Frau Chen Xiaoyue berichtet von Zwangsinjektionen und der Entnahme von Knochenmarksproben im Frauengefängnis von Guangdong

(Minghui.org) Mein Name ist Chen Xiaoyue und ich bin 40 Jahre alt. Obwohl ich das Zhuan Falun bereits 1997 gelesen hatte, begann ich erst im Jahr 2006 Falun Gong zu praktizieren. Vor dem Praktizieren hatte ich eine schlimme gynäkologische Erkrankung. Als Kind fiel ich die Treppe hinunter; der Unfall hinterließ chronische Kopfschmerzen. Seitdem ich mich kultiviere, sind alle meine Leiden verschwunden und mein Gesicht strahlt eine gesunde Farbe aus.

Am 18. September 2008 ging ich zum Nanhui Garten in Zhongshan, um Informations-Flyer über Falun Gong zu verteilen. Ich wurde den dortigen Sicherheitswachen um 20:00 Uhr gemeldet und eine Stunde später zur Zhuyuan Polizeiwache in Zhongshan gebracht. Am nächsten Abend brachten sie mich in das Zhongshan Internierungslager. Ich erklärte dort die wahren Umstände von Falun Gong und machte die Übungen. Der Beamte Chen band mich an das Totenbett und meine Füße blieben sieben Tage lang gefesselt.

Am 10. Februar 2009 wurde ich rechtswidrig zu drei Jahren Haft verurteilt und am 17. Juni in das Frauengefängnis Guangdong gebracht. Man erlaubte mir nicht zu schlafen, zu duschen oder die Toilette zu benutzen. Über einen Monat lang brachten sie mich dazu, verleumdende Propaganda, die Dafa zerstört, abzuschreiben und sie unterzogen mich jeden Tag einer Gehirnwäsche. Ich musste auch von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) fabrizierte Fernsehprogramme ansehen. Als ich endlich wieder zur Besinnung kam, sagte ich: „Ich hatte bisher kein gutes Verständnis vom Fa, doch jetzt, nachdem ich von euren falschen Verleumdungen erfahren habe, ist mir klar, dass Falun Dafa aufrichtig ist.“ Alles was ich gegen das Fa geschrieben hatte, wurde somit ungültig.

Am 8. März 2010 wurde ich in eine kleine Zelle gesperrt. Die Wärter Cai Yanbo, Zhang Yanting, Li Lihong und fünf kriminelle Insassen, darunter Ceng Minghui und Zhao Juan, wechselten sich dabei ab, mich zu misshandeln. Sie erlaubten mir nicht zu schlafen, ließen mich auf einem schmalen Stuhl sitzen und zwangen mich lange Zeit zu stehen. Ich sagte: „Leben und Tod bedeutet nichts für mich“, und sie schafften es nicht, mich umzuerziehen.

Bei dem Versuch des Gefängnisses, mich „umzuerziehen“, wurde ich bedroht, gefoltert und jeden Tag einer Gehirnwäsche unterzogen. Ich wurde rund um die Uhr beobachtet. Ich durfte mit niemandem sprechen und wurde von den kriminellen Insassen beschimpft, schon wenn ich jemanden anschaute. Von 8. März bis April 2010 erlaubte man mir nicht zu duschen. Sie ließen mich nicht vor Mitternacht ins Bett und manchmal wurde ich bis 4:00 Uhr früh wach gehalten. Ich war körperlich und geistig erschöpft. Ich war jeden Tag ziemlich nervös und meine Gesundheit verschlechterte sich rapide. Aufgrund der üblen Misshandlung trat ich in einen Hungerstreik. Danach wurde ich noch intensiver verfolgt, erlitt einen seelischen Zusammenbruch und verlor mein Gedächtnis.

Der Wärter Li Lihong brachte mich am 24. März 2010 ins Gefängniskrankenhaus. Ich sagte: „Ich bin sehr gesund. Ich bin nicht krank, was soll ich dann in einem Krankenhaus?“ Sie meinten, dass ich eine gynäkologische Erkrankung und Leukämie hätte. Später brachten sie mich in die Werkstatt Nr. 1, wo ich an einer Nähmaschine arbeiten musste. Während dieser Zeit fühlte ich mich müde, benommen und schwach. Ich konnte die Arbeit weder gut verrichten noch meine Aufgaben erfüllen.

Ende 2010 wurde ich in die Gefängnisabteilung Nr. 7 überstellt. Dort weigerte ich mich, irgendetwas zu schreiben und verkündete, dass alles, was ich mit der Hand im Gefängnis geschrieben hatte, ungültig sei. Einige Wärter führten ein Gespräch mit mir und ich fragte sie: „Ist Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht nicht gut?“ Sie versuchten eine Ausrede für sich zu finden. Ich sagte: „Diejenigen, die sagen, dass Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht nicht gut sind, müssen selbst böse Menschen sein.“ Die Wärter sperrten mich sofort in einen kleinen Raum und dort verblieb ich drei Monate lang. Drei Wärter – Li Lihong, Cai Yanbo und Zhang Tingyan (sie ist auf Falun Gong-Praktizierende in der Abteilung spezialisiert) und fünf kriminelle Insassen – Ceng Minghui (verantwortlich für den Druck auf Praktizierende, damit diese eine Erklärung gegen Falun Gong schreiben), Zhao Juan, Chen Yingjie, Deng Aiping und Liu Xiuhua wechselten sich rund um die Uhr dabei ab, mich zu foltern.

Im Januar 2011 wurde Leukämie im Endstadium bei mir diagnostiziert. Die Menge meiner weißen Blutzellen war sehr niedrig und ich befand mich in einem kritischen Zustand. Ich verblieb zwei Monate lang im Gefängniskrankenhaus. Man injizierte mir am 11. Januar 2011 unbekannte Medikamente. Ich hatte tagelang Kopfschmerzen und fühlte mich benommen. Immer wenn ich versuchte zu gehen kollabierte ich und ich hatte Brustschmerzen. Ich verweigerte weitere Medikamente und sie gaben mir keine Injektionen mehr, nachdem ich mit dem Leiter des Gefängnisses gesprochen hatte.

Am 17. Januar 2011 brachten sie mich in das erste Volkskrankenhaus Guangzhou und entnahmen mir eine Knochenmarksprobe. Am 24. Februar wurde das wiederholt. Mitarbeiter des Büro 610, die zusahen, sagten: „Andere schreien vor Schmerz, wenn ihnen die Probe entnommen wird, doch du siehst aus, als ob du überhaupt keine Schmerzen hättest.“ Sie injizierten mir unbekannte Medikamente. Ein paar Tage später wurde ich ins Gefängnis zurückgebracht, der Arzt im Gefängniskrankenhaus machte eine Röntgenaufnahme und sagte: „Bis auf ein paar Gallensteine bist du gesund.“

Das Gefängnis hatte wahrscheinlich Angst, dass ich dort sterben würde, weshalb sie meine Familie baten, mich am 18. März 2011 nach Hause zu bringen. Ich ging neun Monate, bevor meine Zeit um war, nach Hause. Die Symptome, Brustschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Fieber waren alle durch die Injektionen, die man mir gegen meinen Willen im Gefängniskrankenhaus gegeben hatte, verursacht worden. Sie alle verschwanden, als ich wieder regelmäßig das Fa lernte und die drei Dinge tat.

Lu Chunyan und drei andere Polizisten von der Yuelai Polizeiwache von Zhongshan kommen häufig zu mir nach Hause, um mich zu überprüfen. Sie sind überrascht, mich in einem so guten körperlichen und geistigen Gesundheitszustand vorzufinden.