Todesmeldung: Wang Guiqin aus Zhaoyuan, Provinz Shandong

(Minghui.de) Wang Guiqin, Falun Gong-Praktizierende aus Zhaoyuan, wurde 66 Jahre alt. Wegen ihres Glaubens an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ wurde sie mehrmals von der Kommunistischen Partei Chinas verfolgt. Am 20. Juni 2011 stürzte sie, während sie von Polizisten gejagt wurde, und starb am 8. August 2011. Folgendes beschreibt die grausame Verfolgung, die sie vor ihrem Tod erlitten hat.

Am 30. Dezember 1999 um Mitternacht wollte Frau Wang mit Dutzenden anderen Falun Gong-Praktizierenden gemeinsam auf dem Platz vor dem Gebäude des Parteikomitees der Stadt Zhaoyuan Übungen durchführen, um ein Gesuch einzureichen. Dabei wurde sie von Polizisten in den Innenhof der Verkehrspolizei gebracht. Erst nach drei Uhr nachts wurde sie von Familienangehörigen nach Hause geholt.

Am 19. März 2001 brachen vier Polizisten widerrechtlich in ihre Wohnung ein; eine Buddha-Statue, das „Lunyu“ (Vorwort im Buch Zhuan Falun, dem Hauptwerk von Falun Gong), und zwei Kartons mit Büchern wurden beschlagnahmt. Sie wurde widerrechtlich in die Gehirnwäscheeinrichtung Goushang, Stadt Zhaoyuan, entführt. Dort wurde sie von Song Shuqin und anderen Beamten misshandelt.

Am 24. Juli 2001 wurde Frau Wang von Personen, die die wahren Umstände von Falun Gong nicht kannten, verleumdet und von vier Polizisten aus der Polizeiwache Menzhi, Bezirk Chengbei, Stadt Zhaoyuan von ihrer Wohnung verschleppt. In der Polizeiwache gab ihr der Polizist Wang eine Ohrfeige, dann warf er ihr eine volle Mineralwasserflasche aus zwei Metern Entfernung ins Gesicht und zwang sie, drei Tage und Nächte auf der Tigerbank zu sitzen. Danach wurde sie in Untersuchungshaft der Stadt Zhaoyuan gebracht und war dort 15 Tage inhaftiert. Von dort wurde sie gleich in die Gehirnwäscheeinrichtung Goushang verschleppt und über zehn Tage eingesperrt. Die Polizistin Song Shuqin und andere misshandelten sie abwechselnd und wollten sie für zwei Jahre ins Arbeitslager bringen (aus gesundheitlichen Gründen wurde die Strafverbüßung außerhalb des Arbeitslagers durchgeführt). Am 5. Oktober 2001 wurde sie noch einmal von vier Polizisten aus der Polizeiwache Menzhi verschleppt und gezwungen, eine ganze Nacht auf der Tigerbank zu sitzen. Am nächsten Tag sollte sie ins Arbeitslager Wangcun gebracht werden, wo sie aber wegen ihres Gesundheitszustandes nicht aufgenommen wurde.

An einem Vormittag im September oder Oktober 2010 wurde Frau Wang von Polizisten der Stadt Zhaoyuan in die Gehirnwäscheeinrichtung Jinkuang, Bezirk Linnan, gebracht, als sie DVDs über die Hintergründe von Falun Gong auf der Straße verteilte. Da sie die Verfolgung standhaft ablehnte, wurde sie um drei Uhr nachmittags entlassen.

Am 20. Juni 2011 fuhr Frau Wang zum Markt des Dorfs Shiduitou, um dort den Menschen die Tatsachen hinsichtlich Falun Gong zu erklären. Auf dem Weg zurück wurde sie von Polizisten verfolgt. Die Polizisten zogen sie von ihrem fahrenden Elektrofahrrad und sie stürzte schwer auf den Boden. Sie bekam zwei große Beulen am Kopf und wachte erst nach zehn Minuten wieder auf. Da die Polizisten nach der Durchsuchung nichts von Frau Wang herausbekamen und auch keine Beweise hatten, wurde sie wieder freigelassen.

Da sie sehr schwer gestürzt war, konnte sie nach ihrer Rückkehr drei Tage nicht aufstehen und fühlte sich kraftlos und taub. Sie fand sogar das Schreiben sehr schwierig. Aber sie hielt daran fest, weiter das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren. Fast jeden Vormittag ging sie raus, um die Menschen  über die Hintergründe der Verfolgung aufzuklären. Außerdem kochte sie noch Mittagessen für die ganze Familie, d.h. für ihren Sohn, ihre Schwiegertochter und ihre Enkelin. Am Nachmittag lernte sie das Fa in ihrer Lerngruppe.

Am 8. August 2011 um ca. 16:00 Uhr starb Wang Guiqin auf dem Weg zurück nach Hause plötzlich.

Wang Guiqin wollte nur ein guter Mensch sein und an ihrem Glauben an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ festhalten. Sie wollte die von der Kommunistischen Partei Chinas versteckte Wahrheit enthüllen, das ist ein grundlegendes Menschenrecht. Die Verfolgung durch die Polizisten der Stadt Zhaoyuan führte zu ihrem Tod. Das Gute und das Böse werden entsprechend vergolten. Derzeit liegt der Haupttäter der Verfolgung von Falun Gong, Jiang Zemin, im Sterben. Die beteiligten Beamten, Luo Gan, Zhou Yongkang und weitere, wurden bereits vor den Internationalen Gerichtshof gebracht. Viele beteiligte Polizisten haben die entsprechende Strafe bekommen (zum Beispiel Song Shuqin und Li Jianguan aus der Stadt Zhaoyuan).

Bitte sofort mit der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden aufhören, sonst ist es zu spät, die Strafe wird kommen.

(P.S.: Dieser Text wurde bei der Durchsicht der Hinterlassenschaft von Wang Guiqin anhand des Artikels, den sie damals über die Enthüllung der Verfolgung verfasst hat, geschrieben.)