Bewaffnete Polizei konfrontiert eine kleine hilflose 60-jährige Dame (Fotos)

(Minghui.de) Das Eisentor des Gangbei Gefängnisses in Tianjin öffnete sich plötzlich und über 20 bewaffnete Polizisten rannten heraus, jeder von ihnen hielt ein Schutzschild in der einen Hand und entweder einen Polizeistock oder einen Elektrostab in der anderen. Sie stellten sich an den beiden Seiten des Tores in einer Reihe auf. Dann kam der stellvertretende Chef des Gefängnisses, begleitet von fünf oder sechs Abteilungsleitern. All dies geschah als Reaktion auf eine kleine 60-jährige Dame, die einfach nur ihren Sohn sehen wollte. Sie trug eine Weste, auf der ihre Beschwerden standen. Die Polizisten schrien sie an: „Wagen Sie es ja nicht, über die Grenze zu treten!“

 Wiedergabe eines Künstlers: Bewaffnete Polizei in einer Reihe aufgestellt, um sich mit einer älteren Dame zu befassen, die einfach nur ihren Sohn sehen wollte
Das Gangbei Gefängnis in Tianjin

Die obige Szene zeigt die Szene, als die Mutter des Falun Gong-Praktizierenden Zhou Xiangyang am 27. Juni 2011 darum bat, ihren Sohn im Gang im Gefängnis sehen zu dürfen. Die einsame Frau stand der „großen Macht“ der Polizei des kommunistischen Regimes hilflos gegenüber.

Der Sohn dieser Dame, Herr Zhou Xiangyang, arbeitete als Ingenieur im Tianjin Eisenbahn Design Institut. Er war anderthalb Jahre eingesperrt, weil er nach Peking gegangen war, um für Gerechtigkeit für Falun Gong zu ersuchen. Während seiner Haft wurde er geschlagen und von Polizisten und Insassen mit Elektroschlägen misshandelt. Jedes Mal, wenn er vor Schmerzen bewusstlos wurde, brachten sie ihn wieder zu Bewusstsein und fuhren mit den Misshandlungen fort. Die Wände der Folterkammer waren mit seinem Blut bedeckt.

Im Mai 2003 wurde Herr Zhou rechtswidrig zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Man brachte ihn am 9. August 2004 ins Gangbei Gefängnis. Während seiner Inhaftierung wurde er Gehirnwäschen unterzogen, in Einzelhaft gesperrt und mit der Methode „Bodenanker“ gefoltert. (Bei der Foltermethode werden die Hände des Opfers mit Handschellen an Ringe im Boden festgemacht). Herr Zhou trat ein Jahr lang in einen Hungerstreik, um gegen die Misshandlungen zu protestieren. Im Mai 2009 wurde er aus medizinischen Gründen und wegen seiner äußerst angeschlagenen Gesundheit auf Kaution freigelassen.

Als Herr Zhou etwas über einen Monat lang das Buch Zhuan Falun (Li Hongzhi) gelesen und die Falun Gong Übungen praktiziert hatte, erhöhte sich sein Gewicht von 35 Kilogramm auf über 50 Kilogramm. Er heiratete seine Verlobte, die sieben Jahre lang auf ihn gewartet hatte, und sie lebten ein friedliches Leben.

Am 5. März 2011 suchten Polizisten der Tangshan Abteilung für innere Sicherheit ihn auf, durchsuchten seine Wohnung und brachten ihn fort. Sie konfiszierten 13.000 Yuan und andere persönliche Besitztümer im Wert von über 10.000 Yuan. Am gleichen Tag wies Brigadeleiter Gao Huixiang den Polizisten Bian Li und andere an, ihn zu verhören, zu foltern und zu schlagen. Später wurde er ins Gangbei Gefängnis zurückgebracht. Jedes Mal wenn seine Mutter und andere Familienangehörige versuchten, ihn zu besuchen, bereitete das Gefängnispersonal ihnen Schwierigkeiten. Als seine Mutter ihn am 17. Juni erneut besuchen wollte, erlaubten die Gefängnisbehörden ihr nicht, ihn zu sehen. Sie wartete lange Zeit draußen vor dem Tor, ohne dass jemand Notiz von ihr nahm. Gegen 11:00 Uhr öffnete sich plötzlich das Gefängnistor und über 20 bewaffnete Polizisten kamen heraus gerannt und hielten Schilde und Stöcke. Als sie sich in der Reihe aufgestellt hatten, kam Li Guoyu, der stellvertretende Gefängnisleiter, zusammen mit fünf oder sechs anderen heraus - darunter Song Xuesen und Zu Liming. Li Guoyu sagte heftig: „Wenn Sie nicht fortgehen, stellen Sie sich woanders hin. Sie dürfen nicht die Polizeiabsperrung übertreten.“ Zhous Mutter fragte ihn, warum man ihr nicht erlauben würde, ihren Sohn zu sehen. Li erwiderte: „Wir haben Befehle von unseren Vorgesetzten. Ihre ganze Familie praktiziert Falun Gong und das ist der Grund, warum Sie ihn nicht sehen dürfen.“ Die zwei Reihen Polizisten und zwei Gefängniswärter standen draußen vor dem Gefängnis Wache. Gegen Mittag wechselten sie sich zum Essen ab - eine übermäßige Machtdemonstration nur wegen einer kleinen alten Dame. Die Polizisten verscheuchten sogar Straßenhändler und sagten allen, sie sollten ihre Autos an anderen Plätzen parken, damit niemand mit Zhous Mutter reden konnte.

