Todesmeldung: Wang Xuezhu starb infolge der Misshandlung im Gefängnis Shiling

(Minghui.de) Der Falun Gong-Praktizierende Wang Xuezhu (41) aus dem Landkreis Jingyu, Provinz Jilin, war sehr gesund. Er lebte mit seiner über 70-jährigen Mutter zusammen und war von Beruf Rikschafahrer. Weil er Falun Gong praktizierte, wurde er vor den Olympischen Spielen im Peking am 24. April 2008 beim Rikschafahren von Polizisten verschleppt und danach zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Er starb infolge von Misshandlungen am 22. Mai 2011 im Gefängnis Shiling, Stadt Siping.

Als seine Familienangehörigen informiert wurden, ihn zu besuchen, war er nur noch Haut und Knochen. Er zitterte am ganzen Körper und starb dann.

Seit dem Jahr 2004 starben bereits vier Falun Gong-Praktizierende infolge von Misshandlungen im Gefängnis Siping: Wang Dianren, Dong Fengshan, Peng Shikun, Yu Lianhe. Im Gefängnis wurden sie verschiedenartig misshandelt. Zu den Foltermethoden zählten zum Beispiel: Schlagen und Treten, Ohrfeigen, Großes Aufhängen, Einschließen in eine Einzelzelle, Prügeln mit Holz- und Gummistäben, Auspeitschen mit dem Eisenstab und einem Plastikrohr, Elektroschocks, Ziehen des Penis, Einführen eines Besenstils in den After und Zwingen, roten Pfeffer zu essen.

 

 Übliche Foltermethoden der KPCh an inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden:
Oben (von links nach rechts): Tigerbank, Fußtritt, Totenbett, Elektroschock
Mitte (von links nach rechts): Totenbett, Aufhängen, Zwangsernährung durch die Nase, Eisenstuhl
Unten (von links nach rechts): Giftspritze geben, Zwangsernährung durch den Mund, Schlagen mit einem elektrischen Stab

Wang Xuezhu war Teil der ersten Brigade. Li Haifeng war Wärter und Han Jinjun war der Sprecher der Gefangenen in seiner Zelle. Im Jahr 2008, als Herr Wang in einem Familienbrief über die Misshandlungen im Gefängnis schrieb, wurde ihm der Brief gleich von Han Jinjun weggenommen. Er sagte, dass Herr Wang sich über ihn beschweren wollte und dass er dadurch sein Gesicht verlieren würde. Er ließ Herrn Wang in der Mitte der Zelle stehen und ihn dann von anderen Gefangenen ohrfeigen. Weiter zwang er ihn, Dafa zu beschimpfen. Wenn Herr Wang sich weigerte, schlug er ihn. Er schlug ihm die Nase blutig, so dass sogar seine Kleider blutgetränkt waren.

Im März 2009 erwähnte Wang Xuezhu im so genannten „Gedankenbericht“, den er gezwungen wurde zu schreiben, dass der Zellensprecher ein Despot sei. Daraufhin wurde er von Han Jinjun stundenlang brutal geschlagen. Ende September 2009 schlugen ihn Han Jinjun und die anderen Insassen mit Elektrostöcken. Am nächsten Tag setzten sie die Tortur fort. Damals war Li Haifeng der Wärter.

Als die Olympischen Spiele in Peking stattfanden, wurden Falun Gong-Praktizierende aus dem Landeskreis Jingyu, Provinz Jilin, ständig gestört und mehrere verschleppt. Alle, die vorher Falun Gong praktizierten, mussten sich neu anmelden. Am 24. April 2008 wurde Wang Xuezhu verschleppt und seine drei Computer, zwei Drucker, ein VCD Spieler und der Satellitenempfänger beschlagnahmt. Die Beteiligten waren Sun Hongqing, Yu Xuejun, Sha Tixian und Li Rongxing. Nach über acht Monaten in Untersuchungshaft wurde Herr Wang zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.