Die Verfolgung abzulehnen, ist nicht so schwierig

(Minghui.de) Grüße an den Meister! Grüße an die Mitpraktizierenden!

Kürzlich konnte ich durch das Fa-Lernen in meinem Verständnis einige Durchbrüche erzielen, besonders in Bezug darauf, die Verfolgung und Einmischung durch die alten Mächte abzulehnen. Heute möchte ich dieses Verständnis gerne mit den Mitpraktizierenden teilen.

1. Die Verfolgung abzulehnen, ist nicht so schwierig

Die brutale Verfolgung von Dafa-Praktizierenden findet seit 1999 immer noch statt. Obwohl uns der Meister aufgefordert hat, alle Arrangements der alten Mächte abzulehnen, dachte ich tief in meinem Inneren, dass es nicht so einfach sei, die Verfolgung und Einmischung des Bösen abzulehnen. Ich meinte, dass nur diejenigen, die sich sehr gut kultivieren würden, dazu fähig seien. Kürzlich gelangte ich jedoch zu einem tieferen Verständnis auf der Grundlage des Fa und erkannte, dass die obigen Gedanken nur meine Ausreden waren und es tatsächlich nicht schwierig ist, die Störung und Verfolgung abzulehnen.

Ich war überrascht, als ich erkannte, dass es der Dafa-Jünger ist, der darüber befinden kann, ob er verfolgt oder gestört wird. Vor ewigen Zeiten arrangierten die alten Mächte alles für die heutige Fa-Berichtigung, auch die Details über die Gedanken und das Verhalten der Praktizierenden. Der Meister sagte:

Selbst jede einzige Bewegung und Handlung, jedes Wort, jede Tat, sogar eine Frage, die du überlegst, ist nicht so simpel. Später werdet ihr sehen, daß alles bis ins Detail geplant ist. Es wurde nicht von mir arrangiert, sondern von solchen alten Mächten. (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Florida in den USA, 29.12.2001)

Ich erkannte, dass die Anschauungen und das Gedankenkarma, die in Praktizierenden heutzutage existieren, aufgrund der Arrangements der alten Mächte gebildet wurden. Da sie Gottheiten des alten Kosmos sind, entstammen all ihre Arrangements der ihnen innewohnenden Natur, dem „Egoismus“. Daher ist das grundlegende Merkmal der Anschauungen und des Gedankenkarmas der heutigen Praktizierenden, ihre eigenen Interessen schützen zu wollen, was dann auch zu einer Ausrede für die alten Mächte wird, um die Praktizierenden zu verfolgen. Diese Anschauungen und dieses Gedankenkarma sind die wirkliche Verfolgung der Dafa-Praktizierenden. Solange wir weder Anschauungen, Gedankenkarma noch Eigensinne in unseren Herzen akzeptieren, kann auch die Verfolgung nicht existieren. Die alten Mächte werden alleine gelassen und warten darauf, aufgelöst zu werden. Wenn sie es wagen zurückzuschlagen, dann werden sie und ihre nach den Prinzipien des alten Universums erfolgten Arrangements vom Meister und den aufrichtigen Gottheiten im Universum eliminiert. Wie wir die verschiedenen Gedanken in unseren Herzen behandeln sollten, hängt daher von unserer eigenen Entscheidung ab. Wenn ein schlechter Gedanke in uns auftaucht, können wir von ihm nicht beeinflusst werden und sollten uns weigern, ihm nachzugehen. Auf diese Art erkennen wir ihn nicht an und lehnen die Verfolgung durch die alten Mächte ab. Somit wird der Versuch der alten Mächte, uns zu verfolgen, aufgelöst. Wenn wir dagegen dem schlechten Gedanken zustimmen oder ihn annehmen, dann setzt die Verfolgung ein. Das gleiche Prinzip trifft auch auf Störungen zu. Es folgen zwei Beispiele.

