Brutale Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden im Deyang Gefängnis

(Minghui.de) Im Deyang Gefängnis in der Provinz Sichuan werden Falun Gong-Praktizierende brutal verfolgt. Die zweite Abteilung ist besonders berüchtigt wegen ihrer Unmenschlichkeit. Gefängniswächter bestechen kriminelle Insassen, die Praktizierenden brutal zu foltern, um sie dazu zu bringen, ihren Glauben an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ aufzugeben.

Deyang Gefängnis (auch bekannt als Jiuwu Fabrik der Stadt Deyang)

Brutales „Militärisches Training“

Falun Gong-Praktizierende werden bei ihrer Ankunft in der zweiten Abteilung entkleidet, durchsucht, ihre Brillen werden vor ihnen zertrümmert und ihre Lederschuhe aufgerissen. Ihre persönlichen Gegenstände wie Papier, Schreibzeug, Briefe und Bücher werden ihnen abgenommen und sie werden aufgefordert, in „militärischer Haltung“ zu stehen.

Die Wächter haben methodisch verunglimpfende Verfahrensweisen entwickelt, um Falun Gong-Praktizierende zu verfolgen. Wenn sie zum Beispiel sich einem Wächter oder Büro nähern, müssen sie sich selbst als „Insasse XX" vorstellen und die „Verbrechen“, deren sie beschuldigt werden, aufzählen. Weigern sich die Praktizierenden zu kooperieren und sagen stattdessen die Wahrheit: „Ich bin ein Falun Gong-Praktizierender, ich bin kein Verbrecher“, werden sie tagsüber zur Teilnahme an einem „Militärtraining“ gezwungen. Sobald das Training nachmittags zu Ende geht, müssen sie lange Zeit stehen, wobei ihnen nicht erlaubt ist, auf die Toilette zu gehen.

Der Insasse Qiu Congjun ist „Teamleiter des militärischen Trainings“. Er und andere Insassen beteiligen sich gegen Geld oder Belohnung aktiv an der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden. Zum Beispiel zwingt er die Praktizierenden, rund um das Sportfeld zu rennen, wenn sie einen freien Tag von der Zwangsarbeit haben. Eine volle Runde hat eine Länge von 300 m. Das Rennen beginnt nach dem Mittagessen. Die Praktizierenden werden gezwungen, ohne anzuhalten, bis zum Abendessen zu laufen. Nach dem Abendessen müssen die Praktizierenden dann bis 23 Uhr in der Hab-acht-Stellung stehen, manche Praktizierende müssen bis 2 Uhr nachts stehen.

Misshandlung und Folter

Vom 03. Dezember 2003 bis 14. Juni 2004 mussten die Praktizierenden jeden Tag bis 23 Uhr stehen und manche bis 2 Uhr nachts. Ein Wächter beobachtete sie; es waren keinerlei Pausen erlaubt. Manchmal mussten Praktizierende ihren Reis stehend zu sich nehmen. Sie durften ihre Reisschalen nicht auswaschen und auch nicht ihr Gesicht oder die Füße waschen, die Zähne putzen, baden usw.

Die Füße vieler Praktizierender schwollen infolge des langandauernden Stehens an. Im Winter bedeckten aufgrund der extremen Kälte Frostbeulen ihre Finger und Zehen.

Folgende Praktizierenden mussten solch lange Zeiten stehen: Yang Yourun, Wei Bing, Gan Jin, Xu Tianfu, Song Ziming, Tang Gangyi und andere.

Zeng Guifu, der Direktor der Zweiten Abteilung und die Wächter Cui Weigang und Ma Chengde boten dem kriminellen Insassen Lan Wei, der Leiter der strikt kontrollierten Gruppe war, Qiu Congjun und anderen Leistungsanreize an, um Praktizierende zu verfolgen.

Während des Winters im Jahre 2003 starteten die Wächter eine neue Verfolgungsrunde gegen jene, die ihren Glauben an Falun Dafa nicht aufgeben wollten. Die Praktizierenden wurden abgesondert. He Yuancao und Gong Wenyou wurden in das Guangyuan Gefängnis gebracht; Geng Dexing und Xu Bin kamen in das Wumaping Gefängnis in Leshan; Yang Yourun, Song Ziming, Wei Bing, Li Chengdong, Luo Xiaoxing, Gong Guanlei, Gan Jin, Xu Tianfu, Deng Weijian, Wu Mingshan, Yuan Xiaodong, Chen Jingxi und andere blieben.

