Korea: Falun Gong-Praktizierende veranstalteten in Seoul eine Kerzenlicht-Mahnwache und fordern das Ende der Verfolgung (Fotos)

(Minghui.de) Am Abend des 20. Juli 2011 versammelten sich Falun Gong-Praktizierenden und ihre Unterstützer aus Menschenrechtsorganisationen vor der Chinesischen Botschaft in Seoul und dem Chinesischen Generalkonsulat in Busan. Sie protestierten gegen die 12-jährige brutale Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden und forderten ein Ende der Unterdrückung. Im Anschluss veranstalten die Praktizierenden in der Abenddämmerung im „Herzen von Seoul“ – auf dem Seouler Platz eine Kerzenlicht-Mahnwache, um die koreanische Bevölkerung über die grausame Verfolgung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zu informieren.

Am 20. Juli 2011 versammelten sich Falun Gong-Praktizierende bzw. Bürgergruppen vor der chinesischen Botschaft in Seoul und protestierten gegen die 12-jährige Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh

 

Gemeinsames Praktizieren der Falun Gong-Übungen vor der chinesischen Botschaft in Seoul

 

Stellvertretende Verantwortliche des Falun Dafa-Vereins in Korea, Frau Li Qianxiu (rechts) und Sprecher des Vereins – Dr. Wu Shilie (links) werfen einen Protestbrief in den Briefkasten der chinesischen Botschaft

 

Einheimische und Touristen blieben vor den Schautafeln stehen und informierten sich über die Verbreitung von Falun Dafa und die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden durch die KPCh

 

Kerzenlicht-Mahnwache am 20. Juli 2011 im Zentrum von Seoul, dem Seouler Platz

Zwei Pfarrer brachten lautstark ihren Protest zum Ausdruck: „Die KPCh ist hinterlistig und schamlos!“

Am Nachmittag trafen sich einige Vertreter von Menschenrechtsorganisationen, Pfarrer Xu Jingxi und Zhengbeiduoluo (phonetisch) und der international bekannte Menschenrechtler Kim Shangxian (phonetisch) und Falun Gong-Praktizierende vor der chinesischen Botschaft in Korea, um die KPCh für ihre Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen an Falun Gong-Praktizierenden zu kritisieren.

In seiner Rede hob Herr Kim Shangxian hervor, dass die KPCh friedliche und gutherzige Falun Gong-Praktizierende unterdrücke, was bestätige, wie hinterlistig und schamlos sie ist. Er fügte hinzu, dass die KPCh eigentlich sehr schwach sei und größte Angst vor Falun Gong habe und das wiederrum belege, die Schwäche ihrer Macht. Deswegen brauche sich niemand vor ihr zu fürchten.

Nach der Kundgebung riefen Herr Pfarrer Zhengbeiduoluo und Herr Kim Shangxian in Chinesisch mehrmals lautstark: „Die KPCh ist hinterlistig und schamlos!“

Am gleichen Tag fand auch vor dem chinesischen Generalkonsulat in Busan eine Kundgebung statt, bei der Cui Youyuan , Professor für Philosophie an der Universität Busan und Vorsitzender des Forschungsvereins für Asien in seiner Rede sagte: „Die KPCh hat mehrere Genocide begangen und sollte eigentlich schon nicht mehr existieren.“

Kerzenlicht leuchtete im „Herzen von Seoul“

Die Mahnwache mit zahlreichen Kerzenlichtern begann um 17 Uhr. Falun Gong-Praktizierende aus Seoul und der Umgebung versammelten sich auf dem Seouler Platz und präsentierten die Falun Gong-Übungen. In ihren Reden zeigten sie den 12-jährigen friedlichen Widerstand gegen die Verfolgung auf und gaben die Anzahl der bisher zu Tode verfolgten Falun Gong-Praktizierenden mit 3428 bekannt.

Unter den vielen Kerzenlichtern verbreitete sich eine feierliche und aufrichtige Stimmung auf dem gesamten Platz. Ausländische Touristen und Einheimische nahmen gerne Infomaterialien entgegen, um sich näher über die Menschenrechtsverletzungen zu informieren. Die Veranstaltung dauerte insgesamt fünf Stunden. In dieser Zeit kamen auch etliche chinesische Touristen vorbei, die sich gegenseitig erstaunt die Frage stellten: „In Korea gibt es auch Falun Gong?“ Als wir ihnen erzählten, dass Falun Dafa in über 100 Ländern auf der Welt verbreitet ist, zeigten sie sich sehr überrascht.

Anonyme Bedrohung eines Beamten der chinesischen Botschaft

Einige Tage zuvor, am 16. Juli fand auf dem Seouler Platz eine Kundgebung statt, bei der acht Bürgerinitiativen gemeinsam ihre Unterstützung für Falun Gong zum Ausdruck brachten. Falun Gong-Praktizierende veranstalteten in diesem Rahmen ihre erste Mahnwache mit Kerzenlicht.

Der Seouler Platz wird als das „Herz in Seoul“ bezeichnet und ist ein Hauptversammlungsplatz. Falun Gong-Praktizierende bekamen innerhalb kürzester Zeit zweimal die behördliche Genehmigung, hier Kundgebungen zu veranstalten. Die Störung der KPCh scheiterte.

Laut Falun Dafa Verein in Korea rief ein Mitarbeiter der chinesischen Botschaft zuvor beim Rathaus in Seoul an und forderte den Behördenmitarbeiter auf, die Veranstaltung nicht zu genehmigen, ansonsten würden sie persönlich im Rathaus vorsprechen. Der Beamte fragte den anonymen Anrufer: „Was meinen Sie damit? Wir haben unseren Bestimmungen entsprechend, dem Falun Dafa-Verein in Korea die Genehmigung für diese Versammlungen erteilt. Wir haben keine Veranlassung, sie wieder rückgängig zu machen.“ Als der Mitarbeiter nach seinem Namen fragte, legte der anonyme Anrufer schnell auf. Nach diesem Telefonat hat die chinesische Botschaft keine weiteren Versuche unternommen und auch ihre Drohung, persönlich vorzusprechen, nicht wahrgenommen.