Ein Mitpraktizierender geht hinaus, um Informationsmaterial über die Verfolgung von Falun Gong zu verteilen. Die alten Mächte stören ihn und lassen ihn denken, dass er bei der Polizei angezeigt oder verhaftet wird. Wenn dem Praktizierenden starke aufrichtige Gedanken fehlen, dann werden es die alten Mächte so einrichten, dass er angezeigt und verhaftet wird. Wenn er den schlechten Gedanken sofort beim Auftauchen in seinem Herzen auflöst, dann weigert er sich, dem schlechten Gedanken zu folgen und die alten Mächte haben keinerlei Ausreden zur Verfolgung.

Einige Praktizierende sind in Zwangsarbeitslagern eingesperrt. Wenn unaufrichtige Gedanken wie Angst vor Folterung oder andere solche Gedanken kommen und man ruhig bleiben und die schlechten Gedanken verneinen kann, wird eine solche Verfolgung natürlich nicht auftreten. Tatsächlich akzeptierten viele Praktizierende den ersten schlechten Gedanken und dachten dann erst darüber nach, wie sie mit so einer Lage umgehen sollten. Dies bestätigt dann die Arrangements der alten Mächte. Dann versuchen sie, der Angelegenheit innerhalb der Arrangements der alten Mächte entgegenzuwirken. Dies entspricht jedoch nicht der in vielen Fa-Erklärungen vorgetragenen Anforderung des Meisters, alle Arrangements der alten Mächte vollständig abzulehnen. Solang wir die Arrangements der alten Mächte vollständig ablehnen, wird weder eine Verfolgung noch eine Störung auftauchen. Obwohl viele Mitpraktizierende von ihren Erfahrungen in Bezug auf die Ablehnung der Arrangements der alten Mächte berichteten, sind sich viele von ihnen noch nicht klar darüber, wie es gemacht wird. Es reicht nicht aus, nur darüber zu reden. Wir müssen in Bezug auf die Gedanken und Taten der alten Mächte handeln.

Da wir wissen, wie wichtig das ist, müssen wir lernen, dieses Problem zu lösen. Wir müssen uns darauf konzentrieren zu unterscheiden, welcher Gedanke aus dem Arrangement der alten Mächte stammt und welcher Gedanke unserem wahren Selbst entspricht. Genau darüber möchte ich als zweites sprechen.

2. Die Kultivierung verstehen

Durch das Fa-Lernen habe ich ein besseres Verständnis dafür bekommen, was Kultivierung eigentlich bedeutet. Ich verstehe, dass die Kultivierung ein Prozess ist, in dem das aufgegeben wird, was nicht ich selbst bin, und mein wahres Ich kultiviert wird. Die nach der Geburt angenommenen Anschauungen und das Gedankenkarma haben sich ständig ausgebildet und ersetzten schrittweise unser Hauptbewusstsein, um unser Denken zu kontrollieren. Die Gedanken einiger Menschen werden vollständig von ihren nach der Geburt gebildeten Anschauungen und ihrem Karma kontrolliert. Ihr Hauptbewusstsein gibt die Kontrolle auf und überlässt anderen Gedanken die Führung über das Gehirn und den Körper, so wie der Meister es in Bezug auf Menschen sagt, die geistig nicht in Ordnung sind.

Der Meister sagte 1996 in seiner Fa-Erklärung in Houston:

Du weißt schon, dass diese wirren Gedanken nicht gut sind, dann verdränge sie so gut es geht. Ich sage euch, wenn ein Mensch auf der Welt lebt, dann ist es normalerweise nicht er, der denkt, er lebt nicht selbst. Schau dir doch einmal die heutigen Menschen an, es ist egal, in welchem Land sie leben, kein Tag geht ohne Hast vorbei, wie leben sie? Ich sage euch, bei manchen Menschen ist es so, dass sie zur Hälfte nicht sich selbst leben, bei manchen ist es sogar so, dass sie überhaupt nicht mehr sich selbst leben.
Besonders gilt dies für die modernen Menschen, wissen sie, wie sie leben? Menschen bekommen in ihrem Leben von der Kindheit bis zum Erwachsenen viele so genannte Erfahrungen, und diese so genannten Erfahrungen bilden dann die menschlichen Gedanken und Anschauungen. Menschen meinen, wenn ich Probleme so und so erledige, dann können sie gut erledigt werden, dann werden so mit der Zeit starre Anschauungen gebildet, später bist du bei vielen Sachen der Meinung, dass sie sehr gut erledigt wurden, doch du selbst bist schon verschwunden, du selbst bist schon schlafen gegangen. Der Teil von dir, der in der Gesellschaft der gewöhnlichen Menschen lebt, also dein fleischlicher Körper wird von den Anschauungen gesteuert, die im Laufe des Lebens entstanden sind, sie agieren hin und her, du bist den ganzen Tag verwirrt und lebst einfach so dahin. Außerdem sind alle diese Anschauungen zu deinem Selbstschutz entstanden. Wenn dir nicht geschadet wird, dann kannst du auch kein Karma zurückzahlen, du wirst Vorteile bekommen, die du eigentlich nicht hättest bekommen sollen, du wirst anderen schaden und du wirst damit ununterbrochen Karma erzeugen. Dieses Karma ist aber auch lebendig, dann kommen noch die im Laufe des Lebens gebildeten Anschauungen und das Karma zusammen und sie bilden im Gehirn eines Menschen Gedankenkarma, dieses musst du dann im Verlauf deiner Kultivierung beseitigen. Denn bei der Kultivierung eines Menschen darf man nicht es kultivieren, wenn man es kultivieren würde, und nicht du dich, dann würdest du auch nicht mitmachen, auch ich würde natürlich nicht mitmachen. (Li Hongzhi, Fa-Erklärung während der Fa-Konferenz in Houston 1996, 12.10.1996)

Ich erkannte, dass es bei unserer Kultivierung darum geht, dass unser Hauptbewusstsein die Kontrolle über unser Gehirn und unseren Körper übernimmt. Das ist unter „Rückkehr zum wahren Selbst“ und „zu unserer wahren Natur“ zu verstehen. Durch die Kultivierung verändern sich unsere von Eigeninteresse und Egoismus geprägten Eigenschaften zu Eigenschaften der „Selbstlosigkeit und Nächstenliebe“, zu der Natur des neuen Universums.

Der Meister ermutigte uns auch: „Für dich als Dafa-Schüler ist alles von dir vom Dafa gebildet und ist am aufrichtigsten;“ (Li Hongzhi, Dafa ist unzerstörbar, 23.06.2001, in: Essentielles für weitere Fortschritte II).

Da unser gut kultivierter Teil vollständig vom Dafa gebildet ist, das selbstlos ist und keine schlechten Gedanken und keine Gedanken im Hinblick auf Ruhm, persönlichen Gewinn, Qing oder andere Eigensinne hat, ist alles in unserem Denken, das nicht mit Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht übereinstimmt, etwas, was nicht unsere „wahre Natur“ ist und von den alten Mächten arrangiert wurde. Auf diese Weise können wir die Arrangements der alten Mächte erkennen und uns ihnen widersetzen. Dadurch können wir die Verfolgung durch die alten Mächte beenden.

Hier bitte ich um die Aufmerksamkeit der Mitpraktizierenden! Wir dürfen diese Eigensinne oder andere schlechte Dinge nicht mehr als Teile von uns selbst betrachten. Wenn wir das nämlich machen, dann bestätigen wir die Arrangements der alten Mächte. Daher werden die aufrichtigen Gedanken, die wir zur Auflösung von ihnen aussenden, nicht so machtvoll sein, weil wir sie als Teil von uns betrachtet und hereingebracht haben.

Die obigen Ausführungen entsprechen meinem geringen Erkenntnisstand. Ich bitte um Hinweise, falls etwas falsch ist.