An dieser Verfolgungsrunde waren folgende Personen beteiligt: Zeng Guifu, Direktor der Zweiten Abteilung; Ma Chengde, der stellvertretende Direktor der Zweiten Abteilung; Cui Weigang, der Leiter des Büros 610; Chen Ping; Zhang Jun; Li Runmin; Yang Shubin; Qiu Shen und andere.

Im April 2004 sprachen die Praktizierenden Song Ziming und Gan Jin miteinander. Zeng Fugui und Cui Weigang schlugen Song Ziming vor allen anderen, heftig ins Gesicht.

Im September 2005 wurden die Praktizierenden Yang Yourun, Wei Bing, Gan Jin und Luo Xiaoxing in die Dritte Abteilung verlegt. Wei Bing, Yang Yourun und Gan Jin verwehrten sich dagegen, wie reguläre Kriminelle behandelt zu werden oder sich so zu verhalten. Sie standen nicht in strammer Haltung, sondern senkten stattdessen ihre Köpfe. Mehr als zehn Wächter fesselten sie mit Handschellen und schnürten sie mit Seilen zusammen. Sie wurden geschlagen und getreten. Die Hände von Wei Bin waren mit Handschellen auf den Rücken gefesselt. Nach mehreren Tagen waren seine Hände völlig gefühllos. Ein Wächter trat Gan Jing so heftig gegen den unteren Rücken, dass er sich eine Woche lang nicht mehr aufrichten konnte.

Folternachstellung: Den Praktizierenden werden die Arme hinter dem Rücken zusammengebunden und sie werden mit Elektrostöcken geschlagen

Insassen werden angewiesen Praktizierende zu misshandeln

Im September 2006 wurden Praktizierende in verschiedene Produktionsabteilungen gebracht. Organisierte und trainierte „Assistenten“ beteiligten sich aktiv daran, sie zu misshandeln.

Diese Assistenten waren verurteilte Kriminelle, die Menschen mit Gewalt schadeten, stahlen oder gefährdeten. Sie werden von Eigennutz angetrieben und sind sehr brutal. Die meisten von ihnen sind lebenslänglich Verurteilte. Diesen kriminellen Insassen werden Belohnungen und Anreize angeboten, damit sie die Praktizierenden foltern.

Nach Erhalt des Titels „Informationsanbieter“ dienen ihre Anweisungen dazu, Praktizierende zu verfolgen.

Sie wenden Gewalt gegen Praktizierende an, um Vorteile, wie Befreiung von Zwangsarbeit oder Erhalt von Haftverkürzungen zu erhalten.

Diese „Informationsanbieter“ kontrollieren strikt die Bewegungen der Praktizierenden und prüfen sogar die privaten Familienbriefe der Praktizierenden. Sie lassen die Praktizierenden aus geingen Gründen strammstehen. Sie schlagen und beschimpfen Praktizierende, was jeder Praktizierende, der jemals in der zweiten Abteilung war, bestätigen kann.

Infolge von Schlägen hatten Li Fuquan und Feng Wei gebrochene Rippen; Wang Guohua verlor durch Schläge seine Vorderzähne; Yang Bin, Zeng Yonghao, Gong Guanlei, Liang Junhua, Gan Jin, Lin Xiaoquan, Li Zonghe, Zhang Jinbao, Zhang Wanyou, Yin Huajie, Liao Jianpu, Hu Kaiguo, Chen Jingxi, Tuo Wanxue und Liu Wangquan sind alle mehr als zehnmal verprügelt worden, erlitten viele Verletzungen. Li Zhenglin verlor durch Schläge sein Augenlicht und kann nur mühsam gehen. Lehrer Wu Shihai aus Panzhihua lag lange Zeit im Koma.

Die „Informationsanbieter“ sind: Shi Weixing, Wu Keming, Meng Zhaofu, Yang Yang, Bai Jian, Song Wencao, Li Qiang, Yang Ju, Zhou Xiaolan, Liu Lan, Xiang Pan, Liao Bo, Xiao Peng, Jia Hai, Lu Ran, Zeng Xiangjun, Jiang Dunjie, Guo Jun, Jiang Xingyang und Zhao Gangqiang.

