Wenn unser Herz bei der Fa-Berichtigung ist, sind Hindernisse einfach zu überwinden

(Minghui.de) In den letzten zehn Jahren meiner Kultivierung erlebte ich viel Glück, aber auch Trübsal. Ruhige Zeiten wechselten sich mit harten Zeiten ab. Durch das Auf und Ab in meiner Kultivierung erlebte ich die vollkommene Natur von Dafa. Ich bin dem Lehrer sehr dankbar, dass er mich barmherzig errettete. Rückblickend bedauere ich es, dass ich nicht immer fleißig war. Heute möchte ich von zwei Geschehnissen berichten, die sich zu Beginn der Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ereigneten.

1. Viele glückliche Familien wurden zu Beginn der Verfolgung auseinander gerissen. Wir planten damals gerade unsere Heirat, als die KPCh mich, meine Freundin und ihre Familienangehörigen - aufgrund falscher Anschuldigungen - festnahm. Nach tagelagen Verhören kamen meine Freundin, ihr Vater (kein Praktizierender) und ich frei. Die Mutter meiner Freundin wurde rechtswidrig verurteilt. Meine Freundin war gebrechlich und durch die Verfolgung der KPCh ziemlich verängstigt. Sie vermisste vor allem ihre Mutter. Mit der Zeit wurde sie psychisch instabiler, bis sie zum Schluss weder mich, noch ihre Verwandten erkennen konnte. Wer sie sah, bedauerte sie und verurteilte die KPCh für diese unmenschliche Verfolgung.

Ich wusste, dass jeder Kultivierende solche Schwierigkeiten zu überwinden hatte. In diesen bösartigen Prüfungen sollten wir aufrichtige Gedanken behalten, um mit dem Lehrer nach Hause zurückzukehren. Das waren eben die Dinge, die wir Praktizierende tun sollen. Nach meiner Arbeit unterstützte ich meine Freundin. Ab und zu machte ich auch einige Dinge für die Fa-Berichtigung. Die Schwierigkeiten belasteten mich sehr und manchmal weinte ich vor dem Bild des Lehrers: „Bitte Lehrer, erretten sie Xiaobao (der Kosename meiner Freundin).“ Zur damaligen Zeit wusste ich noch nichts über die Mission der Dafa-Praktizierenden in der Zeit der Fa-Berichtigung. Ich wollte nur bis zum Ende mit starkem Glauben und aufrichtigen Gedanken am Lehrer und am Dafa festhalten und dachte: „Ganz gleich was geschieht, ich muss mich bis zum Schluss kultivieren, zu Xiaobao stehen und die Prüfung des Bösen überwinden. (Ich wusste nicht, dass schwarze Hände und morsche Gespenster aus anderen Räumen dahinter standen.) Außerdem wollte ich ihrer Mutter helfen, damit sich Xiaobao weniger Sorgen machen und die Schwierigkeiten besser überwinden konnte.“

Mit anderen Praktizierenden zusammen lasen wir Xiaobao jeden Tag die Lektionen aus dem Zhuan Falun vor und halfen ihr dabei, das Fa des Lehrers auswendig zu lernen. Außerdem leisteten wir Hilfestellung bei den Übungen. Langsam verbesserte sich ihr Zustand und sie wurde geistig stabiler. Eines Tages geschah etwas Außergewöhnliches. Ein Mitpraktizierender zeigte ihr das Bild des Lehrers und fragte sie: „Xiaobao, wer ist das?“ Xiaobao antwortete nicht und der Praktizierende sagte: „Dies ist der Lehrer! Sage bitte einmal das Wort Lehrer!“

Xiaobao antwortete: „Lehrer.“ Der Praktizierende sagte: „Das ist richtig! Er ist unser Lehrer. Erinnerst du dich an Lunyu? Komm, lass es uns zusammen aufsagen, okay?“ Xiaobao sagte: „Okay…“ Sie fingen an das „Lunyu“ aufzusagen "Fofa ist am tiefgehendsten und am gründlichsten…“.

