Dänemark: Mitarbeiter der DAFOH-Vereinigung informieren auf einer medizinischen Fachmesse über die erzwungenen Organentnahmen durch die KPCh

(Minghui.org) Vom 11. bis 15. November 2013 fand im größten Messezentrum „Bella“ in Kopenhagen ein Ärztetag mit medizinischer Fachmesse (Lægedage) statt. Ehrenamtliche Mitarbeiter von DAFOH (Doctors against Organ Harvesting – Ärzte gegen erzwungene Organentnahme) informierten während der Ausstellung über den Transplantationsmissbrauch in China und sammelten Unterschriften für eine weltweite Petition der DAFOH an die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte. Darin wird China aufgefordert, die erzwungenen Organentnahmen an inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden sofort zu beenden.

 

 

 
Freiwillige Mitarbeiter von DAFOH klären während der Fachmesse die Besucher über den Transplantationsmissbrauch durch die KPCh auf; Ärzte unterschreiben die Petition

Die medizinische Fachmesse findet jedes Jahr während der 46. Kalenderwoche statt. Organisiert wird sie vom dänischen Hausärzteverband und der dänischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin. Die Veranstaltung besteht aus zwei Themenbereichen – fachliche Weiterbildungskurse für Ärzte und einer Ausstellung von Neuerungen auf dem Gebiet der medizinischen Geräte usw. Während der Veranstaltung finden auch Podiumsdiskussionen für Ärzte zu verschiedenen Themen statt.

„Danke für Ihre wichtigen Informationen“

Dem Veranstalter zufolge nahmen mehr als 2500 Mitarbeiter aus der Medizinbranche daran teil. In den Pausen besuchten die Ärzte die verschiedenen Ausstellungsstände, darunter auch den Stand von DAFOH. Ein Arzt nahm sich die Zeit und schaute sich das Video über die Untersuchungen zum Transplantationsmissbrauch und der erzwungenen Organentnahmen an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die KPCh an. Er äußerte sich schockiert dazu und wollte Näheres darüber erfahren.

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin von DAFOH erklärte ihm: „In Dänemark muss man auf das passende Spenderorgan, zum Beispiel eine Niere, fünf Jahre oder noch länger warten. Hat jemand ein entsprechendes Organ gespendet, ist innerhalb kürzester Zeit ein Transplantationstermin erforderlich. Dagegen ergaben die Untersuchungen in Krankenhäusern in China, dass es hier möglich ist, innerhalb von zwei Wochen eine passende Niere zu erhalten. Und nicht nur das, der Termin für eine Transplantation wurde bereits vorher festgelegt.“

„Was glauben Sie, wie ist das möglich?“, fragte ihn die Mitarbeiterin. „Heißt das nicht, dass eine Vielzahl von Menschen mit Spenderorganen zur Verfügung stehen müssen, die dann auf Abruf getötet werden? Sobald sich ein Organempfänger um ein Spenderorgan bemüht, wird ein Mensch getötet.“ Der Arzt war über diese grauenvolle Praktik schockiert und bedankte sich, über diese wichtige Angelegenheit informiert worden zu sein.

Ärztin: „Ich bin gegen diese Form des Organhandels“

Frau Rossdy, seit 35 Jahren Ärztin, informierte sich über den Hintergrund der Petition an das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte und unterschrieb sofort. Sie sagte: „Ich habe gelesen, dass es außerhalb Dänemarks, zum Beispiel in Asien, auch Fälle von illegalem Organraub gibt. In asiatischen Ländern werden auch Transplantationen für Ausländer angeboten, aber ich kann nicht sagen, wer dort hinfährt. Ich bin gegen diese Art von Organhandel.“

Frau Rossdy erklärte weiter, dass das dänische Gesetz folgende Regelung vorsieht: „Wenn ein Arzt einem Patienten eine Organtransplantation im Ausland empfiehlt, dessen Quelle unklar ist, verstößt er gegen das Gesetz. Aber wenn ein Patient nach einer Transplantation im Ausland nach Dänemark zurückkehrt, wird nichts unternommen. Diese Regelung ist für mich lückenhaft, weil es die Menschen ermutigt, unmenschliche Angebote anzunehmen. Die Verantwortung der Ärzte ist, Leben zu retten. Aber man kann nicht einen Menschen töten unter dem Vorwand, andere damit zu retten.“

„Information sollte an die Verantwortlicher von Gesundheitsabteilung weitergeleitet werden“

Ein Ausstellungsstand informierte über das Gesundheitssystem in Grönland und offerierte Stellenangebote für Ärzte und Assistenzärzte.

