Lasst durch Anschauungen keine Trennungen untereinander aufkommen

(Minghui.de) Im Kontakt mit anderen fragte ich mich oft, warum sie plötzlich nichts mehr mit mir gemeinsam tun wollten. Erst nachdem ich mich zu kultivieren begonnen hatte, verstand ich, dass es deshalb war, weil ich von mir selbst zu überzeugt war und die Meinung anderer nicht berücksichtigte.

Ich hatte sehr wenig Kontakt mit anderen Praktizierenden und wenig Möglichkeiten, Erfahrungen auszutauschen. Der Meister arrangierte barmherzig, dass einige fleißige Dafa-Praktizierende mit mir zusammenarbeiteten. Erst später begriff ich den Grund. Die Zusammenarbeit mit den Mitpraktizierenden war immer sehr angenehm. Sie waren sehr freundlich und entgegenkommend und verstanden das Fa klar. Ich lernte sehr viel von ihnen, auch weil sie sehr viele Fähigkeiten hatten. Nur wenn ich nicht klar im Fa war, entstanden bei der Zusammenarbeit Schwierigkeiten.

Wenn ich von Anschauungen, über die ich mir zu dem Zeitpunkt nicht bewusst war, behindert wurde, lief die Zusammenarbeit mit den Mitpraktizierenden nicht glatt. Obwohl ich mein Bestes versuchte, die Dinge klar zu erklären, schienen sie verwirrt und verstanden nicht, was ich zu sagen versuchte. In diesen Zeiten wollte ich das Fa-Lernen intensivieren. Ich sagte mir, dass ich anderen Praktizierenden vertrauen müsse und keinen Gedanken haben sollte, die nicht auf dem Fa beruhten. Ich wollte nicht zulassen, dass das Böse meine Lücken ausnutzte, und wollte die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit Mitpraktizierenden schätzen. Wenn ich die Anschauungen losließ, an den Meister glaubte und das Fa mit voller Aufmerksamkeit lernte, wurden die Anschauungen in der Regel beseitigt und ich gewann meinen klaren Kopf zurück.

Später kommunizierte ich mit der gut kultivierten Seite von mir und bat um Hilfe. Manchmal bemerkte ich, ein Artikel wurde bereits „geschrieben“ und ich brauchte nur einzutippen. Es war erstaunlich.

Wenn ich in Eile etwas schrieb, blieb ich stecken. Vor allem, wenn ich mit meiner eigenen Anschauung schrieb, wurde es noch schlimmer, da es nicht auf Grundlage des Fa war. Als ich es später begriff, bedauerte ich, dass ich es für die Mitpraktizierenden schwieriger gemacht hatte. Aber ich machte oft die gleichen Fehler. Durch das Fa-Lernen erkannte ich, dass ich beim Schreiben ein reines Herz und einen klaren Verstand haben und keine Anschauungen hegen sollte. Auch wenn ich nicht immer so sein würde, wollte ich mich gut kultivieren und mehr Rücksicht auf andere nehmen. Als sich meine Xinxing erhöhte, lehrte mich der Meister in meinen Träumen, wie man Artikel schreibt, und gewährte mir Weisheit. Als ich erwachte, konnte ich den Artikel am Stück zu Ende schreiben. Wenn ich den Artikel abermals durchlas, überkam mich tief im Inneren ein warmes Gefühl mit einer tiefen Dankbarkeit gegenüber dem Meister. Ich sagte mir, dass ich fleißiger sein musste.

Ich habe erkannt, wenn ich mit Mitpraktizierenden arbeite, muss ich das Fa als meinen Lehrer betrachten, das Fa als Maßstab für alles nehmen und rücksichtsvoller sein. Wenn ich Konflikten begegne, muss ich mich zuerst kultivieren und nach innen schauen. Wenn ich mich korrigierte, öffnete sich zumeist der Weg wieder, die Zusammenarbeit und Koordinierung liefen wieder reibungslos und wir konnten alles erreichen.