Was ich in anderen Räumen gesehen habe

(Minghui.org) Einmal sah ich den Meister am Rande des Horizontes stehen, hinter ihm lag das unendlich aufgewühlte Meer des Leidens. Die rote Sonne vor dem Meister war komplett untergegangen.

Als ich am 18. Dezember 2012 aufrichtige Gedanken aussendete, sah ich, wie Reittiere von den Praktizierenden, die mit mir die aufrichtigen Gedanken aussendeten, in unseren Räumen erschienen. Das Reittier eines Praktizierenden war genauso wie das von Jiang Ziya, es war ein Elch. Die Praktizierende, die 78 Punkte erreicht hatte, besaß ein liebenswürdiges und aktives kleines weißes Pferd als Reittier, welches vor ihr herum tobte. Nur wenige Tage zuvor hatte ich gesehen, wie diese Praktizierende in ein wunderschönes, nach Tang-Art geschneidertes lila Kleid aus Seide gehüllt gewesen war. Sie ging festen Schrittes in ihren Palast. Ich sah sie auf einen Thron sitzen. All die Wesen, die sie errettet hatte, knieten mit vor Respekt zusammen gefalteten Händen vor ihr, denn sie hatte diese Wesen errettet und sie war wirklich ihre Königen, ihre Herrin. Der männliche Praktizierende erreichte 36 Punkte. Sein Urgeist ist ein unschuldiges kleines Mädchen im Alter von 13-14 Jahren. Ihr Reittier ist eine wunderschöne weiße Gans mit einem dicken langen Hals. Das Reittier meiner Schwester (dem goldenen Jungen) und das von mir (dem Jade-Mädchen) waren wunderschöne Pfauen. Der Urgeist meiner Schwester ist ein junger Junge der taoistischen Schule. Ich sah, dass er so aussah wie ein junger Kaiser, der gerade gekrönt worden war. Er saß aufrecht auf seinem Thron und sah unglaublich würdevoll aus. Seine Welt ist riesig, prachtvoll und hell erleuchtet.

Ich sah den Meister aufrecht auf der Spitze eines riesigen Lotusblüten-Thrones sitzen. Viele Praktizierende erhoben sich in die Luft und flogen aus allen Richtungen kommend auf den Meister zu. Sie stoben auseinander und verteilten sich auf unterschiedlichen Höhen und saßen auf verschiedenen Reittieren. Worte sind nicht in der Lage, diese atemberaubende Szene zu beschreiben.

Einmal sah ich endlose Baumwollfelder. Es war in der Abenddämmerung, nachdem die Sonne untergegangen war. Ich war so gekleidet wie ein Mädchen aus einem Dorf und trug einen Bambus-Korb. Ich pflückte Baumwolle und machte Feldarbeiten, die niemals zu enden schienen. Plötzlich sah ich einen Pfau, der aus weiter Ferne auf mich zu flog. Der Pfau sah sehr besorgt und erschöpft aus. Er trug eine Handvoll Kleidung und eine königliche Krone, in die Lilien eingeflochten waren, auf seinem Rücken. Es brachte die Aufforderungen und Ermahnungen vom Meister. Neben mir innehaltend sagte es: „In diesem riesigen Himmel und der Erde und von allen Lebewesen ist der Thron der Jade-Königin der einzige, der leer ist. Herrin, die Zeit ist abgelaufen und du solltest gehen. Lass dich nicht von dem sinnlosen und vorübergehenden Ruhm und von den materiellen Dingen dieser Welt einfangen. Der Meister hat für dich unendlichen Reichtum vorbereitet, der zum Vorschein kommt, sobald du nur deine Hand ausstreckst. Musst du hier wirklich so hart arbeiten? Du bist die Herrin! Schmerzen und Sorgen sowie Ruhm und Reichtum und alles in allem werden schließlich vergehen. Alles wird irgendwann verschwunden sein. Der Meister wartet auf uns am Meer des Leidens.“

Ich konnte nichts anderes tun, als zu weinen.