Die ältere Frau war an diesem Tag sehr früh aufgestanden und eine lange Strecke angereist, nur um ihren Sohn zu sehen. Als man sie den ganzen Morgen ganz alleine auf der Straße warten ließ, zog sie sich am Nachmittag wieder die Weste mit den Beschwerden als Aufschrift an, ging damit zum Gefängnis und versuchte nochmals, ihren Sohn zu sehen. Die Gefängnisbehörden lehnten den Besuch erneut ab. Einer der Teamleiter schrie: „Geh und sprich mit Hu Jintao!“

 Zhous Mutter trägt eine Weste mit ihren Beschwerden als Aufschrift

Zhous Mutter machte sich große Sorgen um ihren Sohn und wunderte sich, warum die Gefängnisbehörden sich plötzlich weigerten, sie zu ihm zu lassen. Warum schickte die Polizei eine Machtdemonstration nur wegen einer kleinen alten Dame aus und das den ganzen Tag über? Als sie am 12. Mai ihren Sohn sehen konnte, war er sehr schwach. Sie hörte, dass drei Personen in diesem Gefängnis an den Folgen von Zwangsernährung gestorben waren. Wie konnte sie sich dann keine Sorgen um ihren Sohn machen?

Am Tag, bevor die Familie ihn besuchte, schikanierten Beamte aus Tangshan zweimal Zhous Frau. Polizisten der Gemeinde Matuodian im Landkreis Changli, Qinhuangdao suchten die Wohnung von Herrn Zhous Mutter auf und sagten ihr, sie solle ihren Sohn nicht besuchen. Dann drohten sie ihr, dass sie sonst ggf. ebenfalls eingesperrt werden würde, sollte sie sich nicht an der Anweisung halten.

Es sind jetzt über 100 Tage seit dem jüngsten Hungerstreik von Herrn Zhou Xiangyang vergangen; er wird immer schwächer. Es ist zu befürchten, dass sein Leben in Gefahr ist. Wir rufen alle Menschen mit Gerechtigkeitssinn auf, der Situation von Zhou Xiangyang ihre Aufmerksamkeit zu schenken und mitzuhelfen, ihn zu befreien.

Anmerkung: Am 18. Mai hat das Gangbei Gefängnis in Tianjin seinen Namen zu Binhai Gefängnis geändert.

Verantwortliche Personen und relevante Telefonnummern:

Gao Huixiang, Abteilungsleiter der Tangshan Abteilung für innere Sicherheit: 86-315-2503208
Gangbei Gefängnis in Tianjin: 86-22-62071156, 86-22-63251056
Gangbei Gefängnis: 86-22-62071052
Gefängnisleiter Guo Wei: 86-22-66271155 (Büro), 87-22-23946522 (Privat)
Li Guoyu, stellvertretender Gefängnisleiter (verantwortlich für die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden): 86-13920446469
Abteilung 5: 86-22-62071151, 86-22-62071057
Abteilungsleiter Zhang Shilin: 86-22-28175796
Polizisten: 86-13920790090
Stellvertretender Leiter Song Xuesen: 86-22-65230452
Leiter Zu Liming: 86-22-23367343

 

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http://clearwisdom.net/html/articles/2011/6/26/126261.html
http://www.minghui.de/artikel/65231.html