Frau Chen Min im Frauen-Zwangsarbeitslager Harbin stark verfolgt (Foto)

(Minghui.de) Die Falun Gong-Praktizierende Frau Chen Min, 39, wurde von den Behörden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zu eineinhalb Jahren Zwangsarbeitslager für das Verteilen von Informationsmaterial über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong verurteilt. Sie wurde schwer verfolgt, seit man sie in das Rehabilitations-Arbeitslager für Frauen nach Harbin gebracht hatte.

Bevor Frau Chen Falun Gong zu praktizieren begann, litt sie an verschiedenen schweren Krankheiten, die schwerste davon war eine Herzmuskelerkrankung. Als sie eine Weile praktiziert hatte, gewann sie ihre Gesundheit zurück. Doch unter dem hohen Druck ihres Umfeldes und der schweren psychischen und physischen Verfolgung im Zwangsarbeitslager, wurde ihre Gesundheit von Tag zu Tag schlechter. Sie hatte mehrere Herzinfarkte, verlor das Bewusstsein und musste Sauerstoff inhalieren.

Kurz nachdem sie ins Arbeitslager aufgenommen wurde, sperrten die Wachen sie in eine Einzelzelle und zwangen sie, für eine längere Zeit auf einem kleinen Hocker zu sitzen. Sie wurde gezwungen, vor 05:00 Uhr aufzustehen, und man erlaubte ihr nicht, vor 22:00 Uhr ins Bett zu gehen. Man nötigte sie, Sklavenarbeit zu verrichten. Weil sie ihren Glauben nicht aufgeben wollte, verlängerten die Beamten im März 2011 Frau Chens Haftzeit um einen Monat, ebenso die Haftzeit der Praktizierenden Liu Shaohua, Zhang Linwen und Zhang Shuying.

Eines Tages im Juni 2011 musste Frau Chen in das Büro der politischen Leiterin Liu Ming kommen, wo sie Frau Chen bis Mitternacht stehen ließ. Als Frau Chen später einen Herzinfarkt erlitt und zu Boden fiel, erlaubte Liu ihr nicht aufzustehen und zwang sie, zwei Wochen auf dem Boden liegen zu bleiben. Liu teilte einige Personen ein, um Frau Chen zu überwachen und gestattete ihr nicht, sich zu bewegen. Sobald sie sich nur ein bisschen bewegte, wurde sie beschimpft. Während dieser Zeit schränkte man ihre Ernährung sehr ein und sie bekam nur zwei Mahlzeiten am Tag. Jede Mahlzeit bestand nur aus einem halben Dampfbrötchen und einer Tasse Salzwasser. Die Toilette durfte sie auch nur begrenzt benutzen.

Um 09:30 Uhr am Morgen des 18. August 2011 verlor Frau Chen auf dem Weg nach oben das Bewusstsein, so dass die Insassen sie sofort in eine nahe gelegene Zelle trugen. Als die Teamleiterin Wang Dan kam, schimpfte sie die Insassen aus und schickte sie fort.

Folter-Nachstellung: Sitzen auf einem kleinen Stuhl

Frau Chen wird immer noch streng bewacht. Sie wird gezwungen, jeden Morgen auf einem kleinen Stuhl zu sitzen. Sie leidet an Hämorrhoiden, die sich im Arbeitslager entwickelten, und muss große Schmerzen ertragen. Tagsüber nötigt man sie, Sklavenarbeit auszuführen. Man lässt sie nicht schlafen, wenn sie ihr tägliches Arbeitssoll nicht erfüllt hat. Das Rehabilitations-Arbeitslager für Frauen in Harbin verlängerte ihre Haftstrafe ohne triftigen Grund um drei Monate.