Austausch mit Mitpraktizierenden, die immer noch Haustiere halten

(Minghui.de) Heutzutage ist das schon eine Mode geworden, Haustiere zu halten. Sie dienen als seelisches Anvertrauen und füllen die innere Leere. Das ist allerdings Sache von gewöhnlichen Menschen. Als Dafa-Jünger sollen wir so etwas jedoch loslassen. Aber trotzdem gibt es tatsächlich noch Mitpraktizierende, die Haustiere halten, das ist sogar kein Einzelfall. Sie haben nicht das Fa als Maßstab genommen und überlegt, ob ihr Verhalten dem Fa entspricht. Sie finden sogar verschiedene Ausreden, um ihren Eigensinn rechtfertigen.

Lasst uns zusammen zwei Abschnitte aus der „Fa-Erklärung auf der europäischen Fa-Konferenz 1998“ von Meister Li Hongzhi noch einmal lesen:

"Frage: Wie sollen wir mit unseren "Lieblings-Tieren" im Haus umgehen?

Meister: "Liebling" bedeutet zu lieben und zu mögen. Du liebst es, magst es und beharrst darauf, bedeutet es das oder nicht? Also, als du diese Frage stelltest, hattest du schon deinen Eigensinn auch mit aufgeschrieben. Wir lieben und schützen die Lebewesen und alles in der Natur, was der Menschen wegen existiert, das ist nicht falsch. Aber es darf nichts übertrieben werden, es darf wirklich nicht übertrieben werden. Denn nur die Menschen sind die höchsten, die vollkommensten Lebewesen auf dieser Erde, und so betrachten die Gottheiten das auch. Alle Tiere (egal ob groß oder klein), Pflanzen und alle Lebewesen sind aber für die Menschen erschaffen worden. Wenn es keine Menschen gäbe, wären solche Dinge nicht erschaffen worden. In manchen Regionen und manchen Ländern ist die Liebe zu den Tieren schon bis ins Extrem gegangen, bei manchen übertrifft die Liebe zu den Tieren schon die zu den Menschen. Ich habe vorhin gesagt, dass die Gottheiten die Menschen schufen; und sie schufen diese Erde, damit die Menschen leben und existieren können. Solche Lebewesen sind auch dazu da, um den Menschen Vergnügen, Spiel, Leben und Speise zu bieten, gleichzeitig lassen sie die Erde gedeihen, all dies ist für die Menschen geschaffen. Wenn die Menschen jedoch umgekehrt minderwertiger wären als die Tiere, würde das bedeuten, dass dann gegen den himmlischen Grundsatz verstoßen worden wäre. Natürlich sollen wir als Kultivierende nicht so handeln. Wir reden von der Barmherzigkeit, wir sind barmherzig gegenüber allem, aber wir können keinesfalls über diese Barmherzigkeit hinausgehen und wiederum einen anderen Eigensinn nähren, so dass wir solche Dinge übermäßig lieben und schützen. Wenn etwas übermäßig betont wird, dann ist das falsch. In der neueren Zeit, besonders in Europa, in Amerika finde ich das Gleiche, also dass Menschen Hunde übermäßig lieben. Ich sage euch, die Gottheiten haben die Hunde geschaffen, damit sie den Menschen das Haus bewachen, und absolut nicht deswegen, dass du den Hund wie deinen Sohn behandelst oder ihn als einen Freund mit dem Menschen gleichstellst. Die Menschen können absolut nicht mit den Hunden gleich behandelt werden, deshalb sollst du keine Sache übermäßig machen. Ihr sollt euch eins merken: Der Mensch kann sich zum Buddha kultivieren, kein Tier kann das; der Mensch kann sich zur Gottheit kultivieren, kein Tier kann das; der Mensch kann ins Himmelreich gehen, kein Tier kann das. Wenn ein Tier dorthin gehen will, muss es im kommenden Leben als ein Mensch wiedergeboren werden und sich kultivieren, erst dann kann es dorthin gehen. Ich denke, ich habe diese Frage deutlich erklärt.

Frage: Kann ich mein Mögen von anderen Lebewesen für Respekt und Schutz ihnen gegenüber halten?

Meister: Diese Frage wurde schon im `Zhuan Falun´ beantwortet. Du hältst immer noch daran fest und lässt es nicht los, mehr sage ich dazu nicht. Ich bin nicht gegen den Schutz der kostbaren und seltenen Tiere. Dass die Menschen der Umwelt übermäßig schaden, ist nicht gut, das ist sehr schlecht. Aber wenn man sich zu irgendetwas übermäßig verhält, ist das auch nicht richtig. Das Problem des Menschenherzens und der Moral zu lösen, das erst ist das Grundlegende. Wenn du als ein Kultivierender an so etwas festhältst, dann ist das ein Hindernis bei deiner Kultivierung. Die gewöhnlichen Menschen tun so etwas übermäßig und stellen die Tiere mit den Menschen gleich, das bedeutet, dass sie sich selbst besudeln und beschimpfen. Das ist ein Zertreten der Würde der Menschheit.“(Li Hongzhi)

Wenn wir als Dafa-Jünger in der Zeit der Fa-Berichtigung bis heute diesen Eigensinn von gewöhnlichen Menschen noch nicht mal loslassen können, wird das ein großes Hindernis für uns, aus den Menschen herauszutreten. Die Kultivierung ist ernsthaft. Alle hoffen, dass wir uns entsprechend dem Fa nach oben kultivieren können. Der Meister hat das Fa bezüglich dieser Frage schon so klar erklärt, wenn manche Mitpraktizierende von uns darüber immer noch nicht im Klaren sind, sind wir dann der barmherzigen Erlösung des Meisters noch würdig?


Ein weiterer mit diesem Thema in Zusammenhang stehender Bericht:
http://www.minghui.de/artikel/36041.html