Die Brutalität der Wächter

Im April 2007 richtete das Deyang Gefängnis in jeder Produktionsabteilung eine „Leitergruppe“ ein, um das Ziel zu erreichen, dass 100% der Falun Gong-Praktizierenden ihren Glauben aufgeben. Der Direktor der Abteilung leitet das „Hilfs- und Lehr“-Team mit zwei Wächtern und zwei Insassen an. Sie benutzen eine Gefängniszelle als Büro. Jeder Praktizierende kommt in diese Zelle und wird isoliert, so dass die Wächter die Möglichkeit haben, Praktizierende durch Folter soweit zu bringen, dass sie ihren grundlegenden Glauben aufgeben.

Um schneller zu Ergebnissen zu gelangen, verprügeln die Wächter die Praktizierenden eigenhändig. Lai Dengzhou, Luo Guanglun, Li Shunrong, Xie Hongliang und Zhang Lin prügelten Praktizierende brutal. Sie wenden nicht nur die Foltermethoden an, die in der zweiten Abteilung eingesetzt werden, sondern entwickelten neue, wie „Stehen auf einem hohen Stuhl“. Das Opfer muss auf zwei Beinen eines umgedrehten Stuhles stehen und Exkremente werden über seinen Kopf gegossen. Nachts durften Praktizierende keine Bettdecken benutzen und mussten im Sommer in der glühend heißen Sonne stehen und im Winter im eiskalten Wind. Weigerte sich ein Praktizierender immer noch, sich „umerziehen“ zu lassen, wurde er in den „strikt kontrollierten Raum“ gebracht, um die Totenbett Folter zu erleiden. Praktizierende wurden gezwungen, lange Zeitspannen zu stehen und nicht auf die Toilette gehen zu dürfen, das war eine übliche Sache.

Die Praktizierenden Zeng Yonghao, Yang Bin, Liu Wangquan, Wei Wei, Lin Xiaoquan, Luo Xiaoxing und Wang Guohua sind auf dem Totenbett gefoltert worden. Die Insassen Jiang Xingyang und Yang Jianfu wiesen Gan Jin an, die Gefängnisregeln aufzusagen. Als Gan Jin sich weigerte, musste er mit seinem Kopf ein Blatt Papier gegen eine Wand drücken, während sie ihn gleichzeitig verprügelten. Sie wiesen ihn an, eine Garantieerklärung zu schreiben. Gan Jin wurde so schlimm gefoltert, dass die Grenze seines Durchhaltevermögens erreicht war und er schrieb diese unter großem Zwang. Gleich als er sie zu Ende geschrieben hatte. strich er sie selbst wieder durch. Er wollte seinen Meister und Dafa nicht betrügen. Der Insasse Zhao Gangqiang befahl ihm, sie noch einmal zu schreiben. Als Gan Jin sie noch einmal schrieb, wurde sein Geisteszustand zutiefst verwirrt und er konnte nicht mehr länger kommunizieren. Ein Insasse sagte: „Gan Jin wurde wegen der Folter so“. Wächter belohnten die Assistenten großzügig, um sie dazu zu ermutigen, noch mehr Praktizierende „umzuerziehen“.

Folternachstellung: Totenbett

Außer den zehn berüchtigt bösartigen Wächtern, verübten folgende Insassen ebenfalls Verbrechen gegen Falun Gong-Praktizierende: Wu Tinghai, Li Jie, Qiu Shen, Li Runmin, Chen Zhao, Zhang Jun und Tang Beizheng.

2002 verfolgten Wächter und Insassen Li Jianhou, einen Manager der Nanchong Agrarmaterial Gesellschaft zu Tode. Ein Jahr danach starb ein Praktizierender, der brutal gefoltert worden war, zehn Tage, nachdem er nach Hause geschickt worden war.

Am 14. Dezember 2007 verfolgten Wächter und Insassen in der zehnten Abteilung, Herrn Xong Xiu zu Tode (ohne detaillierte Informationen).

Xie Hongliang, ein Wächter der Dritten Abteilung hat mehrere Praktizierende brutal verfolgt. Xie Hongliang, männlich, 32 Jahre alt, kommt aus dem Kreis Qianwei in Leshan, Provinz Sichuan. Seine Ausweis Nummer ist 5127259. Er hat sich seit Anfang 2006 an dieser illegalen Verfolgung beteiligt. Er brachte den Insassen Zhao Gangqiang aus dem Kreis Shantai in Mianyang, Provinz Sichan, Zhao Wei, Tao Zhiguo, Jiang Xingyang, Jiang Dunjie, Guo Jun und Baqiebuda (der Volksgruppe Yi) bei, die Praktizierenden Wei Bing, Yang Kelin, Chen Jingxi, Gan Jin, mittels Schlafentzug, langzeitigem Stehen und Verprügeln, zu foltern.