Als sie einige Worte rezitiert hatten, hörte Xiaobao plötzlich auf. Sie schaute den Praktizierenden mit weit geöffneten Augen an und sagte: „Du bist …. (Name).“ Der Praktizierende sagte: „Ja! Du erinnerst dich an mich. Bitte schau dich um, wer noch da ist, erkennst du sie?“ Xiaobao erinnerte sich dann an die Namen aller anwesenden Praktizierenden. Alle weinten vor Freude.

Wir tauschten uns aus, lasen noch einmal die Fa-Erklärungen des Lehrers und erhöhten unser Verständnis über die Ernsthaftigkeit der Kultivierung. Bei der Kultivierung gibt es keine Abkürzung. Wir müssen jeden Schritt solide kultivieren und dürfen den bösen Mächten nicht erlauben, uns auszunutzen. Alles was die alten Mächte für uns arrangiert haben, müssen wir ablehnen und uns wie Praktizierende verhalten. Wir sollten dem Lehrer folgen und aufrichtig an den Lehrer und Dafa glauben. Dies wird uns dazu befähigen, Umwege zu vermeiden und mit dem Fortschritt der Fa-Berichtigung aufzuholen.

2. Mit Beginn der Verfolgung durch die KPCh konnte ich in meiner Firma nicht länger als leitender Angestellter tätig sein. Die Manager hatten Angst, ich könnte vielleicht Schwierigkeiten verursachen und reduzierten langsam meine Verantwortungsbereiche, obwohl ich eines der Gründungsmitglieder war. Meine Geschäftsanteile wurden wertlos. Später entließen sie mich endgültig, aber ich bedauerte nichts, sondern verließ die Firma mit einem Lächeln. Ich entschied mich für Dafa und habe es niemals bereut. Viele junge Menschen träumen von einem Leben in Reichtum, aber ich wünschte mir nur ein anständiges Leben. Gleich zu Beginn des Praktizierens nahm ich mir fest vor, meinen Kultivierungsweg nicht für kurzfristige materielle Gewinne aufzugeben.

Einige Tage nachdem mich die Firma entlassen hatte, bekam die Firma finanzielle Schwierigkeiten. Die Person die meinen Posten einnahm, hatte einen Autounfall, bei dem eine Person getötet wurde. Die Firma musste nicht nur Geldleistungen erbringen, sondern die ganze Sache wirkte sich auch negativ auf das Hauptgeschäft aus. Zwei Hotels mussten schließen und der Geschäftsbereich, für den ich vorher verantwortlich war, schrumpfte zu einem kleinen Büro. Alle traditionellen Geschäfte verschwanden. Ich erzähle dies nicht, weil ich darüber glücklich bin, denn als Dafa-Praktizierender kultiviere ich Barmherzigkeit. Mein Wunsch ist, dass alle Lebewesen glücklich sind. Jedoch gibt es einen kausalen Zusammenhang bei diesen Ereignissen, die nur die Kultivierenden verstehen können. Als ich bei dieser Firma eintrat, war sie nur eine kleine Verkaufsfirma mit zwei kleinen Ladentischen. Nach harter Arbeit erreichten wir einen Umsatz von mehreren Millionen Yuan und unsere Firma war eine der besten in unserer Region. Dies geschah aufgrund der Tatsache, dass ein Praktizierender fleißig für sie arbeitete (ich werde nicht auf die maßgebliche Beteiligung von Praktizierenden eingehen). Folglich wuchs sie schnell und wurde immer erfolgreicher. Nachdem einige Personen dieser Firma gewissenlos handelten und sich auf die Seite der KPCh stellten, nahmen ihnen die göttlichen Wesen ihr Vermögen weg. In den vergangenen Jahren hörten die Angestellten oft von den wahren Tatsachen über Falun Gong, doch glaubten sie es nicht und besudelten es stattdessen noch. Menschen sind für das, was sie wählen, selbst verantwortlich. Dieses Ereignis ist der Beweis für diese kausale Theorie.

