Mitfühlend jene erretten, die mir wehtaten

(Minghui.org) Ich möchte meine Erfahrungen mitteilen, wie ich es schaffte, mein „Ich" loszulassen und jene Personen mitfühlend zu retten, die mir wehtaten.

Bevor ich Falun Dafa praktizierte, hatte mein Mann Affären und wollte die Scheidung. Meine ehemals glückliche Familie befand sich in der Auflösung. Wir lebten getrennt, kämpferisch und monetär. Damit ich einer Scheidung zustimmte, war mein Mann sehr gemein zu mir. Ich war tief verletzt, verärgert und wütend auf seinen moralischen Niedergang.

In dieser schweren Zeit stellte mir meine jüngere Schwester Falun Gong vor. Nach dem Besuch der zehn Vorträge begann ich, die eigentliche Essenz des Lebens zu verstehen. Ich war entschlossen, eine wahre Praktizierende zu sein und mich nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu richten Ich spürte keinen Groll, keine Wut oder Trauer mehr. Beim Nach-innen-Schauen erkannte ich meine eigenen Unzulänglichkeiten und Probleme. Ich begriff, dass ich aufgrund meiner Eigensinne von Konkurrenzkampf, Intoleranz, Groll und Wut, keine Gelegenheit ergriffen hatte, ihm zu helfen. Stattdessen drängte ich ihn weg, wodurch er sich verirrte und zurückgeholt werden sollte. Ich musste meinen Teil der Schuld tragen.

Ich fing an, ihn mit Nachsicht zu behandeln und mich fürsorglich um ihn zu kümmern. Ganz gleich, wie nett oder wie gemein er zu mir war, blieb ich immer ruhig und rücksichtsvoll, so dass er sicher sehen konnte, wie ich mich durch das Kultivieren im Falun Dafa und durch die Heiligkeit und Schönheit von Dafa veränderte.

Mein sonst gesunder Mann fing kurz nachdem er sich scheiden lassen wollte an, unter Bauchschmerzen zu leiden. Eine Vielzahl von Behandlungen blieben ohne Erfolg und er verlor in einem halben Jahr enorm an Gewicht. Ich hörte dann von einem Medikament, das als sehr effektiv bei Magenbeschwerden galt und kaufte es ohne zu zögern, trotz seines hohen Preises. Ich bereitete das Medikament für ihn vor und achtete auch darauf, dass er es nahm. Wenn er verreisen musste, erklärte ich ihm, wie es zuzubereiten war und wann und wie viel er nehmen musste. Bald verschwanden seine Magenschmerzen. Einmal nahm er meine Hände und sagte ernsthaft: „Ich kann dich nicht verlassen! Ich kann dich nicht verlassen," woraufhin ich ihm antwortete: „Lass uns neu beginnen und ein gutes Leben haben!"

Ein paar Tage später war er wieder gemein zu mir und verlangte erneut die Scheidung. Kurz darauf litt er an schweren Rückenschmerzen, die ihm Schwierigkeiten beim Gehen verursachten. Als er die Diagnose „Bandscheibenvorfall“ bekam, war er sehr schlecht gelaunt. Trotzdem achtete ich auf ihn und kümmerte mich um ihn. Um ihn vor dem moralischen Verfall zu bewahren, hatte ich sogar seine Mutter, seine Schwester, seinen Schwager und seinen jüngeren Bruder um Hilfe gebeten, aber niemand bot sich an. Ich hatte den Gedanken, mit den Anforderungen des Dafa und der barmherzigen Haltung eines Dafa-Praktizierenden ihm weiter wohlgesonnen zu bleiben und ihn auf einen besseren Weg zu führen, selbst wenn eine Scheidung unvermeidlich war.

Eines Tages lud er mich und unseren Sohn unerwartet zum Essen ein. Glücklich nahm ich die Einladung an. Beim Essen sagte er zu uns: „Das Gong (er meinte Falun Gong) ist sehr gut. Ihr beide solltet es weiterhin praktizieren." Als ich ihn daraufhin gleich bat, mit uns zu üben, schüttelte er leider den Kopf. Ein paar Tage später starb er unerwartet. Ich bin wirklich froh für ihn, dass er vor dem Verlassen der menschlichen Welt, die Güte von Dafa erkannte und seine positive Haltung gegenüber Dafa ausdrückte. Ich bedaure jedoch, dass er die Chance verpasste, diese Praktik auszuüben.

Die gesamte Familie meines Mannes hatte seine Scheidungsabsicht unterstützt, sodass es ein großer Test für mich war, den Dafa Prinzipien folgend, sein Begräbnis zu arrangieren und mit seiner Familie zusammenzukommen. Es lieferte mir auch eine Umgebung für meine Kultivierung. Während der Beerdigung hielt ich meine Xinxing aufrecht und erinnerte mich fest daran, eine Dafa-Praktizierende zu sein. Ich kümmerte mich aktiv um seine gesamte Familie, unabhängig ihrer Haltung mir gegenüber, und akzeptierte ohne Murren auch ihre Forderungen, sogar eine unzumutbare. Nach der Beerdigung gab ich meiner Schwiegermutter den größten Anteil des Bargeldes aus den Kondolenzschreiben und andere Dinge. Bald danach bat sie mich um fast alle komfortablen Dinge, die meinem verstorbenen Mann gehörten, wie Bettwäsche, Kleidung, Schuhe, Pullover, etc. Ich gab ihr was sie verlangte und darüber hinaus noch mehr.