Die freiwillige Mitarbeiterin Gisela erzählte den drei Grönländern von ihren persönlichen Erfahrungen: „Ich war früher Dialysepatientin und trug mich auch mit dem Gedanken einer Transplantation. Dann begann ich mit der Kultivierung von Falun Gong und wurde wieder völlig gesund. Ich schloss mein Studium ab und führe nun ein glückliches Leben. Aber in China werden die Praktizierenden dieses aufrichtigen Kultivierungsweges, die sich unter der Anleitung der Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht kultivieren, von der KPCh verfolgt und wegen ihrer Organe getötet.“

Diese Informationen erschütterten die Grönländer. Mit Tränen in den Augen sagten sie, dass diese Verbrechen zu grausam seien. Sie wollten etwas dagegen unternehmen und schlugen der Mitarbeiterin vor, die Informationen über die erzwungenen Organentnahmen an die Verantwortlichen des Gesundheitssystems in Grönland zu schicken. „Je mehr Menschen darüber erfahren, desto größer ist die Chance, diese Verbrechen gemeinsam zu beenden“, waren sie überzeugt.

Abgeordneter der Färöer: „Bitte schicken Sie mir noch weitere detaillierte Informationen“

Ein Ausstellungsbesucher informierte sich ausführlich am Stand der DAFOH über die Zusammenhänge und unterschrieb dann sofort die Petition. Eine Mitarbeiterin sprach mit ihm auch über eine Unterschriftenaktion an die Abgeordneten des dänischen Parlaments. Darin werden die Parlamentarier aufgefordert, entsprechende Gesetze zu erlassen, um die Menschen daran zu hindern, zu illegalen Transplantationen ins Ausland zu reisen. Mehrere tausende Dänen unterstützen diese Aktion. Der Mann gab sich als Abgeordneter des Färörer Parlamentes aus. Er hinterließ seine Adresse und bat die freiwilligen DAFOH-Mitarbeiter darum, ihm weitere Informationsmaterialien zuzusenden, damit er die Bevölkerung in seinem Land darüber informieren könne.

„Gemeinsam die Verbrechen stoppen“

Ein Verantwortlicher eines dänischen Vereins für Organtransplantationen unterschrieb ebenfalls sofort die DAFOH-Petition. Er berichtete, dass er in diesem Bereich als Arzt gearbeitet habe und von den illegalen Organtransplantationen in China wisse. Er hinterließ seine Kontaktdaten und betonte die Wichtigkeit, die mit Transplantationen befassten Ärzte über die Fakten zu informieren. Dann schrieb er weitere Kontaktinformationen von Personen verschiedener Organisationen auf und sagte: „Nennen Sie ihnen einfach meinen Namen und sagen Sie ihnen, dass ich Sie geschickt habe.“

Neben dem Stand der DAFOH informierte der „Verein für klinische Akupunktur und Moxibustion“. Nach eingehenden Informationen über den Transplantationsmissbrauch unterschrieben alle Mitarbeiter des Standes das Schreiben an die dänischen Abgeordneten. Sie waren überzeugt, dass die gemeinsamen Bemühungen vieler Menschen dazu beitragen werden, diese Verbrechen schneller zu beenden.

Ein Arzt erkundigte sich bei den freiwilligen Mitarbeitern, was er außer der Unterstützung der Petition noch tun könne. Eine Mitarbeiterin schlug ihm vor, seine Kenntnisse an seine Freunde und Kollegen weiterzugeben. Das reichte ihm nicht aus und er fragte, wie er wohl seine Fähigkeiten einsetzen könne, um diese „auf unseren Planeten noch nie da gewesenen Verbrechen“ zu beenden.

Viele Ärzte nahmen sich am Stand Informationsmaterialien mit und kamen später zurück, um die Petition zu schreiben. Einige Ärzte baten um weitere Petitionsformulare für ihre Kollegen und notierten die Adresse, an die sie die Formulare zurücksenden sollten.

Ein Arzt berichtete: „Diese Sache hat für Gesprächsstoff auf der Tagung gesorgt. Alle Teilnehmer waren sehr schockiert. Sie erörterten dieses Thema und fragten sich, was sie weiter unternehmen könnten.“

Mitarbeiterin von DAFOH: „Unser Ziel war es, dänische Ärzte über die Fakten der erzwungenen Organentnahmen durch die KPCh zu informieren.“

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin von DAFOH, Frau Chen, sagte: Wir wollten mit unserem Stand die Aufmerksamkeit der Mediziner und Mitarbeiter der medizinischen Branche auf dieses Thema lenken. Ich glaube, das haben wir auch erreicht. Viele Leute, mit denen wir gesprochen haben, unterstützten die Petition oder signalisierten ihre weitere Unterstützung.“

Die Organisation DAFOH (Doctors against Organ Harvesting – Ärzte gegen erzwungene Organentnahmen) initiierte im August eine weltweite Petition an das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte, in der die Volksrepublik China aufgefordert wird, die erzwungenen Organentnahmen an verhafteten Falun Gong-Praktizierenden sofort zu beenden. Die Petition kann noch bis 30. November 2013 auf der Webseite von DAFOH (www.dafoh.org) unterschrieben werden. In Dänemark wurden von Mitte August bis Mitte Oktober ca. 5000 Unterschriften von Unterstützern gesammelt.