Toronto: Praktizierende protestieren gegen die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh (Fotos)

(Minghui.org) Am 20. Juli 2012 hielten Praktizierende in Toronto vor dem chinesischen Konsulat eine Kundgebung ab, um gegen die 13 Jahre andauernde Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu protestieren. Sie forderten mehr Menschen auf hervorzutreten, um die Verfolgung zu beenden.

 

 Kundgebung in Toronto vor dem chinesischen Konsulat

 

 

Seit nunmehr 13 Jahren müssen unzählige Falun Gong-Praktizierende Folter im Zuge von Gehirnwäscheverfahren und in Gefängnissen ertragen. Mehr als 3.000 Praktizierende wurden zu Tode gefoltert.

In dem Bericht eines Sonderberichterstatters der Vereinten Nationen wird geschätzt, dass 66% der Folterungen in China an Falun Gong-Praktizierenden angewendet wurden. Die Brutalität ist unbeschreiblich.

Der Sprecher des Falun Dafa-Vereins Toronto, Herr Joel Chipkar, sagte, dass in China immer noch Zehntausende von Falun Gong-Praktizierenden inhaftiert seien. Er sagte: „Heute sind wir hier, um der Falun Gong-Praktizierenden zu gedenken, die in China zu Tode gefoltert wurden. Wir rufen unsere Regierung auf, die anhaltende Verfolgung zu verurteilen und ihr Ende zu fordern.“

Frau Gao, die auch an der Kundgebung teilnahm, sagte, sie habe in China in Wuhan, Provinz Hubei, unter unmenschlicher Folter gelitten. Sie berichtete, dass die KPCh alle Mittel benutze, um die Praktizierenden zu zwingen, ihren Glauben zu widerrufen. Sie sagte: „Ich wurde zu einer Art Kreuz zusammengebunden und mehrere Tage aufgehängt. Ich konnte weder schlafen, noch in die Hocke gehen.“

Nach der Folter war es unmöglich, sie zu zwingen aufzugeben; Frau Gao wurden Drogen injiziert, wodurch sie das Erinnerungsvermögen verlor.

Später verlegte man sie in ein Arbeitslager, wo aufgrund der Drogen ihr Körper anschwoll und sie fror. Sie hatte das Gefühl, als ob ihr Herz jederzeit aussetzen würde. Sie konnte nicht gehen und ihre Zähne waren locker geworden. „Sie schickten Leute, um mich zu beobachten und erlaubten mir nicht, meine Zelle zu verlassen.“

Ein Jahr später wurde Frau Gao freigelassen. Sie sagte: „Nach der Rückkehr aus dem Arbeitslager konnte ich meinen Sohn nicht erkennen.“ Sie tauschte ihre Erfahrung mit anderen Praktizierenden aus und fand bei ihnen ähnliche Erlebnisse. Sie sagte, der Leiter des Gehirnwäschezentrums habe enthüllt, dass viele Praktizierende mit Drogen injiziert worden seien und manche von ihnen hätten mentale Störungen entwickelt, waren gelähmt oder starben später.

Durch das Praktizieren von Falun Gong erholte sich Frau Gao, aber der Gehirndefekt ist noch nicht ganz behoben. Sie sagte, gelegentlich könne sie sich nicht an Dinge erinnern.

Aber die KPCh ließ sie nicht gehen, überwachte sie jedoch weiterhin. Sie sagte: „An den sensiblen Tagen, wie am 25. April oder 20. Juli, holten sie mich ab und inhaftierten mich für ein paar Tage bis zu zwei Monaten.“ Derartige Belästigungen hörten erst auf, als sie China verließ.