Ich sandte ihr mehr Geld, als mein Mann ihr vor seinem Tod in den vorherigen zehn Jahren schickte. Oft reiste ich eine weite Strecke, um sie zu besuchen und die ganze Familie über die Fakten der Verfolgung von Falun Dafa aufzuklären. Ich erzählte ihnen von den großen Veränderungen meines Sohnes und mir, seitdem wir Falun Dafa praktizierten. Bei meinem ersten Besuch am Mondneujahr, bat mein Schwager mich, mich zu setzen, dann verneigte er sich vor mir und sagte: „Schwägerin, danke!" Meine Schwiegermutter nahm meine Hände und fragte flüsternd, ob ich mich über meinen Mann ärgerte. Ich antwortete: „Nein, ich hasse ihn nicht." Dann fuhr sie fort: „Du hast mich besser behandelt, als meine eigene Tochter." Es ist nicht auszudenken, wie schlecht meine Beziehung mit meinem Mann und seiner Familie gewesen wäre, wenn ich nicht Falun Dafa praktiziert hätte. All diese guten Dinge haben Dafa und der Meister hervorgebracht.

Ich gab meiner Schwiegermutter das Buch Zhuan Falun und hoffte aufrichtig, dass die ganze Familie sich im Dafa kultivieren würde. Sie las es dreimal durch und sagte zu mir und meinem Sohn: „Das ist ein sehr gutes Buch. Ihr beide solltet weiterhin praktizieren." Ich freute mich, in einer solch entscheidenden Periode, in der Falun Gong von der brutalen Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) verfolgt wird, sehr über ihre Erklärung. Sie ist jetzt in den Neunzigern, ist rege und in der Lage, sich um viele Dinge selbst zu kümmern. Bei einer Gelegenheit nahm mir mein jüngerer Schwager einmal das Zhuan Falun aus der Hand und fragte, ob er es behalten dürfte. Ich antwortete lächelnd: „Ja, solange du es schätzt und schützt. Aber denke daran, das Buch auf jeden Fall beim ersten Mal ganz durchzulesen." Er versprach es. Früher war er sehr schwach und mit vielen Krankheiten geplagt. In weniger als sechs Monaten wurde dieser Mann in den Fünfzigern energiegeladen. Er heiratete eine nette Frau, die die Pflege meiner Schwiegermutter ebenso gut übernahm. Plötzlich wurde jeder in der Familie gestärkt.

Als die Aktivitäten zum „Austritt aus der KPCh" begannen, besuchte ich meine Schwiegermutter. Sobald mein Schwager mich sah, sagte er: „Die Dorfbewohner glaubten mir nicht, als ich ihnen gestern sagte, dass du heute kommen würdest. Sie konnten es nicht glauben, da mein Bruder bereits vor Jahren gestorben war. Ich sagte, dass sie es selbst sehen würden." Lächelnd entgegnete ich: „Dieses Mal möchte ich, dass du Eines machst, wenn du glaubst, dass es zu deinem Besten ist." Worauf er antwortete: „Alles, was du willst, dass ich tun soll, ist sicher immer eine gute Sache." Ich sagte dann: „Es ist gut. Ich möchte, dass du mit einem Decknamen aus der KPCh und den ihr angegliederten Organisationen austrittst." Das tat er auch. Ich klärte dann die ganze Familie über die Fakten dazu auf und riet ihnen aus der KPCh auszutreten. Infolgedessen traten 19 von 25 Familienmitgliedern aus der Partei aus. Meine Schwiegereltern hatten sich nie irgendwelchen KPCh Organisationen angeschlossen. Außer zwei Verwandten, die ich nicht angetroffen hatte, lehnten das nur zwei Personen ab.

Bezüglich jener bedauerlichen Frauen, die ein Verhältnis mit meinem Mann hatten, wurde ich aufgeklärt, dass auch sie Wesen waren, die für das Fa in die Welt kamen. Sie vergaßen ihre vorgeschichtlichen Gelübde und gingen in der menschlichen Welt verloren, weil sie von der bösen KPCh-Propaganda getäuscht und auf einen gottlosen Weg geführt wurden. Wie bedauernswert sie waren! Als Dafa-Praktizierende hielt ich es für meine Pflicht, sie zu retten. Ich fand die erste Frau und gab ihr alle Beweise im Zusammenhang mit der Affäre, um ihr zuerst die Angst zu nehmen. Dann erklärte ich ihr allmählich die Wahrheit über Falun Gong. Zuerst weigerte sie sich, aus der KPCh auszutreten, als ich es ihr riet. Sogar die Broschüre mit den Neun Kommentare über die Kommunistische Partei gab sie mir ungelesen zurück. Aber ich gab nicht auf und fuhr fort, sie über die Fakten aufzuklären. Schließlich war sie, nach meinen beharrlichen Bemühungen, bereit auszutreten. Sie lud mich sogar zum Essen ein. Ich war sehr froh, dass ein weiteres Leben gerettet wurde.

Ich kultiviere mich im Dafa und tue die Dinge, die das Dafa erfordert. Ich habe noch viele Eigensinne zu beseitigen. Auch sind mir auf meinem Kultivierungsweg Fehler widerfahren, aber der barmherzige und geschätzte Meister half mir sehr, mich geistig und körperlich zu verbessern. Ich sehe wie neu geboren aus - gesund und strahlend. Die Leute sind überrascht, wenn sie mich sehen. Um der immensen Gnade des Meisters gerecht zu werden, werde ich die drei Dinge gut erfüllen, mehr Menschen erretten und mein vorgeschichtliches Gelübde erfüllen. Danke, Meister!

Das oben Genannte sind meine persönlichen Erkenntnisse auf meinem Weg der Kultivierung. Weist mich bitte freundlicherweise auf Unangemessenes hin.