alle dieselbe Prämisse, nämlich, dass die betroffenen Praktizierenden inhaftiert worden waren, obwohl sie die drei Dinge gut gemacht hatten. Die Artikel beschrieben, wie grausam die Praktizierenden gefoltert wurden und wie sie aufrichtige Gedanken aussandten, um das Böse aufzulösen; wie sie den Lebewesen die Errettung anboten und wie sie schließlich unter dem Schutz des Meisters aus der Haft heraus kamen. Außerdem wurde beschrieben, dass einige der betroffenen Praktizierenden erneut inhaftiert wurden und sie wieder mit Hilfe ihrer aufrichtigen Gedanken und Handlungen und dem Schutz des Meisters frei kamen. Ich möchte verstehen, was der Grund ist, dass die Praktizierenden jeweils verfolgt wurden. Während diese Berichte betonen, wie die Praktizierenden durch ihre aufrichtigen Gedanken und Handlungen aus der Hölle ausbrachen, berühren diese Artikel nur ganz leicht oder sogar gar nicht die grundlegende, dahinter stehende Ursache für die Verfolgung.

Wenn ich solche Berichte in der Vergangenheit las, nahm ich unbewusst die Position ein, dass ich im Begriff war, verfolgt zu werden, weil ich die Verfolgung der alten Mächte nicht vollständig ablehnte.

Der Meister erklärte uns:

Der Meister will nicht, dass ihr immer wieder den falschen Weg geht. Noch weniger kann ich zuschauen, dass ihr verfolgt werdet. Des Öfteren sind die Leiden, die ihr ertragen habt, vom menschlichen Herzen verursacht worden. Das menschliche Herz war stark und ihr habt es nicht erkannt. So nutzten die Faktoren der alten Mächte das Böse aus, um euch ins Arbeitslager einzusperren und dort zu verfolgen. (Li Hongzhi, Aufräumen, 6.8.2009, Kommentar zu dem Artikel „Die Zügel nicht locker lassen und keine Dämonen herbeiführen“)

Ich las das Fa und dachte dann erneut über die Verfolgung nach, die Mitpraktizierende in der Haft erlitten hatten. Es schmerzte mich, das zu tun. Vom Fa verstehe ich: Der Meister erkennt diese Verfolgung nicht an und möchte uns zunehmend gereift, vernünftig und standhaft den Weg gehen sehen, auf dem wir ihm helfen, das Fa zu berichtigen. Wenn wir auf Schwierigkeiten stoßen und um das zu erreichen, was der Meister möchte, ist der beste Weg für uns, das Böse zu vernichten und immer nach innen zu schauen.

Ich kenne eine Mitpraktizierende, die auf dem Lande lebt. Das Böse packte sie ganz abrupt und verhörte sie immer wieder, doch sie sagte kein einziges Wort. Die Polizei war frustriert und fragte sie zornig: „Warum kannst du nicht ein paar Worte sagen?“ Als sie sah, wie frustriert die Polizisten waren, sagte sie auf ruhige und ganz einfache Weise: „Unser Meister hat uns gelehrt, nicht mit dem Bösen zu kooperieren.“ Nur diese paar Worte sagte sie. Schließlich ließ das Böse sie gehen. Ein großer Weg ist einfach und geradlinig. Diese Praktizierende dachte nicht daran, wie sie von dort raus kommt. Sie wollte nur den Worten des Meisters folgen und nicht mit dem Bösen kooperieren. Was sie sagte, war natürlich nicht nur einfach irgendetwas Oberflächliches. Das Entscheidende waren ihr aufrichtiges Herz und ihr Kultivierungszustand, als sie diese Bemerkung machte. Deshalb möchte ich meine Mitpraktizierenden daran erinnern, dass wir uns solide kultivieren sollten.

In unserem Gebiet gab es eine Praktizierende, die die drei Dinge sehr begeistert machte. Während der Olympischen Spiele 2008 in Peking brachte man sie ins Zwangsarbeitslager, weil sie den Menschen die wahren Begebenheiten erklärt hatte. Dies war der oberflächliche Grund, warum das Böse sie verfolgte. Im Internierungslager rief sie die ganze Zeit: „Falun Dafa ist gut“. Einen Monat später kam sie aus dem Arbeitslager heraus und zwar auf die Weise, dass sie „krank“ war. Sie tauschte mit anderen Praktizierenden ihre Erfahrungen aus. Mit aufrichtigen Gedanken und Handlungen kam sie aus dem Lager heraus und viele Praktizierende bewunderten sie. Sie erkannte jedoch nicht die grundlegende Ursache ihrer Verfolgung in dem Arbeitslager. Sie wusste die Ursache auch ein Jahr später nicht, als sie infolge von „Krankheit“ starb. Weil diese Praktizierende es nach dem Aufenthalt im Arbeitslager nicht schaffte, nach innen zu schauen und sich selbst solide zu kultivieren, verfiel sie in eine andere Form der Verfolgung.

Kultivierung ist nicht wie die glorreichen Handlungen der Helden der gewöhnlichen Menschen. Es ist die Beseitigung von menschlichen Anschauungen auf solide Weise. Es geht um Dafa-Praktizierende, die all die Reife und Vernunft haben, die sie haben sollten.

Was passierte, ist Vergangenheit. Jedoch haben wir vielleicht immer noch jene unerkannten Eigensinne, die vom Bösen ausgenutzt wurden. Es war außergewöhnlich, dass wir in diesem Prozess mit aufrichtigen Gedanken handeln konnten und das Böse, das versuchte, die Praktizierenden mit Zwangsarbeitslager zu verfolgen, zu beseitigen. Da die Fa-Berichtigung das momentane Stadium erreicht hat, wird das Böse auf natürliche Weise verschwinden, wenn wir alle in uns selbst die grundlegende Ursache für die Verfolgung finden und sie dann beseitigen und auflösen können. Wir können diesen Zustand natürlich erreichen, wenn wir das Fa gut lernen und unsere Herzen solide kultivieren.