Ehemaliger Parteisekretär eines Dorfes auf der Liste für „Schlechte Personen“ tritt aus der KPCh und ihren anhängenden Organisationen aus

(Minghui.de) Als ich während des Mondfestes in meine Heimatstadt ging, nahm ich Informationsmaterial über die Verfolgung von Falun Gong mit. Diese Informationen beinhalteten eine Liste von sogenannten „Schlechten Personen“, die deshalb so genannt wurden, weil sie sich an der Verfolgung von Falun Gong beteiligten. Der ehemalige Parteisekretär der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) unseres Dorfes befand sich auch auf dieser Liste. Zu jener Zeit hatte ich große Angst, Menschen zu kränken, beziehungsweise zu beleidigen. Ich dachte, dass der ehemalige Parteisekretär und ich im gleichen Dorf leben, weshalb ich im keine Informationen (inklusive dieser Liste) geben werde.

Die meisten Parteimitglieder in meinem Dorf waren bereits aus der KPCh und ihren anhängenden Organisationen ausgetreten, nur diese Person noch nicht. Manchmal sagte er respektlose Dinge über Dafa und deshalb wollte ich ihn nicht wirklich ernsthaft erretten. Doch ungeachtet meiner Absicht erhielt er sehr schnell die Informationsmaterialien von anderen. Die Dorfbewohner unterhielten sich darüber, wer auf dieser Liste der „Schlechten Personen“ stand. Der ehemalige Parteisekretär war irritiert, als er davon erfuhr und fragte Praktizierende im Dorf, wer seinen Namen auf die Liste gesetzt hätte. Sie erzählten ihm, dass ich es getan hätte und deshalb kam er zu mir.

Er drohte meinem Vater damit, dass er seine Tochter - also mich - anzeigen würde. Des Weiteren drohte er damit, die Gräber unserer Ahnen beseitigen zu lassen, da der Friedhof bereits vor über 10 Jahren als Ackerland ausgewiesen worden war. Er störte den Frieden meiner Familie. Mein Vater konnte einige Tage lang nichts essen und jeder in der Familie war sehr besorgt. Mein kleiner Bruder und mein Vater sind auch Praktizierende, doch weil sie das Fa nicht fleißig lernten und nicht erkannten, dass dies ebenso eine Form der Verfolgung des Fa war, riefen sie mich an und baten, dass ich mich um das Problem kümmere. Zu dieser Zeit versäumte ich es, nach innen zu schauen und dachte, dass ich im Recht sei. Deshalb tadelte ich sie und fragte, wo ihre aufrichtigen Gedanken seien und warum sie sich so leicht von diesen Dingen bewegen lassen würden.

Doch dann beruhigte ich mich, schaute nach innen und fand viele Unzulänglichkeiten in mir selbst. In meinem Kopf hörte ich des Meisters Vortrag „Tiefe Ergriffenheit“* und fragte mich, was ich hier eigentlich tue und dass es doch eine gute Gelegenheit sei, die Wahrheit klarzustellen. Dann erinnerte ich mich an einen Satz, den der Meister auf einer Fa-Konferenz gesagt hatte, nämlich:

„ … weil diejenigen, die wirklich verfolgt werden, nicht die Dafa-Jünger sind, sondern die Menschen auf dieser Welt.“
(Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2010)

Mein Herz war voller Barmherzigkeit. In der Vergangenheit hatte ich noch nicht einmal versucht, ihm die Wahrheit zu erklären, doch wartete seine klare Seite darauf, von uns errettet zu werden. Ich muss auf den Meister hören, dem ehemaligen Parteisekretär die wahren Umstände über Falun Gong und dessen Verfolgung erklären und diese Gelegenheit nutzen, ihn zu erretten. Dies war meine Verantwortung.

Deshalb ging ich zu ihm nach Hause und sprach über eine Stunde lang mit ihm. Während unserer Unterhaltung fragte ich ihn, ob er wisse, warum er auf der Liste stehen würde. Er verneinte dies, worauf ich ihn fragte, ob er daran glaube, das Gutes mit Gutem belohnt und Böses bestraft wird. Dem stimmte er nickend zu. Nun fragte ich, ob er glaube, dass er irgendetwas Falsches getan hätte, als er andere Personen aus der Gemeindeverwaltung des Dorfes koordiniert hatte, um die Wohnungen der Dafa-Praktizierenden in unserem Dorf zu durchstöbern. Wieder nickte er.

Aufgrund dessen erklärte ich ihm, dass es nicht falsch sei, Falun Dafa zu kultivieren, doch hätte er mit der bösartigen KPCh kooperiert, um Verbrechen gegen Dafa zu begehen, was ungerecht sei, und deshalb stehe sein Name auf der Liste „Schlechte Personen“. Doch sagte ich ihm auch, dass er immer noch die Möglichkeit habe, seine Wahl zu treffen, wenn er dies jetzt richtig verstehen würde. Daraufhin sagte er, dass er keine schlechte Person sein möchte und bat darum, seinen Namen von der Liste zu entfernen. Da er sich ändern wollte, erklärte ich ihm, dass er zuerst die Wahrheit über Falun Dafa verstehen müsse und vor allem begreifen müsse, dass Dafa Menschen errette. Sodann müsse er aus der KPCh und ihren anhängenden Organisationen austreten, damit er wieder eine leuchtende Zukunft haben könne. Abermals nickte er mir zu und war damit einverstanden. Schließlich ließ ich ihm eine Broschüre und eine CD mit Informationen über Dafa und dessen Verfolgung da.

In diesem Moment erkannte ich, dass der Meister mir geholfen hatte, diese Situation zu lösen. Nur indem ich meine menschlichen Anschauungen, Anhaftungen und Eigensinne aufgebe, kann ich mit dem Prozess der Fa-Berichtigung Schritt halten und meine Mission erfolgreich erfüllen.