Ausgewählter Beitrag: Übernatürliche Fluchtmöglichkeiten

(Minghui.de) Ich bin ein Dafa-Praktizierender mit einer Behinderung. Nach 14 Jahren der Kultivierung verstehe ich, dass alle Leiden verschwinden, wenn ich wie ein Kultivierender und genau nach dem Fa handele. Auf diese Weise wird sich die Kraft des Dafa manifestieren.

Flucht aus einer Gehirnwäscheeinrichtung

Im Juli 2001 ging ich zu einer Materialproduktionsstätte. Ein Geheimpolizist wartete dort und verschleppte mich in eine Haftanstalt innerhalb der Stadt. Ich folgte den Anordnungen nicht, wie ein Krimineller Gefängniskleidung anzuziehen. Aus Protest gegen diese Verfolgung begann ich einen Hungerstreik. Sie versuchten es bei mir mit Zwangsernährung, wodurch ich krank wurde. Der Anstaltsarzt sagte, ich würde einen Herzinfarkt erleiden. Dies erfolgte nach jeder Zwangsernährung. Sie beschlossen, für meinen möglichen Tod nicht verantwortlich sein zu müssen und nahmen mich mit in das örtliche „Büro 610“.

Beamte des „Büro 610” ketteten mich mit Handschellen im Innern der Gehirnwäscheeinrichtung an ein Fenster. Zwei Polizisten und andere wechselten sich Tag und Nacht ab, um mich zu beobachten. Am nächsten Abend beschloss ich zu gehen und sendete aufrichtige Gedanken aus, um sie zum Schlafen zu bringen. Sie pokerten und es war kurz vor Tagesanbruch. Drei Beamte schliefen ein, aber einer von ihnen saß am Türeingang, beobachtete und kontrollierte mich. Negative Gedanken kamen mir in den Kopf: „Jetzt ist es zu spät, besser auf einen anderen Tag warten etc.“ Ich bat den Lehrer, mich zu unterstützen, und hielt an der Idee fest, heute noch hier herauszukommen! In meinem Kopf sagte ich dem Beamten, er müsse schlafen gehen.

Endlich schliefen alle Polizisten ein. Dann machte ein Traktorfahrer sehr laute Geräusche, die sie fast geweckt hätten. Ich behielt meine Gelassenheit bei und fuhr fort, die Beamten mit aufrichtigen Gedanken am Schlafen zu halten, und sie schliefen. Die Handschellen fielen von meinen Händen und ich verließ den Raum. Das Gebäude war groß und die Eingangstür weit entfernt. Ich drehte mich um und beschloss, der beste Weg hinaus sei durch ein offenes Fenster in einem anderen Raum mit einer Hintertür draußen vor dem Fenster. Ich sprang aus dem Fenster und fühlte für weniger als eine Minute meinen Körper in einen anderen Raum fliegen. Dann hörte ich den Polizisten mit erschrocken klingender Stimme sagen: „Der Kerl ist abgehauen. Vor einer Minute war er noch hier!“

Ich stand auf, reinigte mich und trank einen Schluck Wasser. Ich nahm meinen Rucksack und legte ihn durchs offene Fenster. Nach mehreren Versuchen kletterte ich nach außen, war aber nicht erfolgreich. Es war, weil ich ängstliche Gedanken hatte. Viele Autos fuhren draußen an der Mauer vorbei. Natürlich wollte ich, dass die Fahrer mich nicht sahen, aber ich war nicht furchtsam. Es schien, als ob das unangenehme Gefühl aus einer anderen Dimension kommen würde. Ich sandte aufrichtige Gedanken aus, um die Störungen zu beseitigen, und versuchte, durch eine Öffnung neben der Eingangstür hinauszukommen. Wieder war ich nicht erfolgreich. Nach einer kurzen Unterbrechung dachte ich, es wäre nicht schlecht, wenn es regnen würde. Plötzlich bildeten sich Wolken und etwa 20 Minuten lang regnete es. Das unbehagliche Gefühl war weg. Ich versuchte noch einmal, durch die Öffnung neben der Eingangstür zu schlüpfen. Diesmal war es kein Problem. Ein Taxi fuhr heran, ich stieg ein und ließ die Gehirnwäscheeinrichtung hinter mir.

Später erfuhr ich, warum ich zuerst nicht imstande gewesen war, durch die Öffnung zu kommen, weil vor der Eingangstür Arbeitskräfte der Regierung standen, die nach mir Ausschau hielten. Der Regen hielt sie davon ab, weiter zu warten. Das gab mir die Möglichkeit, die Gehirnwäscheeinrichtung sicher zu verlassen. Der Lehrer beschützte mich.

