Provinz Jilin: Entmenschte Wärter zwingen Frau durch unerträgliche Misshandlungen zu falschem Geständnis

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierende Piao Taishu ist koreanischer Abstammung und hat zwei zehnjährige Mädchen. Sie wurde verhaftet, als sie Menschen über Falun Gong und die Verfolgung erzählte. Danach wurde sie in das Zwangsarbeitslager für Frauen in der Stadt Changchun gebracht. Dort war sie ein Jahr lang eine anonyme Person, weil sie ihren Namen nicht verraten wollte. Die Wärter misshandelten sie mit verschiedenen Foltermethoden, darunter Schläge, langfristiges Stehen, Vernehmung durch Folter, an Handschellen aufhängen, Stromschläge, Folter durch Strecken, langfristige Inhaftierung in einer kleinen Zelle. Auch wurde sie gezwungen zu schweigen, zehn Stunden pro Tag anstrengende Arbeit zu verrichten, sie durfte keine Kommunikation mit ihrer Familie haben und sie wurde gezwungen, zweimal im Monat ideologische Berichte zu schreiben. Wenn ihre Gedanken nicht den Anforderungen der Wärter entsprachen, wurde sie geschlagen.

Frau Piao weigerte sich, Blut abnehmen zu lassen, als sie im Zwangsarbeitslager ankam. Wang Yugang, ein Beamter der Polizeiwache des Baugewerbeplatzes der Stadt Changchun, zusammen mit Dong Wei und Zhou Zhanhong, medizinische Mitarbeiter des Zwangsarbeitslagers und zwei Begleitpersonen, entnahmen gewaltsam Blut von ihrem Finger. Am nächsten Tag misshandelte Direktor Zhu Dan sie persönlich mit Elektrostöcken, vor allem auf ihrem Kopf. Wegen der Misshandlungen hat sie ständig ein Klingeln in ihren Ohren.

Im August 2013 wiesen die Wärter Zhang Xiaohui und Jin Lihua sowie der stellvertretende Direktor zwei Assistenten an, die Hände von Frau Piao zu fesseln, und sie am oberen Geländer eines Etagenbettes festzubinden. Sie misshandelten sie mit zwei Elektrostöcken gleichzeitig und deshalb hatte sie eine Menge Prellungen. Durch Folter erpressten sie ein Geständnis von ihr und sie verriet ihren Namen. Zhang Xiaohui kontaktierte im September 2013 das provinzielle Büro 610, welches ihnen bei der Gehirnwäsche von Frau Piao half und sie auch durch Strecken folterte. Darüber hinaus boxte der Wärter Jin Lihua oft auf ihre Ohren.

Frau Piao durfte ihren Ehemann nicht sehen, auch als sie gezwungen worden war, ihre Identität preiszugeben. Ihrer Mutter ging es nicht gut, also bat sie den Mann ihrer jüngeren Schwester, der kein Falun Gong praktiziert, sie zu besuchen. Er reiste von ihrer Heimatstadt Meihekou zum Lager, welches weit vom Zwangsarbeitslager entfernt liegt. Doch die Behörden des Arbeitslagers verweigerten ihm sie zu sehen, sie sagten ihm, dass nur nächste Angehörige sie besuchen dürften.

Als ihr Ehemann sie besuchen wollte, durfte auch er sie nicht sehen und es wurde ihr noch nicht einmal gesagt, dass er gekommen war. Ganz im Gegenteil, Direktor Zhu Dan log sie an und sagte, dass ihre Verwandten sie niemals besucht hätten.

Frau Piao forderte die Behörden des Arbeitslagers auf, ihren Fall zu überprüfen, aber sie ignorierten sie völlig. Ihre Familie wurde nie benachrichtigt und durfte sie nicht besuchen. Da sie keine andere Wahl hatten, engagierte die Familie einen Anwalt. Wärter Wu Yunxiu erlaubte Frau Piao nur dem Anwalt zu sagen, dass er ihren Fall überprüfen solle, auch drohte er dem Anwalt.

Am nächsten Tag, nachdem Frau Piao den Anwalt gesehen hatte, gab Jin Lihua den Befehl, sie an einer Hand mit Handschellen am Geländer des oberen Etagenbetts hochzuhängen und das über 50 Stunden lang.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste Feiertag in China, und die Zeit, in der Familien zusammenkommen. Frau Piao reichte eine öffentlichen Antrag bei Li Hong, dem stellvertretenden Direktor, ein, dass sie ihren Mann sehen wolle, aber der Wärter Zhang Xiaohui war dagegen, also kümmerte sich Li Hong nicht weiter darum.