(Minghui.org) Viele Beamte in China beteiligten sich an der systematischen Verfolgung von Falun Gong und begingen schlechte Taten. Es gibt ein altes chinesisches Sprichwort: „Gutes wird mit Gutem vergolten, Böses mit Bösem". Die miserablen Folgen, die diese Beamten erlebten, scheinen eine Ursache-Wirkung-Beziehung zu haben. Im Folgenden sind einige Beispiele.

Fu Runde, Direktor im Gefängnis Mudanjiang, schwer erkrankt

Als Fu Runde zwischen den Jahren 2008 und 2011 Vizedirektor im Mudanjiang Gefängnis war, stellte er viele Regeln auf, um Praktizierende zu foltern. Zum Beispiel gaben er und das Gefängnisbüro der Kommunistischen Partei im Oktober 2009 eine Order heraus, die besagte, dass alle inhaftierten Praktizierenden umerzogen werden sollten, andernfalls würde jeder im Leitungsteam des Gefängnismanagements von seinem Posten entfernt werden. Unter diesem Druck begannen die Beamten und Wärter die Praktizierenden härter zu foltern, um sie zu zwingen, ihren Glauben aufzugeben. Gefoltert wurde mit Schlafentzug und wiederholten Elektroschocks. Die Wärter entfernten den Praktizierenden auch die Kleidung und überschütteten sie entweder ständig mit kaltem Wasser oder schlugen sie mit Peitschen. Inmitten der Erniedrigung und Folter wurden viele Praktizierende gezwungen, Einverständniserklärungen zu schreiben, dass sie ihren Glauben aufgaben.

Folter-Illustration: Mit kaltem Wasser überschütten

Folterdarstellung: Mit Peitschen schlagen

Fus schlechte Taten führten nicht dazu, dass er befördert wurde oder Auszeichnungen erhielt. Stattdessen wurde er Mai 2011 herabgestuft, nachdem jemand im Gefängnis ermordet worden war. Später erkrankte Fu schwer, kam ins Krankenhaus und war auf Medikamente angewiesen, um zu überleben.

Li Xianlong, Manager im Gefängnis Mudanjiang, gestorben

Als Manager der 5. Abteilung im Mudanjiang Gefängnis, misshandelte Li Xianlong aktiv Praktizierende. Zum Beispiel verlegte er Herrn Sun Dianshan im Dezember 2004 in Einzelhaft. Nachdem er eine von Herrn Zhang Donghui geschriebene Notiz fand, die seine Unschuld bekannt gab, steckte Li ihn 15 Tage in Einzelhaft, obwohl er geplant hatte, ihn 16 Tage später freizulassen. Um von Herrn Kang Yuncheng Geld zu erpressen, ordnete Li zwischen den Jahren 2005 und 2008 drei Mal Einzelhaft für ihn an, die seinen hohen Blutdruck noch schlimmer werden ließ. Obwohl Herr Zhang wegen einer Hirnblutung im November 2008 in ein Krankenhaus gebracht wurde, war er nach der Operation im Wachkoma und starb im Frühjahr 2012.

Bei Li wurde im Frühjahr 2011 Leberkrebs im Endstadium diagnostiziert. Zwei Monate später erlag er seinen Schmerzen. Während Li krank war und starb, wurde sein einziger Sohn mit sieben oder acht Messerstichen erstochen. Der Täter wurde nie gefunden.

Yuan Quansheng, Richter in Harbin, gestorben

Yuan Quansheng war ein ehemaliger Richter im Bezirk Nan'gang in der Stadt Harbin. Im Jahr 2001 verurteilte er sechs Falun Gong-Praktizierende zu Gefängnis: Zwei zu 15 Jahren; drei zu 12 Jahren und einen zu 6 Jahren.

An einem Tag im Juni 2002 hatte Yuan plötzlich Magenschmerzen. Bei ihm wurden Leber- und später Knochenkrebs diagnostiziert. Er hatte ständig Schmerzen und musste arg leiden. Im September starb er.

Xiao Zuomin, Häftling im Gefängnis Harbin, gestorben

Wegen Mordes verurteilt, war Xiao Zuomin ein Häftling der 1. Abteilung im Gefängnis Harbin. Als Häftlingsleiter erpresste er in den Jahren zwischen 2002 und 2003 mehrfach Geld von Praktizierenden. Als die Praktizierenden sich weigerten zu bezahlen, wollte er ihnen etwas anhängen und manipulierte heimlich ihre Dateien, um ihre Haftzeit zu verlängern.

Ähnlich wie bei anderen Menschen, die unschuldige Praktizierende misshandelten, brachten Xiaos schlechte Taten ihm keine Vorteile. Weil ein von ihm überwachter Häftling im Jahr 2004 entkam, wurde er bestraft und sein Titel als Häftlingsleiter wurde ihm aberkannt. Im Jahr 2008 kam er wegen Übertretung der Gefängnisregeln in Einzelhaft. Kurz danach wurde bei ihm Krebs im Spätstadium diagnostiziert. Fünf Tage nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis starb er unter starken Schmerzen.