Der Lehrer sagte:

"Wenn aufrichtiger Gedanke der Jünger ausreicht
Der Meister hat die Kraft, zum Himmel zurückzuführen"
(Li Hongzhi, Gnade von Meister und Jünger, 01.02.2004, in: Hong Yin II)

Flucht aus einem Krankenhaus

Im August 2001 war unsere Materialproduktionsstätte von Polizisten umgeben. Ich sprang aus dem zweiten Stock auf den Balkon im ersten Stock, wurde aber von der Polizei verhaftet und verfolgt.

Ich erlitt einen schweren Beckenbruch und mein Kopf schmerzte aufgrund meines Sprungs. Schließlich brachten sie mich in ein Krankenhaus. Die Polizisten erlaubten mir nicht, geröntgt zu werden, aber ich hörte den Arzt sagen: „Seine Verletzung ist sehr ernst. Warum haben Sie so lange gewartet, bis Sie ihn ins Krankenhaus brachten?“ Niemand antwortete und nichts wurde getan, um mir zu helfen. Sie hörten nicht auf, mich zu foltern. Sie warfen mich aus dem Auto, schlugen mir ins Gesicht und traten gegen mein Becken. Aus Protest begann ich einen Hungerstreik. Die Polizei wickelte mich in eine zerrissene Bettdecke und fuhr mich absichtlich auf unebenen Straßen zum Krankenhaus und versuchte, mich zwangzuernähren. Die raue Fahrt war schmerzhaft und ich konnte nicht aufhören zu jammern, als ich versuchte, ihnen die Fakten über Falun Dafa zu erklären.

Ich legte mich auf ein Holzbett ohne Bettzeug. Meine Hände waren gefesselt und ich verlor oft das Bewusstsein. In diesen harten Zeiten dachte ich darüber nach, dass der Lehrer gekommen war, um uns zu erretten; an meine Pflicht, dem Lehrer zu helfen; an den Fehler, den ich gemacht und der zu dieser aktuellen Situation geführt hatte und an den Verlust, den ich Dafa durch meinen Fehler zugefügt hatte. Nachdem mir das bewusst war, rezitierte ich das Fa und sendete aufrichtige Gedanken aus, um meine Schmerzen zu reduzieren. Ich schaute nach innen und wusste, es war mein Mangel an aufrichtigen Gedanken, der diesen momentanen schmerzvollen Zustand verursacht hatte. Wenn ich Schmerzen spürte, dachte ich weder oft an den Lehrer noch dass ich sie ertragen sollte, sondern nur an das Böse.

Am elften Tag hörte ich mehrmals eine Stimme sagen: „Du kannst hier hinausgehen.“ Ich wusste, dass der Lehrer mich ermutigen und meine aufrichtigen Gedanken stärken wollte. Ich versuchte, meine Beine und meinen Körper zu bewegen. Es gelang mir. Die Tür war verschlossen und davor war ein Wärter. Meine einzige Wahl war, durch das Fenster zu gehen. Die Eisenstäbe an dem Fenster standen etwa 10 cm auseinander, aber es war mir möglich, mich durch die Öffnung zu quetschen, denn die Stäbe schienen flexibel zu sein. Es war Nacht und ich konnte nicht sehen, auf welchem Weg ich ging. Bei Tagesanbruch kroch ich in ein Maisfeld. Ich wusste, dass um sieben Uhr morgens viele Menschen zur Arbeit gingen. Ich wollte ein Taxi rufen, aber keins kam vorbei. Ein Mädchen auf einem Fahrrad hielt an und wollte mich mitnehmen, aber ich befürchtete, aufgrund meiner Kleidung bösen Menschen aufzufallen, und lehnte ab. Später wurde mir klar, dass ich die Situation auf der Grundlage von menschlichen Anschauungen beurteilt und die Arrangements des Lehrers missachtet hatte. Ich blieb für den Rest des Morgens im Kornfeld sitzen. Ich vergaß, aufrichtige Gedanken auszusenden, um die bösen Geister um mich herum zu beseitigen. Weil ich Hunger bekam, ging ich aus dem Feld hinaus. Ich sah einen Regierungsarbeiter Verkehrszeichen kontrollieren und bat ihn, ein Taxi zu rufen. Er erkannte mich als einen Flüchtling und ich wurde zurück in die Haftanstalt geschickt.

Sie beobachteten mich nun viel sorgfältiger. Sie legten beide Handschellen und Fesseln auf mich und ketteten meine Hände und Füße zusammen, so dass ich mich die ganze Zeit bücken musste. Ohne Hilfe konnte ich nicht die Toilette aufsuchen. Ich war im Hungerstreik und sie befahlen Strafgefangenen, meine Arme, Beine und Haare festzuhalten, damit sie mich zwangsernähren konnten. Sie öffneten meinen Mund sehr weit und ich war voller Blut und Nahrung. Außerdem zog ich mir die Krätze zu. Ich fragte mich ständig, was mit meinem Denken los sei. Ich verstand, dass meine grundsätzliche Sicht falsch und ich auf die verschiedenen Arten der Verfolgung konzentriert war, anstatt das Fa zu bestätigen und Lebewesen zu erretten.