Ich warf den nutzlosen Bambuskorb weg und kletterte mit Tränen in den Augen auf meinen Sattel. Der Pfau streckte seine Flügel aus und flog in die Ferne. Unter uns war das unendliche Meer des Leidens, Sümpfe, gefährliche Stromschnellen, steile Gipfel, Berge, Klippen und tiefen Täler – wir konnten jederzeit versehentlich in ein tiefes Tal fallen oder in eine Stromschnelle geraten und ohne jede Möglichkeit auf Rettung in tausend Stücke zerschellen. Ich zog Schicht um Schicht meine schmutzigen Kleidung aus und tauschte sie gegen diejenigen, die der Meister für mich vorbereitet hatte.

Während ich durch die Ferne und auf verschiedenen Höhen flog, sah ich unzählige Wesen, die im Sumpf um ihr Überleben kämpften und mir zuwinkten. Ich zog sie aus dem Schlamm, wobei ich viele kleine Lilien mit blühenden Knospen in der Hand hatte. Jedes Wesen, das ich gerettet hatte, steckte ich in eine Blüte.

Ich war mir absolut bewusst, dass ich am Ende des Endes all meine Eigensinne und menschlichen Anschauungen so schnell wie möglich loswerden, die menschliche Hülle hinter mir lassen und das Ufer erreichen musste, bevor die Sonne unterging. Ansonsten hätte ein unaufrichtiger Gedanke mich aufhalten und dazu führen können, dass ich scheiterte. Dann hätte ich nie wieder die Chance erhalten, zu meinem wahren zu Hause zurückzukehren. Und ich würde zusammen mit allen Wesen von allen Ebenen meiner Welt vernichtet werden. Hunderte von Millionen Jahren des Wartens und Millionen von Millionen Jahren der Wanderung würden in einem einzigen Moment zerstört werden.

Mein Reittier, der Pfau, trug mich, bis wir schließlich am Lotus-Thron des Meisters ankamen. Sein Gefieder am Hinterteil war ganz nass vom Schweiß und formte dicke Locken. Ich erreichte die niedrigste Ebene des Lotus-Throns und mein Pfau verwandelte sich in einen Jade-Pfau.

Auf dem Lotus-Thron gab es einen wunderschönen Ort, der sich Bixue-Quelle nannte. Das Wasser der Quelle war warm und klar. Jeder Dafa-Praktizierende, der den Thron erreicht hatte, musste sich in der Quelle reinwaschen und erneuern. Ich wusch dort den Staub von meinem Körper. Dann drehte ich mich um und schaute in die Ferne. Auf jeder Ebene sah ich noch nicht gerettete Leben. Im klagenden Ton fragten sie: „Warum hast du uns noch nicht gerettet?“

Ich erkannte, dass der Meister uns darauf hinwies, dass es immer weniger Möglichkeiten gibt, den Menschen die wahren Umstände von Angesicht zu Angesicht zu erklären.

Als ich am nächsten Tag aufrichtige Gedanken aussendete, sah ich den Meister noch immer auf dem Lotus-Thron sitzen. Alle Dafa-Praktizierenden, die sich in die Luft erhoben hatte, wurden von der Kultivierungsenergie des Meisters auf die Blätter der Lotusblume gezogen, denn die Zeit erlaubt in der Kultivierung keine langsame Erhöhung. Der Meister musste am 21.12.2012 fertig sein, den Zeitpunkt, den die alten Mächte arrangiert hatten. Der Zeitrahmen konnte nicht erweitert werden.

