Herr Xu Xiangzhi und Herr Zhao Yonlong aus der Stadt Tangshan, Provinz Hebei, zu Zwangsarbeit verurteilt (Fotos)

(Minghui.de) In den vergangenen sechs Monaten wurden Herr Xu Xiangzhi und Herr Zhao Yonlong aus dem Dorf Dafenggu in der Stadt Yuehe der Gemeinde Kaiping, Stadt Tangshan, Provinz Hebei, ohne rechtliche Grundlage verhaftet und von der Polizeistation Yuehe zu Zwangsarbeitslager verurteilt.

Beide waren am 6. April 2007 von Polizisten der Bezirkspolizei Kaiping schon einmal verhaftet und im ersten Untersuchungsgefängnis Tangshan inhaftiert worden. Am 1. Mai desselben Jahres wurden sie für zwei Jahre in das Zwangsarbeitslager Shijiazhuang gebracht. Im Zwangsarbeitslager wurden sie streng überwacht, über Monate hinweg unmenschlich gefoltert und zu Zwangsarbeit gezwungen. Als Herr Xu nach 17 Monaten entlassen wurde, waren seine Haare weiß geworden und er war dünn und abgemagert. Er sah um 20 Jahre gealtert aus.

 Herr Xu Xiangzhi, bevor er verfolgt wurde
 Herr Xu Xiangzhi nach seinem Aufenthalt im Zwangsarbeitslager

Die Verfolgung, die Xu Xiangzhi und seine Frau Xu Cuihua erlitten

Der 49-jährige Xu Xiangzhi begann mit dem Praktizieren von Falun Gong Anfang 1999. Bevor er zu praktizieren begann, hatte er im Jahr 1997 einen Arbeitsunfall in der Keramikfabrik in der Stadt Xuehe. An einem Arm waren seine Sehnen verletzt und er kam ins Krankenhaus. Einige Tage nach seiner Entlassung kam seine zweite Tochter mit Lungenentzündung ins Krankenhaus. Im November desselben Jahres war er wegen einer Blinddarmentzündung im Krankenhaus. Während der Operation stellten die Ärzte fest, dass er einen Darmverschluss hatte, und operierten auch den Darm. So ging er mit seiner Tochter abwechselnd im Krankenhaus ein und aus. Innerhalb von sechs Monaten war seine Tochter 5-mal im Krankenhaus und die Familie gab all ihre Ersparnisse für die medizinische Behandlung aus. Seine Frau musste sogar noch Geld von Verwandten borgen. Durch die ständigen Sorgen wurde auch sie krank.

Im Dezember 1999 wurde seine Tochter aus dem Krankenhaus entlassen. Kurz darauf hörte seine Frau, dass man leistungsfähig und gesund werden würde, wenn man Falun Gong praktizieren und den Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ folgen würde. So begann das Paar mit dem Praktizieren von Falun Gong - von da an musste keiner von ihnen mehr ins Krankenhaus. Sie lebten ein entspanntes und sorgenfreies Leben, womit sie schon nicht mehr gerechnet hatten.

Nachdem sie mit der Kultivierung begonnen hatten, folgten sie den Werten „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ und dachten zuerst an andere. Einmal während der Erntezeit wurde das Wetter plötzlich stürmisch und der zu erwartende heftige Regen drohte die Ernte zu ruinieren. Die Dorfbewohner waren sehr besorgt und begannen damit, schnell die Ernte einzuholen. Einige benutzten Ochsenkarren, um die Ernte einzufahren, aber das ging sehr langsam vorwärts. Xu Xiangzhi nahm seinen Traktor und half zuerst den Dorfbewohnern. Erst als alle ihre Ernte sicher zu Hause hatten, holte er seine Ernte ein. Alle Dorfbewohner betrachteten Herrn Xu als guten Menschen und das Ehepaar genoss ein gutes Ansehen. Man sagte, dass das Gemüse, was sie auf dem Markt verkauften, nicht kontrolliert würde.