Kurz nachdem meine Gedanken aufrichtig worden waren, änderten sich die Dinge am nächsten Tag. Beamte des Haftzentrums brachten mich zurück in das „Büro 610“. Der Direktor des „Büro 610“ sagte: „Wenn du mir Ärger machst, wird dein Leben auch hart sein.“ Sie fesselten meine Hände, je eine auf einer Bettseite, und benutzten kleinere Fesseln, um damit die großen an den Beinen am Bett zu befestigen. Sie stellten drei Mitarbeiter ab, um mich zu bewachen. Alle Türen des Krankenhauses waren nach Einbruch der Dunkelheit versperrt.

Als ich im Krankenhaus unrechtmäßig eingesperrt war, wollten die bösen Menschen nicht, dass andere erfuhren, welch furchtbaren Dinge sie trieben. Sie deckten die Glastür mit Zeitung ab und meine Fußfesseln mit Decken und zwangsernährten mich andauernd.

Ich wusste, dass ich nicht bleiben sollte, ich sollte hinausgehen, um Lebewesen zu erretten. Eines Tages dachte ich: „Die Gedanken eines Dafa-Jüngers haben Macht.“ Ich zeigte auf die Fesseln und sagte „offen“, aber nichts geschah. Während der Zwangsernährung fühlte ich, dass die Fesseln sich lockerten. Das gab mir viel Selbstvertrauen. Ich erkannte, mein Glaube an das Fa war nicht auf dem erforderlichen Niveau. Ich fuhr fort, den Lehrer um Führung zu bitten und sendete aufrichtige Gedanken aus. Nachdem ich versucht hatte, meine Handschellen zu lösen, wurden sie noch fester. Ich war verwirrt, aber ich dachte: „Es fehlt etwas in meinem Plan. Ich muss darauf warten.“ Eines Tages öffnete ein Beamter einen Schrank und ich sah einen Aufsteckschlüssel, um die Fesseln zu öffnen. Ich ging zur Toilette und nahm eine Möglichkeit wahr, an das Werkzeug zu kommen. Ich legte es unter mein Kopfkissen.

Mehr als zehn Tage später - es war Mitternacht und die beiden Beamten in meinem Raum schliefen - beschloss ich, dass der Zeitpunkt zu gehen gekommen war. Ich bat den Meister um Führung und sendete aufrichtige Gedanken aus. Meine Handschellen fielen ab und ich entfernte die Fesseln mit diesem Schlüssel. Ich öffnete die Tür, das Fenster war mit einer Blende bedeckt. Ich wollte die Blende zur Seite schieben, aber sie war fest. Ich sagte mir selbst, dass ich auf jeden Fall gehen würde. Dieser Gedanke öffnete die Blende. Ich nahm meine persönlichen Sachen und ging quer durch die Praktizierenden.

Wenn ich auf die Tage zurückblicke, als ich eingesperrt war, erinnere ich mich, wie stark mein Becken und mein Kopf schmerzten. Als ich verletzt war, bot sich niemand an, mir zu helfen. Stattdessen konzentrierten sie sich darauf, mich noch mehr zu foltern. Ein Sanitäter sagte, es würde mindestens 100 Tage dauern, bis meine Verletzungen geheilt seien und es sei mir nicht erlaubt, mich zu bewegen. Ich bekam keine Nahrung und wurde während zwei Monaten ständig gefoltert. Es waren Dafa und der Lehrer, die mir erlaubten, all diese Leiden zu überwinden.

Ich verstehe, dass der Lehrer bei uns ist, egal, wie schlecht die Drangsale auch sein mögen. Wenn wir eine Trübsal überwinden wollen, müssen wir unsere menschlichen Anschauungen entfernen und unsere aufrichtigen Gedanken stärken, dann wird sich von selbst eine Gelegenheit dazu bieten. Immer, wenn ich darüber nachdenke, wie schwierig es für den Lehrer ist, das Fa zu berichtigen, wenn ich an die Selbstlosigkeit des Lehrers denke und warum ich auf dieser Erde bin, dann wächst meine Zuversicht. Um zu vermeiden, von den schlechten Dingen, die ich sah, getäuscht zu werden, hielt ich immer die Idee aufrecht, jegliche Trübsale zu überwinden. Ein Kultivierender darf nicht den menschlichen Anschauungen folgen, weil sie das Gegenteil der Wahrheit sind. Wir müssen vollkommen verstehen, diesen Punkt zu meiden, der uns in die Irre führt.

 

Ausgewählt aus dem Aufruf zur Einreichung von Beiträgen zum Thema „Göttliche Erscheinungen in der Menschenwelt“ an die Minghui-Webseite.