Frau Wang Yijin aus Shanghai erlitt Misshandlungen in der Gehirnwäscheeinrichtung Qingpu

(Minghui.de) Beamte des „Büros 610“ der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) haben in ganz China unzählige Gehirnwäscheeinrichtungen aufgebaut, um Falun Dafa-Praktizierende zu verfolgen. Frau Wang Yijin aus dem Verwaltungsbezirk Chongming in Shanghai wurde 87 Tage psychischer Folter in der Qingpu Gehirnwäscheeinrichtung ausgesetzt, die typisch für viele Gehirnwäscheeinrichtungen in China ist.

Frau Wang wurde 1996 wegen Gewalt in der Ehe geschieden. Dadurch wurde sie zur allein erziehenden Mutter. und zog ihr Kind allein auf. Sie mietete sich eine Wohnung in Shanghai und arbeitete als Babysitterin, Kellnerin und Verkäuferin, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Frau Wang begann im Februar 1999 mit dem Praktizieren von Falun Dafa.

Verhaftet und in einer Gehirnwäscheeinrichtung inhaftiert

Nachdem die Verfolgung von Falun Dafa begann, wurde Frau Wang Yijin im Mai 2002 zu Hause verhaftet, weil ihr Ex-Mann sie bei den örtlichen Behörden angezeigt hatte. Man inhaftierte sie 37 Tage in der Untersuchungshaftanstalt in der Penglai Straße im Bezirk Huangpu.

Während der Shanghai World Expo 2010 suchten Beamte des „Büro 610“ des Landkreises Chongming und des lokalen Nachbarschaftsausschusses Frau Wang auf. Sie versuchten ihrem 85-jährigen Großvater und ihrer Tochter zu drohen. Als die Beamten mit Frau Wang am Telefon sprachen, garantierten sie, dass sie sie nur persönlich sprechen wollten und sie nicht verhaften würden. Doch als sie Frau Wang am 13. April nachmittags im Shanghai Wantiguan Stadion trafen, zwangen sie sieben Polizeibeamte in ein Fahrzeug und brachten sie in die Qingpu Schule zur Durchsetzung der Gesetze in Shanghai, die eigentlich eine Gehirnwäscheeinrichtung war.

Foltermethoden in der Gehirnwäscheeinrichtung

Die Qingpu Gehirnwäscheeinrichtung ist ein vierstöckiges Gebäude in der 7936 Waiqingsong Straße am Fuße des Sheshan Hügels im Bezirk Qingpu in Shanghai. Der Ort wird schwer bewacht und man muss durch vier verschiedene Tore gehen, um hineinzukommen. Das Gebäude ist mit zahlreichen Überwachungskameras ausgestattet und an allen Türen und Fensters sind Metallstangen befestigt. Die Flurwände sind mit Propagandabildern beklebt, auf denen Falun Dafa diffamiert wird. In der ersten Etage mit Blick auf das Eingangstor befindet sich das Hauptbüro. Es gibt viele Klassenzimmer, in denen Falun Dafa-Praktizierende einer Gehirnwäsche unterzogen werden. Auf der zweiten Etage und höher befinden sich die Zellen, in denen Praktizierende inhaftiert sind. Jede Zelle ist etwa 2 qm groß und mit drei Betten, einem Fernseher, einem DVD-Player für das Abspielen von Videos zur Verleumdung von Falun Dafa und einer Bank ausgestattet. An den Wänden hängen sechs Verordnungen und Regelungen für den Tagesablauf. Jeweils zwei Aushilfsbeamte der Regierung (die gemietet und speziell für die Gehirnwäscheeinrichtung trainiert wurden) wurden jeder Zelle zugewiesen. Sie sind verpflichtet, die Praktizierenden zu überwachen und ihnen bei den täglichen Aktivitäten rund um die Uhr zu folgen, auch wenn sie zur Toilette gehen. Diese Aushilfsbeamten dürfen die Zellen nicht verlassen. Während der Gehirnwäschesitzungen darf niemand seinen Platz verlassen.

Normalerweise werden die Dutzend Falun Gong-Praktizierenden, die sie dort gefangen halten, gezwungen, an jeder Gehirnwäschemaßnahme teilzunehmen. Praktizierende dürfen nicht miteinander sprechen. Um 06:30 Uhr morgens muss jeder aufstehen und an der Morgen- Gymnastik teilnehmen. Nach einem langen Tag der Gehirnwäsche geht jeder um 22:00 Uhr ins Bett. Während des Tages werden die Praktizierenden gezwungen, Falun Dafa verleumdende Videos anzusehen. Um Frau Wang Yijin „umzuerziehen“, verwendeten die Beamten verschiedene Taktiken, die ihnen gerade so einfielen. Sie drohten damit, ihre Mutter zu verhaften, wenn sie nicht die Erklärungen schreiben würde, die man von ihr forderte. Frau Wang weigerte sich, ihren Forderungen nachzugeben.

Am 1. Mai teilten sie Frau Wang mit, dass sie nicht nach Hause entlassen wird. Shen Chao, der Direktor des „Büro 610“ des Landkreises Chongming sagte: „Es ist zum Schutz ihrer eigenen Sicherheit während der Zeit der Weltausstellung.“

Während der 87 Tage Folter in der Gehirnwäscheeinrichtung erlitt Frau Wang einmal einen Herzinfarkt. Man lieferte sie daraufhin in das Zentrale Krankenhaus Qingpu zur Notfallbehandlung ein. Da sie die Gehirnwäscheeinrichtung verließ, sagten ihr die Beamten, dass sie ein so genanntes Abschlusszeugnis der Schule des Gesetzesvollzugs unterschreiben müsse. Ein Beamter mit dem Nachnamen Liu sagte ihr: „Unterschreiben. Wir werden dich nicht eher gehen lassen, bis du unterschrieben hast.“ Aber Frau Wang weigerte sich. Dann wollten die Beamten sie dazu zwingen, einen Eid vor der Fahne der KPCh aufzusagen, aber auch hier weigerte sie sich, das zu tun.

Später zwangen die Beamten Frau Wang, eine Garantie zu schreiben, dass sie ihr Mobiltelefon Tag und Nacht eingeschaltet lässt, so dass sie sie jeder Zeit erreichen konnten.

Frau Wang verlor aufgrund der Verfolgung ihre Arbeitsplätze und sie kann es sich nicht leisten, ihre Miete zu bezahlen. So musste sie bei ihrer Mutter einziehen. Mitarbeiter des „Büro 610“ im Landkreis Chongming und des lokalen Nachbarschaftskomitees kommen weiterhin zu ihrem neuen Wohnsitz und drangsalieren sie.