Am 04. Juli 2007 verprügelten Zhao Gangqiang und Zhao Wei auf Betreiben von Xie Hongliang, den Praktizierenden Wei Bing über eine lange Zeit hin.

Xu Tianfu, Luo Xiaoxing, Gan Jin, Yang Yourun, Gong Guanlei, Wei Bing und andere wurden oft strikt kontrolliert oder isoliert. Sie wurden über eine lange Zeit hin gefoltert, ohne angemessenen Nachtschlaf und sie wurden dadurch sehr schwach. KPCh Mitglieder würden über Falun Gong-Praktizierende lügen, sagten, dass wir uns nicht um unsere Gesundheit gekümmert und die Gefängnisregeln verletzt hätten. Dies war ein Versuch, das Ansehen von Falun Gong zu beeinträchtigen. Dann gaben die Wächter vor freundlich zu sein und uns für eine Untersuchung in die Klinik zu bringen. Die Wächter erlauben Praktizierenden nicht, ihre Familienangehörigen zu sehen und es gibt überhaupt keine Kommunikation mit deren Familien. Praktizierende müssen jede Woche einen Bericht über ihre „gedankliche Einstellung“ schreiben. Wenn sie das nicht tun, kommt ein Vertreter des berüchtigten „Büros 610“, um sie noch brutaler zu verfolgen.

Der Computeringenieur Gan Jin wurde vor seiner Einlieferung ins Gefängnis verfolgt

Herr Gan Jin ist über 40 Jahre alt und war Computeringenieur. Vor dem 20. Juli 1999 war er Leiter des Liangshan Technologieinformationszentrums. Als am 20. Juli 1999 die Verfolgung einsetzte, wurde ihm aufgetragen, sich von Falun Gong abzuwenden und dann musste er bei einem Firmenmeeting vor versammelter Mannschaft einen selbstkritischen Brief über sich vorlesen. Später wurde er aus seiner Position entfernt. Schon nach kurzer Zeit erkannte er, dass er falsch gehandelt hatte und sagte zu seiner Firma, er habe den selbstkritischen Brief gegen seinen Willen geschrieben und dass er weiterhin Falun Gong praktizieren wolle. Er sagte auch, er wolle aus der KPCh austreten, seine Firma ließ ihn jedoch nicht in die Nähe eines Computers, um das zu tun.

Im September 2000 wurde Herr Gan von Agenten des Sicherheitsbüros des Geologischen Teams von Panxi verhaftet, während er Wahrheitserklärungsmaterial verteilte. Er wurde von den Polizeibeamten Li Yuxu und Zhou Xin vom Nationalen Sicherheitsteam der Stadt Xichang in das Butuo Kreisgefängnis gebracht. Sie verprügelten ihn brutal. Sie nahmen eine Lampe, um ihn auf den Kopf zu schlagen, schmetterten seine Hände gegen die Fensterstäbe und traten ihn. Der Kopf von Herr Gan blutete und die Knochen seiner Hände waren ausgerenkt. Mehrere Monate lang konnte er seine Hände kaum benutzen. Später zahlte seine Familie eine 10.000 Yuan Sicherheitskaution (nach der Rückkehr) und er wurde freigelassen. Das Xichang Nationale Sicherheitsteam behielt seinen Ausweis ein. Seine Firma wies ihm keine Arbeit mehr zu und stoppte die Zahlung seines Gehalts.

Am 14. November 2001 wurde Herr Gan vom Nationalen Sicherheitsteam des Polizeidezernats Panzhihua des Bezirks Xi und der Qingxiangping Polizeistation verhaftet, als er Broschüren herstellte, um Menschen über die wahren Umstände über Falun Gong zu informieren. Er wurde 20 Monate im Panzhihua Gefängnis eingesperrt.

Im Januar 2001 wurde Gan Jin zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Im April 2001 ließ sich seine Frau unter dem Druck seitens der KPCh von ihm scheiden. Im Juli 2003 entließ ihn das Liangshan Wissenschaftstechnische Büro, Herr Gan wurde im Deyang Gefängnis eingesperrt. Seine Anklage, Urteile und sogar seine Scheidungsverfügung wurden im Deyang Gefängnis beschlagnahmt und nie mehr zurückgegeben.