Als ich am nächsten Tag, dem 20. Dezember, aufrichtige Gedanken aussendete, sah ich den Meister gehüllt in ein goldenes Gewand auf einer großen Lotusblume sitzen. Er machte die Lotus-Handgeste und es war ein unglaublicher Anblick. Alle Praktizierenden, die von der Kultivierungsenergie des Meisters auf die Lotusblätter gezogen worden waren, richteten ihre Hände auf und sendeten aufrichtige Gedanken aus. Viele aufrichtige Gottheiten verstreuten sich am Himmel und bewachten das Feld. Der große Lotus-Thron rotierte von selbst und trat in die Drei-Weltkreise ein. Wenn der Meister Handgesten machte, rotierte der Lotus-Thron. Wo auch immer der Lotus-Thron hinkam, sah ich, wie die Planeten neu zusammengesetzt wurden. Einige Planeten, wie zum Beispiel diejenigen, die die Erde treffen sollte, wurden weggeschoben. Und einige explodierten. Die Überreste der Explosionen vermischten sich mit den zerfallenen schlechten Substanzen und gingen unter. Der rote böse Drachen, der sich ganz unten befand, wurde von den Fragmenten getroffen und vermischte sich mit diesen zu einer großen Masse. Diese änderte ihre Farbe von Rot zu Schwarz, fiel herunter und verlor dann ihre Form. Wir sendeten weiter aufrichtige Gedanken aus, um das Böse zu beseitigen. Die Kultivierungsenergie der Dafa-Jünger war vergleichbar mit Atombomben, die über mächtige Kraft verfügten und die in viele verschiedene Richtungen des Kosmos abgeschossen wurden.

Es gab viele Gottheiten. Eine von ihnen trug die neun Pfeile des Krieges auf ihrem Rücken. Den achten Pfeil hatte sie bereits auf Indien abgeschossen. Ich sah, wie der Meister nickte, und die Gottheit schoss ihren neunten Pfeil von Peking direkt auf New York.

Als ich am 21. Dezember 2012 aufrichtige Gedanken aussendete, sah ich, dass der Lotus-Thron des Meisters das Sonnensystem erreicht hatte. Ich schaute auf die Erde hinab und sah einige abscheuliche und sündhafte Menschen. Sie lebten ausschweifend und verschwenderisch und begingen alle möglichen schlechten Taten. Unvollständig aufgelöste schlechte Substanzen fielen zusammen mit dem Karma der Menschen auf die Erde. Die Oberfläche der Erde war extrem schmutzig.

Ich sah, dass eine aufrichtige Gottheit so verärgert war, dass sie es nicht erwarten konnte, ihre Hand zu heben und die Erde explodieren und verschwinden zu lassen. Darüber hinaus sah ich den traurigen, gezwungenen Gesichtsausdruck des schwarzen Drachenkönigs. Er wühlte die Wellen und alle Dinge am Boden des Ozeans auf und wollte die Menschheit mit dem Wasser der Ozeane hinwegspülen. Aber der barmherzige Meister nickte nicht.

Am 28. September 2012 sah ich den Meister auf dem Lotus-Thron reiten. Er hatte die Milchstraße berichtigt und begann damit, in die Oberfläche der Erde einzudringen. Als ich meine Hände aufrichtete, um das Böse zu beseitigen, sah ich einen merkwürdigen Fisch mit sehr schmalen Augen und dem scharfgeschnittenen Kopf einer Schildkröte. Der Kopf war wie eine Klinge, die sich auf uns zu bewegte. Der Meister warf so etwas wie eine dünne schwarze Schlinge, die er in der Hand hielt, in Richtung des Fisches und fing ihn augenblicklich ein. Als die Dafa-Praktizierenden weiter aufrichtige Gedanken aussendeten, wurde dieser Fisch sofort aufgelöst und wie ein explodierendes Feuerwerk in alle Richtungen verstreut.

Als wir immer näher zur Oberfläche der Erde durchdrangen, gab es immer mehr zerfallene Substanzen, die immer dichter wurden. Der Meister machte immer schneller werdend Handgesten. Ich sah, dass immer mehr Praktizierende ihre Hände aufgerichtet hatten, sie blickten mit ihren Augen umher.

Wenn wir die aufrichtigen Gedanken aussenden, müssen wir die Kraft unserer Gedanken sehr konzentriert und stark halten. Des Weiteren müssen wir die Frequenz und die Zeit verlängern, um dem Meister etwas von seiner Last abzunehmen.

Das oben Beschriebene ist das, was ich auf meiner Ebene gesehen habe. Ich bitte meine Mitpraktizierenden höflich darum, mir aufzuzeigen, wenn etwas nicht stimmt.

Heshi.