Am 4. November 2010 klopfte Wang Siuli, Leiterin der Frauenvereinigung im Dorf Dafenggu, an die Tür von Frau Xu und betrog sie, indem sie behauptete, dass sie gekommen sei, um die Haushalts-Eintragungen zu überprüfen. Frau Xu öffnete die Tür. Einen Moment später brachen Li Jinqiao, Leiter der Polizeistation Yuehe, die Beamten Liu Baoyun und Cai Yonggang und sieben oder acht weitere in die Wohnung ein und beschlagnahmten ihre Dafa-Bücher, Computer, Drucker und andere persönliche Gegenstände. Das Ehepaar wurde verhaftet.

Sie wurden in die Polizeidienststelle Yuehe gebracht, wo Frau Xu ihren Fingerabdruck unter ein Dokument setzen musste. Sie weigerte sich. Gegen 21 Uhr wurden beide in das Untersuchungsgefängnis Tangshan gebracht.

Weil sie sich weigerten, ihren Glauben aufzugeben, wurde Herr Xu 15 Tage später, am Nachmittag des 9. Dezember, in das Zwangsarbeitslager Hehuakang gebracht. Seine Frau kam in das Zwangsarbeitslager Kaiping. Weil sie die körperliche Untersuchung nicht bestand, weigerte sich das Zwangsarbeitslager sie aufzunehmen und sie wurde nach Hause entlassen.

Am 25. Mai 2011 ging Frau Xu Cuihua zur Polizeistation Yuehe und forderte die Freilassung ihres Mannes. Der Leiter Zhao Ming und der Beamte Cai Yongkang sagten: „Sie scheinen ja Ihre Gesundheit wieder erlangt zu haben. Warum lassen Sie sich nicht untersuchen und dann schicken wir Sie ins Zwangsarbeitslager.” Mit dieser Aussage trugen sie einige Polizisten in ein Polizeiauto und fuhren mit ihr zu mehreren Krankenhäusern, aber alle Ärzte sagten, dass sie körperlich in keiner guten Verfassung sei. Am Ende kam sie schließlich doch in das Zwangsarbeitslager Kaiping.

Zhao Yonlong und sein Sohn wurden verhaftet und verfolgt

Am Morgen des 17. Mai 2011 arbeitete Zhao Yunlong aus dem Dorf Dafenggu der Stadt Yuehe in seinem Garten. Vier Polizisten der Polizeistation Yuehe eilten plötzlich in sein Haus und begannen, seine Sachen zu durchsuchen. Nur seine Schwiegertochter war mit ihrem ein paar Monate alten Baby zu Hause.

Die Polizei rief die Polizeidienststelle Kaiping an und mobilisierte mehrere Polizisten, um nach Herrn Zhao zu suchen. Sein Sohn versuchte, die Polizei daran zu hindern, seinen Vater mitzunehmen, aber die Polizei nahm auch ihn mit zur Polizeistation Yuehe. Beide wurden im Untersuchungsgefängnis Tangshan inhaftiert. Die Polizei beschlagnahmte Falun Dafa-Bücher und andere Gegenstände aus ihrer Wohnung.

Danach ging die Familienangehörigen regelmäßig zum Untersuchungsgefängnis und zur Polizeistation und verlangten ihre Freilassung. Am 1. Juni gingen die Frau von Herrn Zhao und die Schwiegertochter zum Untersuchungsgefängnis, um sie nach Hause zu holen. Das Gefängnis behauptete, dass sie nur von Beamten der Polizeidienststelle Yuehe entlassen werden könnten. Gegen 10 Uhr nahmen die Polizisten dann Herrn Zhao mit und brachten ihn in das Zwangsarbeitslager Kaiping, wo er zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt wurde.
 

 Yuehe Polizeistation

Personen die sich an der Verfolgung beteiligt haben:

Zhao Chunsheng, Leiter der Staatssicherheit Kaiping
Polizeidienststelle Yuehe: 86-315-2870593
Zhao Ming, amtierender Leiter der Dienststelle: 86-18832980801
Li Jinqiao, ehemaliger Leiter der Dienststelle: 86-13832986860
Cai Yongkang: 86-13832986985