Nach der Entlassung aus der Firma wurde mein Leben schwieriger, denn ich bekam weder eine Abfindung, noch einen monatlichen Ausgleich. Für einen jungen Mann war es keine einfache Situation, von einer relativ guten Position nach unten in die Arbeitslosigkeit abzurutschen. Ich suchte lange Zeit nach einer Arbeit, konnte jedoch nichts finden. Manchmal war ich ziemlich deprimiert und fand es unfair; doch tief in meinem Herzen wusste ich, dass diese Probleme „Prüfungen“ waren, die die alten Mächte erschaffen hatten. Ihr Ziel war es, mich herunterzuziehen. Sie wollten mich dazu zwingen, falsche Dinge zu tun, damit ich ein Auskommen habe. Wie konnte ich mich davon täuschen lassen? Vor dem Bild des Lehrers verstärkte ich meinen aufrichtigen Glauben. Ganz gleich wie schlimm eine Situation auch ist, wir müssen den Anforderungen des Lehrers folgen und die drei Dinge gut erledigen. Keine Schwierigkeiten oder Hindernisse konnten mich dazu bewegen, meine Kultivierung aufzugeben. Es gab nichts zu bedauern. Zuvor hatte ich nur sehr wenig Zeit, die drei Dinge zu tun. Wurde mir diese freie Zeit nicht gegeben, damit ich dem Lehrer bei der Fa-Berichtigung helfe?

Manchmal verbrachte ich die ganze Nacht damit, Materialien über die wahren Tatsachen von Falun Dafa vorzubereiten. Wenn ich müde war, machte ich zwischendurch die Übungen und nahm danach die Produktion wieder auf. Manchmal übermannte mich der Schlaf und ich machte auf dem Tisch ein Nickerchen. Ich ging vollkommen in der Dafa-Arbeit auf. Die Arbeit machte mir viel Freude und erfüllte mich so sehr, dass ich ganz vergaß, mich um eine Arbeitsstelle zu bemühen.

Eines Tages rief mich der Geschäftsführer eines großen Unternehmens an und fragte mich, ob ich eine offene Stelle annehmen wolle. Dies war wie ein Geschenk des Himmels, ich konnte es kaum glauben. Dann ging alles ganz schnell und einfach über die Bühne, ein Vorstellungsgespräch und ich hatte wieder Arbeit bei einem bekannten Börsenunternehmen. Mein neuer Tätigkeitsbereich und die Bezahlung waren viel besser, als in meiner früheren Firma. Es war so, als wäre ein Traum wahr geworden.

Nachdem ich mich beruhigt hatte, beurteilte ich dieses Ereignis mit Dafa. Was einem Kultivierenden geschieht, ist kein Zufall. Ich musste diese Sache mit dem Fa bemessen und sorgfältig nach innen schauen.

Der Lehrer sagte:

„Jetzt kultivierst du dich und du sollst dich offen und aufrichtig kultivieren und alles ablegen. Du brauchst dich nur zu kultivieren und alle Probleme können gelöst werden, denn du bist ein Kultivierender. Wenn du praktizierst, nur um diese Sache zu lösen, dann geht das nicht. Dann bist du nicht voll und ganz ein Praktizierender, ein Kultivierender. Bei dir gibt es noch so etwas, dass du praktizierst, um diese Sache zu lösen. Auch wenn du nur wenig davon hast, hast du dich nicht voll und ganz als einen Kultivierenden betrachtet.“ (Li Hongzhi, 23.05.1999 in Toronto, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Kanada)

Nach meinem Verständnis begegnen uns im Laufe der Kultivierung viele belanglose Dinge, wie Krankheitssymptome, Herausforderungen bei der Arbeit, emotionale Schwierigkeiten, und mehr. Diese Dinge sind Prüfungen, um herauszufinden, ob der Kultivierende seine grundlegenden Eigensinne beseitigt hat. Deshalb müssen wir uns auf das Kultivieren konzentrieren und das Fa mehr lernen, denn das Fa kann alle Hindernisse durchbrechen. Besonders in dieser Zeit, in der das Böse noch Dafa-Praktizierende verfolgt, müssen wir klare aufrichtige Gedanken haben, die drei Dinge gut tun und Menschen erretten. Egal welchen Schwierigkeiten wir begegnen, alle Herausforderungen werden gelöst, solange wir Dafa in unseren Herzen haben. Wenn unsere Herzen bei der Fa-Berichtigung sind, können wir die Hindernisse leicht überwinden.

Das oben Genannte ist mein eigenes Verständnis. Bitte weist mich darauf hin, wenn ihr etwas Unangebrachtes bemerkt.