Italien: Veranstaltung und Pressekonferenz in Rom

(Minghui.de) Am 01. Juni 2011 hielt die Regierung des Zwölften Bezirks in Rom zusammen mit Falun Gong-Praktizierenden eine Veranstaltung in der Konferenzhalle der Bezirksregierung ab. Herr Pietrangelo Massaro, der Vorsitzende des Komitees für Sport und Kultur, war als Repräsentant der Bezirksregierung anwesend. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong“.

Falun Gong-Praktizierende und Herr Pietrangelo Massaro bei einem Gruppenfoto zu Beginn der Veranstaltung

Ein Falun Gong Sprecher sagte: „Falun Dafa, auch bekannt als Falun Gong, ist ein Kultivierungsweg nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht und wurde im Mai 1992 von Herrn Li Hongzhi in der Öffentlichkeit vorgestellt. Wegen der signifikanten Wirkungen bei Heilung und Fitness verbreitete er sich in ganz China. Nach einer offiziellen Erhebung im Jahre 1998 betrug die Anzahl der Praktizierenden 70-100 Millionen.“ Doch der damalige Führer der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) Jiang Zemin, initiierte im Juli 1999 die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden."

Nach der Einleitung führten die Praktizierenden die Falun Gong Übungen vor. Diese friedlichen Übungen und die melodische Musik zogen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Einige Zuschauer fragten, wann und wo man die Übungen lernen könne, und manche kauften sich Dafa Bücher.

Herr Shujiang Li, der persönlich unter der Verfolgung gelitten hatte, berichtete, wie er in China gesetzwidrig verhaftet und gefoltert wurde. Er sagte: „Ich habe durch das Praktizieren von Falun Gong sowohl körperlich als auch geistig profitiert. Doch nur wegen meines Glaubens an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht bin ich zwischen 2000 und 2002, zweimal für insgesamt 22 Monate, eingesperrt gewesen. Ende Juni 2000 drangen fünf Polizisten rechtswidrig in mein Haus ein und wiesen mich in das Nanshan Gefängnis in Shenzhen ein. Ich wurde über zwei Monate eingesperrt und jeden Tag gezwungen, mehr als zwölf Stunden Sklavenarbeit zu verrichten.“

„Während der Weihnachtszeit 2000 ging ich auf den Tiananmenplatz, um für Gerechtigkeit für Falun Gong einzutreten, und erzählte den Menschen, dass Falun Dafa gut ist. Dafür wurde ich noch einmal fast zwei Jahre eingesperrt. Erst im September 2002 kam ich wieder frei. In diesen 20 Monaten litt ich unter allen Arten von Folter, ohne fundamentale Menschenrechte, ohne Würde. Als sie erkannten, dass ich meinen Glauben nicht aufgab, drohten mir die Wachen, mich in das Nordwest Gefängnis einzuweisen. Das bedeutete, dass ich dort im Grunde zum Tode verurteilt war.“

Bei der Pressekonferenz sagte Herr Massaro: "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind universelle Werte und haben nichts mit Politik zu tun. Solche Menschen und solche Werte dürfen niemals verfolgt, sondern sollten eher gefördert werden. Menschen sollten über die Situation von Falun Gong besorgt sein. Von nun an werde ich im Namen der Bezirksregierung mehr dafür tun, die Verfolgung zu stoppen und Falun Gong zu fördern, und das heute ist erst der Anfang.“